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Apple-Rabatte: M5 MacBook Pro und M4 iPad Air zu Rekordpreisen

14.05.2026 - 14:51:35 | boerse-global.de

Amazon und B&H senken Preise für aktuelle Apple Laptops drastisch. Analysten sehen strategische Lagerräumung vor neuer Chip-Generation.

Apple-Rabatte: M5 MacBook Pro und M4 iPad Air zu Rekordpreisen - Foto: über boerse-global.de
Apple-Rabatte: M5 MacBook Pro und M4 iPad Air zu Rekordpreisen - Foto: über boerse-global.de

Die großen Technikhändler haben diese Woche massive Preisnachlässe auf Apples aktuelle Laptop- und Tablet-Modelle gestartet. Amazon und B&H locken mit historischen Tiefstpreisen für die M5 MacBook Pro- und M4 MacBook Air-Reihen – ein klares Zeichen für den Übergang zur nächsten Chip-Generation.

Rekordrabatte auf M5 MacBook Pro

Der 14-Zoll M5 MacBook Pro mit 16 GB Arbeitsspeicher und 1 TB SSD erreichte auf Amazon einen neuen Tiefstpreis von umgerechnet rund 1.350 Euro. Das sind rund 270 Euro weniger als zum Marktstart. Noch deutlicher fällt der Rabatt beim M5 Pro-Modell mit 24 GB RAM aus: Hier liegt der Preis bei etwa 1.620 Euro – ein Abschlag von rund 270 Euro gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung.

Besonders attraktiv: Der M5-Chip bietet eine Neural Engine, die laut ersten Tests dreieinhalbmal schneller arbeitet als ihr Vorgänger. Dazu kommen CPU- und GPU-Leistungssteigerungen von 15 bis 20 Prozent.

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M4 MacBook Air im Blitzverkauf

Bereits Anfang der Woche startete B&H einen zeitlich begrenzten Blitzverkauf für das 13-Zoll M4 MacBook Air. Die Konfiguration mit 10-Core-CPU und 16 GB RAM war für umgerechnet rund 750 Euro zu haben – das Angebot endet am heutigen Donnerstagnachmittag.

Die M4-Generation hat sich in Benchmarks als echter Sprung erwiesen: Im Geekbench 6 erreicht das M4 MacBook Air Single-Core-Werte um 3.800 Punkte und Multi-Core-Ergebnisse von rund 15.200 Punkten. Analysten zufolge ist der M4-Chip 30 Prozent schneller als der M3 und mehr als doppelt so schnell wie der ursprüngliche M1.

Internationale Expansion und Software-Updates

In Indonesien wurde diese Woche das M4 iPad Air offiziell eingeführt. Die Preise für die 11-Zoll-Version liegen zwischen umgerechnet etwa 700 und 1.250 Euro, je nach Speicherkonfiguration. Das 13-Zoll-Modell startet bei rund 920 Euro.

Auch die Software-Seite rüstet auf: Am 12. Mai erschien PixInsight 1.9.4 „Lockhart“ als native ARM64-Version für Apple Silicon. Erste Tests auf dem Mac Studio M3 Ultra zeigen eine Leistungssteigerung von 65 Prozent – möglich gemacht durch den Wechsel von SpiderMonkey 24 auf die V8 JavaScript Engine.

Komponentenmarkt unter Druck

Die aggressiven Rabatte kommen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt für die Branche. Die DRAM-Preise sind im ersten Quartal 2026 um 90 Prozent gestiegen, im zweiten Quartal kamen weitere 50 Prozent hinzu. Diese „RAMageddon“ genannte Preisexplosion hat bereits den Mac mini getroffen: Sein Einstiegspreis stieg um 200 Euro auf nun 799 Euro.

Dennoch verkaufte Apple im ersten Quartal 2026 14,8 Millionen iPads – ein Plus von 7,9 Prozent im Jahresvergleich. Die aktuellen Rabatte scheinen daher weniger eine Reaktion auf Absatzschwäche zu sein, sondern vielmehr eine strategische Lagerräumung vor der nächsten großen Chip-Generation.

Konkurrenz schläft nicht

Im Workstation-Segment wird die Luft dünner: Lenovo kündigte am 12. Mai die ThinkStation P4 an – das erste Modell mit AMD Ryzen PRO 9000 Serie. Die Systeme unterstützen bis zu 256 GB DDR5-RAM und NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell GPUs mit 96 GB Videospeicher. Ebenfalls diese Woche vorgestellt: Das ThinkPad X13 Gen 7, das mit nur 930 Gramm Gewicht und einem Startpreis von umgerechnet rund 1.350 Euro direkt mit Apples leichten Notebooks konkurriert.

Ausblick: WWDC und neue Chips

Die Branche blickt nun auf die WWDC am 8. Juni 2026. Dort wird Apple voraussichtlich macOS 27 (Codename „Liquid Glass 2.0“) vorstellen. Das neue Betriebssystem soll die Neural Engine der M4- und M5-Chips noch stärker nutzen – ein möglicher Grund, warum ältere Generationen bei künftigen KI-Funktionen außen vor bleiben könnten.

Für die zweite Jahreshälfte werden zudem die M5 Max- und M5 Ultra-Chips erwartet. Sie sollen in aktualisierten Mac Studio- und Mac Pro-Modellen debütieren. Auch AMD (Instinct MI450) und Intel (Panther Lake) bereiten ihre nächsten Generationen vor. Die aktuellen Rabatte könnten daher ein kurzes Zeitfenster für Schnäppchenjäger sein – bevor die nächste Architektur-Ära anbricht.

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