BenQ MA270UP: Mac-Monitor für 500 Euro mit USB-C-Laden
28.05.2026 - 21:10:07 | boerse-global.deDer taiwanesische Display-Hersteller BenQ erweitert sein Portfolio um eine Monitor-Serie, die speziell auf Apples MacBook Air und Pro zugeschnitten ist. Die MA-Reihe zielt auf kreative Profis, die einen nahtlosen Workflow zwischen Laptop und externem Bildschirm suchen.
MA270UP: Das Herzstück der Serie
Das Modell MA270UP ist der zentrale Bildschirm der neuen Linie. Er bietet ein 27 Zoll großes IPS-Panel mit 4K-Auflösung (3840x2160 Pixel) und einer Bildwiederholrate von 60 Hertz. Für farbkritische Arbeiten deckt das Display 99 Prozent des sRGB- und 95 Prozent des DCI-P3-Farbraums ab. Die Spitzenhelligkeit liegt bei 400 cd/m², ergonomische Funktionen wie Höhenverstellung und Pivot-Modus sind an Bord.
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Der Preis: rund 500 Euro. Zum Vergleich: Apples hauseigenes Studio Display startet bei deutlich über 2.000 Euro.
Perfekte Synchronisation mit dem MacBook
Das große Verkaufsargument der MA-Serie ist der USB-C-Ein-Kabel-Anschluss. Ein einziges Kabel überträgt Bildsignale und lädt gleichzeitig das MacBook – mit bis zu 90 Watt Leistung. BenQ hat zudem die Software Display Pilot 2 integriert. Sie sorgt dafür, dass Helligkeit und Lautstärke des Monitors mit den Tastaturbefehlen des MacBooks synchron bleiben. Das Ergebnis: ein nahezu natives macOS-Erlebnis.
Für unterschiedliche Lichtverhältnisse stehen verschiedene Display-Oberflächen zur Wahl: Nano Gloss für brillante Farben oder Nano Matte zur Vermeidung von Spiegelungen.
Weitere Modelle für spezielle Anforderungen
Neben dem MA270UP umfasst die Serie mehrere Varianten, die bei einem Launch-Event in Malaysia vorgestellt wurden:
- MA270S: 5K-Auflösung für maximale Detailschärfe
- MA320UG: 32 Zoll, 4K und 120 Hertz – ideal für die Videobearbeitung
- MA320U und MA320UP: Unterscheiden sich durch ihre Display-Beschichtungen
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Doch BenQ denkt auch über die Zielgruppe der Mac-Nutzer hinaus. Zeitgleich wurde die RD-Serie für Softwareentwickler angekündigt. Die Modelle RD240Q und RD280U bieten einen speziellen „Programming Mode“, der die Augen bei langen Codier-Sessions entlasten soll. Für Content Creator kommt der PV3200U: ein 31,5 Zoll großer 4K-Monitor mit einer Farbgenauigkeit von Delta E < 2 und einem integrierten 2.1-Kanal-Lautsprechersystem.
Wettbewerb im Premium-Segment
Der Markt für Mac-kompatible Displays wird zunehmend umkämpfter. Nur einen Tag vor BenQs Ankündigung präsentierte MSI seine PRO MAX-Serie. Diese nutzt QD-OLED-Technologie und erreicht 166 Pixel pro Zoll. Das Modell PRO MAX 271UPXW12G bietet zwei USB-C-Anschlüsse mit bis zu 98 Watt Power Delivery sowie einen KVM-Switch für die Steuerung von bis zu drei Geräten.
Parallel dazu veröffentlichte Apple Ende Mai Details zum Studio Display XDR. Der 27-Zoll-5K-Monitor setzt auf MiniLED-Technologie mit 2.304 Dimming-Zonen und Thunderbolt 5. Der Preis: umgerechnet rund 3.000 Euro – eine klare Ansage im High-End-Segment.
Strategie für kleine und mittlere Unternehmen
BenQ verfolgt mit der neuen Serie eine klare regionale Strategie. Wie Manager in Thailand erläuterten, sollen die spezialisierten Displays vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ansprechen. Ziel ist es, die Produktivität am Arbeitsplatz zu steigern und den IT-Aufwand durch integrierte Hardware-Ökosysteme zu reduzieren.
Ob die MA-Serie auch in Deutschland und Europa zu den genannten Preisen erscheint, steht noch nicht fest. Angesichts der wachsenden Nachfrage nach MacBook-kompatiblen Monitoren dürfte der Markt hierzulande jedoch vielversprechend sein.
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