Apple-Exodus, Mitarbeiter

Apple-Exodus: 40 Mitarbeiter zu OpenAI für KI-Hardware abgeworben

Veröffentlicht am: 29.06.2026 um 00:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de

OpenAI verstärkt Hardware-Team mit Apple-Veteran Paul Meade. Der Wettlauf um KI-Wearables und talentierte Entwickler verschärft sich.

Apple-Vision-Pro-Chef Paul Meade wechselt zu OpenAI
Eine stilisierte Leiterplatte, bei der sich ein Teil löst und sich auf ein anderes, fortschrittlicheres Netzwerk zubewegt. Illustration mit AI erstellt.

Paul Meade, langjähriger Apple-Vizepräsident für die Hardware-Entwicklung der Vision Pro und KI-Brille, wechselt zu OpenAI. Der Schritt unterstreicht die wachsenden Ambitionen des KI-Unternehmens im Bereich eigener Endgeräte.

Ein Coup für OpenAIs Hardware-Pläne

Meade verlässt Apple noch in dieser Woche und schließt sich einem Hardware-Team bei OpenAI an, das bereits mehrere prominente ehemalige Apple-Führungskräfte umfasst. Dazu gehören Jony Ive, Evans Hankey und Tang Tan. Die Verpflichtung folgt auf die Übernahme von Ives Startup „io" durch OpenAI im Jahr 2025 – ein Deal, der mit rund 6,5 Milliarden Euro bewertet wurde.

Seit 2010 bei Apple, leitete Meade ab 2017 die Hardware-Entwicklung der Vision Pro. Zudem verantwortete er die Entwicklung der bildschirmlosen, KI-gesteuerten Smart Glasses. Seine Nachfolge bei Apple tritt sein bisheriger Stellvertreter Fletcher Rothkopf an.

Umbruch in Cupertino

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Meades Abgang fällt in eine Phase des organisatorischen Umbruchs bei Apple. Das Unternehmen bereitet sich auf die Übernahme der CEO-Position durch John Ternus vor. Im Zuge dessen wurden die Hardware-Engineering-Abteilungen neu strukturiert – Johny Srouji übernimmt eine noch gewichtigere Rolle als Hardware-Chef.

Der Weggang eines solch hochrangigen Ingenieurs ist kein Einzelfall. Branchenbeobachter berichten, dass OpenAI zuletzt mehr als 40 Mitarbeiter von verschiedenen Technologieunternehmen abgeworben hat, um die eigenen Hardware-Kapazitäten auszubauen.

Wettlauf um KI-Wearables

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Der Personalcoup zeigt: Der Wettbewerb zwischen OpenAI und traditionellen Hardware-Herstellern um den Markt für KI-gestützte Endgeräte verschärft sich massiv. OpenAI arbeitet eigenen Angaben zufolge an der Markteinführung seines ersten dedizierten KI-Hardware-Geräts noch bis Ende 2026.

Apple hingegen hält an seinem langfristigen Fahrplan für Wearables fest. Während die Vision Pro bereits auf dem Markt ist, werden die KI-Smart-Glasses des Konzerns frühestens für Ende 2027 erwartet. Genau diese Brille war eines der zentralen Projekte, das Meade vor seinem Wechsel betreute.

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