Apple-Chip-Roadmap, Ultra

Apple-Chip-Roadmap: M7 Ultra 2028 mit 1,5 TB für KI-Modelle

Veröffentlicht: 12.07.2026 um 21:52 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple überspringt mehrere Chip-Generationen und fokussiert auf die KI-optimierte M7-Serie mit massivem Arbeitsspeicher.

Apple überarbeitet Chip-Strategie: M7-Serie als KI-Beschleuniger
Ein leuchtender, futuristischer Siliziumchip mit komplexen Schaltkreisen, in blaues und violettes Licht getaucht, symbolisiert KI und fortschrittliche Computertechnik. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der iPhone-Konzern will die Entwicklung seiner Künstlichen Intelligenz drastisch beschleunigen – und überspringt dafür gleich mehrere geplante Chip-Generationen.

M6-Familie wird drastisch gestutzt

Statt der üblichen vier Varianten soll vom M6-Prozessor nur noch die Basisversion erscheinen. Die Pro-, Max- und Ultra-Modelle dieser Generation fallen komplett weg. Branchenbeobachter rechnen mit einem schmalen Zeitfenster von nur sechs Monaten für die M6-Ära, bevor die nächste Generation an den Start geht. Der Basis-M6 soll mit 12 GPU-Kernen und einer Speicherbandbreite von 200 GB/s auskommen.

Der Verzicht auf die leistungsstärkeren M6-Varianten öffnet Windows-Laptop-Herstellern eine Chance. Bis die neuen Chips kommen, setzt Apple bei seinen MacBook-Ultra-Modellen auf die bewährten M5 Pro und M5 Max – voraussichtlich bis ins Frühjahr 2027. Ein M6-betriebenes iPad Pro wird für Anfang 2027 erwartet, ausgestattet mit einem 2-Nanometer-Chip, 16 Gigabyte RAM und einem überarbeiteten Apple Pencil, der die EU-Batterieverordnung erfüllt.

M7-Serie: Der KI-Beschleuniger

Die M7-Familie startet in der ersten Jahreshälfte 2027 mit einer Basisversion, gefolgt von M7 Pro und M7 Max im Herbst desselben Jahres. Das Herzstück: eine grundlegend überarbeitete Neural Processing Unit (NPU) und eine Speicherbandbreite von 240 GB/s.

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Das Flaggschiff der neuen Roadmap ist der M7 Ultra, der für 2028 geplant ist. Er soll bis zu 1,5 Terabyte Unified Memory unterstützen – das entspricht der maximalen Kapazität des Intel-basierten Mac Pro von 2019 und verdoppelt die 768 GB des erwarteten M5 Ultra.

Mit dieser Speicherkapazität könnte der M7 Ultra KI-Modelle mit einer Billion Parametern lokal ausführen. Ob die volle 1,5-TB-Spezifikation erreicht wird, hängt allerdings von der Stabilität der globalen Speicherchip-Versorgung ab. Darüber hinaus prüft Apple den Einsatz von M7-Ultra-Chips in seinen eigenen Apple-Intelligence-Servern ab 2029 – eine klare Kampfansage an spezialisierte KI-Server-Hardware.

Vom Autoprojekt zum KI-Motor

Die KI-Offensive hat ihre Wurzeln im eingestellten Apple-Car-Projekt. Nach der Absage des autonomen Fahrzeugs 2024 wurden Personal und Forschungsergebnisse in die Chip- und KI-Abteilungen umgeleitet. Die Arbeiten gehen auf das Jahr 2017 zurück, als die Führung autonome Systeme als Fundament der unternehmenseigenen KI-Strategie bezeichnete.

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Um die Chip-Produktion abzusichern, hat Apple einen 30-Milliarden-Euro-Vertrag mit Broadcom abgeschlossen. Die Vereinbarung läuft bis 2031 und konzentriert sich auf die Fertigung verschiedener Komponenten in den USA.

Auf der Softwareseite ist macOS 27 (Codename „Golden Gate") für Herbst 2026 angekündigt. Das Update soll verbesserte Siri-KI-Funktionen bringen, die auf die neue Hardware abgestimmt sind. Schon die aktuelle M5-Serie zeigt die Richtung: Ihre GPUs liefern die vierfache KI-Rechenleistung früherer Generationen.

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