Brustkrebszellen, Pflanzenstoff

Brustkrebszellen: Pflanzenstoff Curcumol hemmt Invasion und Migration

Veröffentlicht: 13.07.2026 um 01:11 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Neue Studien zeigen Curcumol-Wirkung gegen Brustkrebs, während Ausbildung sozialer Berufe unter Druck gerät.

TCM-Forschung: Curcumol hemmt Brustkrebszellen in Studie
Ein Mörser mit Stößel, gefüllt mit verschiedenen getrockneten Kräutern und Gewürzen, symbolisiert Naturheilkunde und Forschung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die TCM-Forschung liefert neue Erkenntnisse zur Krebsbehandlung, während die Ausbildung sozialer Berufe vor wirtschaftlichen Hürden steht.

Curcumol zeigt Wirkung gegen Brustkrebszellen

Eine Ende Juni 2026 in Phytotherapy Research veröffentlichte Studie untersuchte den Pflanzenstoff Curcumol aus der TCM-Heilpflanze Curcuma kwangsiensis. In Zellversuchen und Modellen hemmte der Stoff die Invasion und Migration von Brustkrebszellen über spezifische molekulare Signalwege.

Die Autoren betonten jedoch: Weitere Untersuchungen sind nötig, um die klinische Relevanz zu bestätigen.

Alzheimer-Konferenz: Neue Daten zu Profifußballern

Parallel dazu lieferten Forscher auf einer internationalen Konferenz zur Alzheimer-Prävention in London neue Daten. Eine dort vorgestellte Untersuchung wies bei ehemaligen Profifußballern im mittleren Lebensalter erhöhte Raten von Depressionen, Ängsten und kognitiven Schwierigkeiten nach.

MRT-Untersuchungen stützten die Befunde durch Unterschiede in der Gehirnstruktur.

Digitale Qualifizierung für Pflegekräfte

Anfang Juli 2026 fand in Essen ein praxisorientierter Kurs zur Mikrobiologie statt. Themen waren Erreger-Anzucht, Identifizierung und Qualitätssicherung nach aktuellen Richtlinien. Solche Angebote sichern hohe Standards in der diagnostischen Kette.

Die digitale Wissensvermittlung gewinnt weiter an Bedeutung:

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Die neue Studie zeigt: Curcumol aus der TCM-Pflanze Curcuma kwangsiensis hemmt die Ausbreitung von Brustkrebszellen. Welche natürlichen Stoffe noch wirken und wie Sie sie in Ihre Ernährung einbauen, erfahren Sie im kostenlosen Report. Jetzt Report anfordern

  • Pflegelotse im Betrieb: Ab September 2026 bieten die AOK PLUS und die Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung (ThAFF) eine modulare Online-Schulung an. Ziel ist es, Beschäftigte mit Pflegeverantwortung flexibel zu unterstützen.
  • Gesundheitskompetenz: Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) etablierte ein Zertifikatsprogramm für Studierende. Die Pilotphase und das Wintersemester 2024/25 verzeichneten rege Teilnahme an rund 30 Online- und Präsenzangeboten.

Ausbildung: Neue Chancen, aber auch Sorgen

In Chemnitz und Frankfurt starten im August 2026 neue Ausbildungsgänge zum staatlich geprüften Sozialassistenten. Die zweijährigen Vollzeitbildungen dienen als Basis für weitere Spezialisierungen im Gesundheitswesen. In Münster wurden Projekte für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte erfolgreich abgeschlossen, die auf Berufe in der Heilerziehungspflege vorbereiten.

Kritisch sieht es in der Psychotherapie-Ausbildung aus. Mitte Juli 2026 äußerten Berufsvertreter und angehende Therapeuten bei Mahnwachen und Fachvorträgen Besorgnis über geplante Honorarabsenkungen und die Streichung von Zuschlägen für Kurzzeittherapien.

Ein angehender Psychotherapeut warnte vor einer Gefährdung der Ausbildungsqualität und längeren Wartezeiten für Patienten. Der wirtschaftliche Aspekt ist erheblich: Psychisch bedingte Krankheitstage verursachen jährlich Verluste von über 20 Milliarden Euro.

Proaktive Versorgung: Apothekenkette baut Angebot aus

Eine bundesweite Apothekenkette kündigte den Ausbau ihres Angebots zur Überwachung chronischer Erkrankungen an. Da nichtübertragbare Krankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes für einen Großteil der Todesfälle verantwortlich sind, soll der Fokus verstärkt auf regelmäßigen Kontrollen von Blutzucker- und Harnsäurewerten liegen.

ME/CFS: Neue Ansätze aus der Hirnforschung

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In der klinischen Forschung zu komplexen Krankheitsbildern wie ME/CFS gibt es neue Ansätze. Autopsien von schwer Erkrankten deuteten auf eine reduzierte Anzahl spezifischer Neuronen im Hypothalamus hin.

Die Befunde basieren auf einem niederländischen Hirnspendeprogramm. Sie könnten als Grundlage für neue diagnostische Ressourcen und Lehrinhalte dienen – bedürfen aber noch einer abschließenden wissenschaftlichen Begutachtung.

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