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Auto Super Resolution: Microsoft bringt KI-Upscaling auf Intel-PCs

Veröffentlicht am: 18.09.2026 um 00:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft erweitert Auto SR auf Intel-Systeme mit Panther-Lake-Chips. Erste Tests zeigen Leistungsgewinne, doch die Bildrate bleibt auf 60 fps begrenzt.

Microsoft bringt Auto-SR-Upscaling auf Intel-PCs mit Windows 11
Ein minimalistischer, moderner Laborraum mit einer sauberen Metalloberfläche, die für technologische Präzision steht. Illustration mit AI erstellt.

Der Softwarekonzern Microsoft hat mit dem Rollout seiner KI-basierten Upscaling-Technologie Auto Super Resolution (Auto SR) für Windows-11-Systeme auf Basis von Intel-Prozessoren begonnen. Wie aus Branchenberichten hervorgeht, wird damit die bisherige Exklusivität der Funktion für ARM-basierte Geräte mit Snapdragon-X-Chips aufgehoben.

Die Integration von Auto SR auf Systemen mit x86-Architektur ist an spezifische Hardwareanforderungen gebunden. Voraussetzung für den Betrieb ist ein Prozessor der Intel Core Ultra Series 3 (Panther Lake), der über eine integrierte Neural Processing Unit (NPU) verfügt. Es handelt sich dabei um die ersten x86-Chips, welche die Unterstützung für dieses KI-Feature bieten. Zudem muss die Hardware als Copilot+ PC zertifiziert sein.

Optimierung für mittlere Auflösungen und Leistungssteigerung

Technisch ist Auto Super Resolution laut Microsoft für eine Ausgangsauflösung von 800p optimiert und unterstützt Zielauflösungen von bis zu 1080p. Das Ziel der Technologie ist es, die grafische Darstellung durch künstliche Intelligenz zu verbessern, ohne die Hardware übermäßig zu belasten. Microsoft gibt an, dass durch den Einsatz von Auto SR eine Steigerung der Bildwiederholrate um etwa 15 Prozent erzielt werden könne.

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Um den Dienst auf kompatiblen Systemen nutzen zu können, ist die Installation eines kostenlosen Zusatzpakets erforderlich. Dieses stellt das Unternehmen über den hauseigenen Microsoft Store zur Verfügung.

Benchmarks und unterstützte Spieletitel

Microsoft nennt bereits eine Reihe von Spielen, die explizit für die Nutzung mit Auto SR empfohlen werden. Dazu zählen Titel wie Assassin's Creed Shadows, Assassin's Creed Valhalla, Control sowie das kommende DOOM: The Dark Ages.

Erste Leistungstests veranschaulichen das Potenzial der Technologie auf Intel-Hardware. Bei Untersuchungen mit einer Intel Arc B390 Grafikkarte in Assassin's Creed Valhalla wurde nativ in einer Auflösung von 1600p bei hohen Details eine Bildrate von 45 fps erreicht.

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Durch den Einsatz von Auto SR, bei dem das Bild von 1050p auf 1600p hochskaliert wurde, stieg die Leistung bei der Detailstufe Ultra High auf 52 fps, was einer Verbesserung von 15 Prozent entspricht.

In Assassin's Creed Shadows zeigten sich hingegen andere Ergebnisse: Während nativ in 1600p bei sehr niedrigen Details rund 31 fps gemessen wurden, lieferte das System mit Auto SR bei einer Skalierung von 1050p auf 1600p und der Detailstufe Ultra High etwa 29 fps.

Begrenzung der Bildrate und künftige Entwicklungen

Derzeit unterliegt die Funktion einer technischen Beschränkung. Die Bildrate ist bei der Verwendung von Auto SR auf 60 fps begrenzt. Microsoft prüfe jedoch bereits Möglichkeiten, diese Deckelung aufzuheben und künftig Bildwiederholraten im Bereich von 90 bis 120 fps zu unterstützen.

Die Ausweitung auf Intel-Systeme markiert einen wichtigen Schritt für Microsoft, um KI-gestützte Grafikfunktionen über die ursprüngliche ARM-Plattform hinaus einem breiteren Markt von Windows-Nutzern zugänglich zu machen, sofern diese über die neueste Chip-Generation verfügen.

Mehr zum Thema bei WinFuture: „Windows 11: Microsoft bringt KI-Upscaling für Spiele auf Intel“

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