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Artelo Biosciences: ART27.13 zeigt 20% Gewichtsverlust in Tierstudien

Veröffentlicht am: 16.09.2026 um 18:11 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Artelo Biosciences meldet präklinische Erfolge für ART27.13: In Kombination mit Semaglutid sank das Gewicht adipöser Mäuse um etwa 40 Prozent.

Artelo Biosciences: ART27.13 verdoppelt Gewichtsverlust mit Semaglutid
Ein steriler, moderner Labortisch mit wissenschaftlichen Glasgeräten in einer hellen, professionellen Forschungsumgebung. Illustration mit AI erstellt.

In der nichtklinischen Adipositas-Forschung zeichnen sich neue Ansätze ab, die bestehende medikamentöse Therapien durch zielgerichtete Wirkstoffkombinationen ergänzen könnten. Das biopharmazeutische Unternehmen Artelo Biosciences legte präklinische Daten zu seinem Wirkstoffkandidaten ART27.13 vor, einem oral verabreichten dualen CB1/CB2-Agonisten.

In Versuchen mit adipösen Mäusen unter einer fettreichentwickelten Diät senkte die Substanz in einer Dosierung von 2,5 µmol/kg über einen Zeitraum von 4 Wochen das Körpergewicht um ~20%. Damit lag der erzielte Effekt auf einem vergleichbaren Niveau wie bei der Gabe von Semaglutid mit 20 nmol/kg subkutan.

Verstärkter Gewichtsverlust durch Kombination mit Semaglutid

Besondere Aufmerksamkeit widmet die Forschung dem Zusammenwirken mehrerer Substanzen. Bei der kombinierten Gabe von ART27.13 und Semaglutid beobachteten die Forscher von Artelo Biosciences bei den Tieren einen Gewichtsverlust von ~40%. Dies entsprach einer Verdopplung des Effekts gegenüber der jeweiligen Einzelsubstanz.

Neben dem Gesamtausmaß unterschied sich auch die Verteilung der Gewichtsabnahme. Bei ART27.13 entfielen sowohl in der Monotherapie als auch in der Kombination ~80% des Gewichtsverlusts auf Fettgewebe. Unter einer alleinigen Gabe von Semaglutid betrug dieser Anteil hingegen ~70%. Bei schlanken Mäusen zeigte die Verabreichung von ART27.13 keinen Effekt auf das Körpergewicht, den Fettanteil oder die Magermasse.

Klinischer Hintergrund und Marktreaktion

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Die Adipositas-Forschung meldet einen Meilenstein: Der Wirkstoffkandidat ART27.13 senkte im Tiermodell das Körpergewicht um rund 20 Prozent — vergleichbar mit Semaglutid. In Kombination verdoppelte sich der Effekt auf etwa 40 Prozent, und rund 80 Prozent des Verlusts entfielen auf Fettgewebe. Was das für Ihre Abnehm-Strategie bedeutet, fassen wir in einem kostenlosen Überblick zusammen. Kostenlosen Überblick zur Adipositas-Forschung 2026 anfordern

Der Wirkstoffkandidat wird nicht ausschließlich im Bereich der Gewichtsreduktion erforscht. In der klinischen Phase-2-Studie CAReS verzeichnete Artelo Biosciences bei einer Dosis von 1300 µg über 12 Wochen eine Gewichtszunahme von +6%, was auf kontextabhängige Effekte des Mechanismus hinweist.

Die Veröffentlichung der präklinischen Adipositas-Daten stieß auch am Kapitalmarkt auf Interesse: Die an der Nasdaq gehandelte Aktie des Unternehmens legte laut Berichten vom 16. September 2026 vor der Publikation um +9,65% zu.

Parallelen bei alternativen Mechanismen

Die Suche nach Kombinationen mit GLP-1-Rezeptoragonisten umfasst neben Cannabinoid-Rezeptor-Modulatoren auch andere Stoffwechselpfade. Ein weiterer präklinischer Kandidat ist TOFA, der oral verabreicht wird und bei adipösen Tieren zu einer Fettreduktion ohne Muskelverlust führte.

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Viele fragen sich: Verliere ich unter GLP-1-Therapien Muskeln statt Fett? Neue präklinische Daten zeigen, dass sich die Verteilung des Gewichtsverlusts gezielt beeinflussen lässt — bei einem Kandidaten entfielen rund 80 Prozent auf Fettgewebe, bei einem anderen trat Fettreduktion sogar ohne Muskelverlust auf. Unser kostenloser Überblick ordnet ein, was davon schon belegt ist und was noch Zukunftsmusik bleibt. Fettabbau ohne Muskelverlust verstehen — Überblick sichern

Der Wirkmechanismus von TOFA beruht nicht auf einer Hemmung des Appetits, sondern auf der Blockade fettherstellender Enzyme bei gleichzeitiger Aktivierung der Fettverbrennung.

In präklinischen Untersuchungen zeigte die Kombination von TOFA mit Semaglutid oder Tirzepatid stärkere Effekte als die jeweilige Einzelgabe. Bislang wurde TOFA jedoch noch nicht am Menschen getestet; Fragen bezüglich der Sicherheit sowie der erforderlichen Dosierung sind weiterhin Gegenstand der Forschung.

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