Apple-Studie: 46.000 MacBooks kosten Schulen 1,6 Mio. Euro extra
23.06.2026 - 05:33:36 | boerse-global.de
Die Nachfrage nach dem MacBook Neo ist so hoch, dass der Konzern die Produktion des A18-Pro-Chips hochgefahren hat. Das Gerät für rund 599 US-Dollar (etwa 560 Euro) zielt auf preisbewusste Käufer ab – doch für Schulen und Unternehmen könnte die Rechnung am Ende teurer ausfallen.
Versteckte Kosten im Bildungssektor
Eine Studie der Principled Technologies vom 22. Juni 2026 zeigt: Die Integration von 46.000 MacBook-Neo-Geräten in bestehende Windows- oder ChromeOS-Umgebungen könnte die Gesamtbetriebskosten über drei Jahre um rund 1,72 Millionen US-Dollar (etwa 1,6 Millionen Euro) steigen lassen. Die Untersuchung wurde im Auftrag von Dell durchgeführt.
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Das Problem: Ein drittes Betriebssystem verkompliziert die Verwaltung massiv. Laut Studie verdoppelt macOS die Zeit für App-Updates und verlängert die Bereitstellung von Sicherheitsrichtlinien um 54 Prozent. Die Folge: 1.546 zusätzliche IT-Arbeitsstunden – Kostenpunkt: rund 77.323 US-Dollar.
Leistung und Konkurrenz im Vergleich
Der MacBook Neo startet in den USA bei 599 US-Dollar, in Indien liegt der effektive Preis nach Bankrabatten bei umgerechnet etwa 660 Euro. Doch die Konkurrenz schläft nicht:
Intels neuer Core 3 304 „Wildcat Lake" kommt dem A18 Pro gefährlich nah. Im PassMark-Test erreicht der Intel-Chip 11.543 Punkte – nur 2,2 Prozent weniger als Apples 11.804 Punkte. Dell wiederum positioniert das neue XPS 13 als direkten Gegner. Es punktet mit Wi-Fi 7 und einem 2,5K-Touchdisplay, während Apple auf die Integration mit dem iPhone und KI-Funktionen setzt.
Auch die Preisstrategie gerät unter Druck: Das 13-Zoll-M3-MacBook Air fiel am 22. Juni auf 799 US-Dollar, das M5-Modell startet ab heute für 949,99 US-Dollar. Manche Tester bemängeln zudem, dass langjährige Windows-Nutzer mit der macOS-Umstellung kämpfen – besonders bei Dateiverwaltung und Bedienoberfläche.
Führungswechsel und Zukunftspläne
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Der Erfolg des MacBook Neo fällt in eine Phase des Umbruchs bei Apple. John Ternus übernimmt am 1. September 2026 den CEO-Posten. Er betont, dass Industriedesign weiterhin Priorität habe – obwohl das Design-Team hohe Fluktuation erlebt. Molly Anderson ist seit März 2026 Vizepräsidentin für Industriedesign.
Für die zweite Jahreshälfte 2026 ist ein redesigniertes MacBook Pro mit OLED-Display und Touchscreen geplant. Auch ein faltbares iPhone könnte noch dieses Jahr kommen. Apple warnt bereits vor möglichen Preissteigerungen – Grund sind die steigenden Kosten für Speicherchips, die für KI-Anwendungen benötigt werden.
Parallel dazu treibt Apple die Software-Entwicklung voran: Seit dem 22. Juni läuft die zweite Beta von macOS 27 „Golden Gate". Sie bringt neue Transparenz-Steuerungen und integriert die dritte Generation der Apple Foundation Models, um Siri mit KI-Fähigkeiten aufzurüsten.
