BMAX B11 Power: Desktop-Leistung für 570 Euro im Mini-Format
01.07.2026 - 21:47:16 | boerse-global.de
Das Besondere: Das kompakte Gerät soll Desktop-Leistung auf kleinstem Raum bieten – und das für rund 570 Euro.
Leistungsstarkes Innenleben im Mini-Format
Im Zentrum des BMAX B11 Power arbeitet der Intel Core Ultra 7 155H mit 16 Kernen und 22 Threads. Der Prozessor taktet mit bis zu 4,8 GHz und erreicht in Multi-Thread-Benchmarks rund 25.000 Punkte – bei einer thermischen Verlustleistung von lediglich 28 Watt. Das ist beachtlich für ein Gerät, das nur 400 Gramm auf die Waage bringt.
Zur Ausstattung gehören 24 GB LPDDR5-RAM, fest auf dem Mainboard verlötet, sowie eine 1 TB NVMe-SSD für schnelle Datenspeicherung. Die Grafik übernimmt die integrierte Intel Arc Xe-LPG-Einheit. Besonders spannend: Eine dedizierte Neural Processing Unit (NPU) beschleunigt KI-gestützte Anwendungen direkt auf dem Gerät.
Vermisst: Thunderbolt und USB4
Trotz der starken Hardware fällt ein Detail negativ auf: Der B11 Power verzichtet auf USB4- oder Thunderbolt-Anschlüsse. Für ein Gerät, das bis zu vier 4K-Monitore mit 60 Hz ansteuern kann, ist das eine überraschende Lücke. Wer auf schnelle externe Datentransfers oder E-GPU-Lösungen setzt, muss hier Abstriche machen.
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Das neue Modell reiht sich in die wachsende BMAX-Familie ein. Erst Ende Juni kam mit dem BMAX MaxMini B11 Pro eine sparsamere Variante auf den Markt, die auf den Intel Core Ultra 5 115U setzt. Noch günstiger ist der BMAX B10 Pro mit Intel Core i7-13620H und 24 GB RAM für 479 Euro.
Scharfe Konkurrenz im KI-Mini-PC-Segment
Der Markt für leistungsfähige Mini-Computer boomt. Zeitgleich zum B11 Power brachte Khadas den Mind 2 auf den Markt – mit identischem Prozessor, aber deutlich besserer Ausstattung: Thunderbolt 4, USB4, Wi-Fi 7 und ein modulares Mind-Link-Interface für externe Grafikkarten. Der Preis liegt allerdings höher.
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Noch eine Klasse darüber positioniert sich der GMKtec EVO-T2 mit Intels nächster Panther-Lake-Generation (Core Ultra X7 358H) für rund 1.899 Euro. Wer auf AMD setzt, findet im Machenike GTR mit Ryzen 7 255H und Radeon 780M eine interessante Alternative – besonders für grafikintensive Anwendungen.
Fazit: Der BMAX B11 Power ist ein solider Einstieg in die Welt der KI-beschleunigten Mini-PCs. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt – wer aber auf moderne Schnittstellen angewiesen ist, sollte genauer hinschauen.
