Asana kauft StackAI für 75 Millionen Euro: KI-Automatisierung
31.05.2026 - 16:48:35 | boerse-global.deAm heutigen Sonntag hat GoLive eTechnologies eine neue Suite für Hot-Desking und intelligente Bürosteuerung vorgestellt. Die Software ermöglicht Echtzeit-Buchungen von Schreibtischen und eine präzise Auslastungsüberwachung – ein Werkzeug, das Unternehmen mit flexiblen Belegschaften bei datenbasierten Entscheidungen unterstützen soll.
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Integration und KI verändern die Arbeitswelt
Der Markt für Büromanagement-Software ist in Bewegung. Bereits im Frühjahr hatten Anbieter wie Skedda, Kadence und OfficeSpace ihre Systeme aktualisiert. Am 24. Mai erweiterte Skedda seine Plattform um neue Check-in-Funktionen, die die Erfassung der Raumnutzung verbessern.
Doch die größte Dynamik zeigt sich bei strategischen Übernahmen. Am 28. Mai übernahm Asana das Unternehmen StackAI für rund 75 Millionen Euro. StackAI bietet eine No-Code-Plattform für KI-gestützte Workflow-Automatisierung, die wichtige Unternehmensdienste wie Salesforce, AWS und Oracle verbindet. Asana meldete zudem, dass seine KI-Studio-Sparte im ersten Quartal die Marke von einer Million Euro Jahresumsatz überschritten hat – ein klares Zeichen für den Trend zu menschlich-KI-gestützten Betriebssystemen.
Ein spannendes Projekt kommt aus Europa: Am 30. Mai wurden Details zu Euro-Office bekannt, einer Open-Source-Alternative zu etablierten Bürosoftware-Paketen. Der Start ist für den 9. Juni geplant. Die Software setzt auf Datensouveränität und wird von regionalen Partnern wie IONOS und Nextcloud unterstützt.
Smarte Gebäude senken den Energieverbrauch
Die Integration von Gebäudemanagement mit Verbraucher- und Unternehmenstechnologie schreitet voran. Am 30. Mai gab Schneider Electric die Verbindung seines SpaceLogic-KNX-Systems mit Samsung SmartThings bekannt. Diese Partnerschaft ermöglicht die zentrale Steuerung von Beleuchtung, Temperatur und Energiesensoren – sowohl in Wohn- als auch in Geschäftsgebäuden. Ziel ist die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks.
Der Vorstoß kommt nicht von ungefähr. Daten des UN-Umweltprogramms zeigen, dass Gebäude 28 Prozent des globalen Energieverbrauchs und 37 Prozent der CO2-Emissionen verursachen. Cisco-Technologien haben bereits beeindruckende Ergebnisse erzielt: Im Innovation Lab der US-Bundesbehörde GSA konnte der Energieverbrauch innerhalb eines Jahres um 73 Prozent gesenkt werden.
In Südindien brachte H-SMART am 30. Mai Automatisierungslösungen auf den Markt, die mit WLAN und Glas-Touchpanels arbeiten. Die Systeme lassen sich ohne aufwendige Verkabelung an einem einzigen Tag installieren.
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Flexible Büros erobern neue Märkte
Die Nachfrage nach regionalen Arbeitszentren treibt das Wachstum von Coworking-Anbietern voran. COWRKS, eine Tochter von Brookfield Properties, eröffnete am 29. Mai sechs neue Standorte in Chennai. Damit kamen über 3.900 Arbeitsplätze und 27.000 Quadratmeter Fläche hinzu. In Indien betreibt das Unternehmen nun 50 Zentren mit mehr als 223.000 Quadratmetern.
In den USA eröffnete incUspace einen zweiten Standort in Galesburg – mit privaten Büros und flexiblen Arbeitsplätzen ohne langfristige Mietverträge. Die indische Regierung von Goa startete am 30. Mai eine Initiative, um die Region als Workation-Hub zu etablieren. Lokale Akteure fordern jedoch bessere Internetverbindungen und Lärmschutzmaßnahmen für digitale Nomaden.
Hardware für das Büro der Zukunft
Auch die Hardware-Hersteller stellen sich auf die neuen Anforderungen ein. Am 29. Mai präsentierte LG Electronics einen 32-Zoll-QHD-E-Paper-Bildschirm für den gewerblichen Einsatz. Das Gerät wiegt nur 3,1 Kilogramm und ist 8,6 Millimeter dünn – es verbraucht nur Strom, wenn der Inhalt aktualisiert wird. Der Verkaufsstart beginnt im Juni in Südkorea, gefolgt von den USA und Europa im Juli.
Für mehr Privatsphäre in Großraumbüros werden intelligente Schließfächer mit Plattformen wie Microsoft Teams und Google Workspace verknüpft. Unternehmen wie Aeven nutzen synchronisierte Schließfächer, um Leerstände zu vermeiden und flexible Aufbewahrungslösungen für Mitarbeiter zu schaffen.
Beeindruckende Dimensionen erreicht auch die Architektur: Am 30. Mai installierte Hafele India eine 22 Meter hohe bewegliche Wand im ONGC Convention Centre in Goa. Die Struktur bietet eine Schalldämmung von 57 Dezibel und verwandelt große Kongressräume in kleinere, gleichzeitig nutzbare Besprechungsräume.
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