Android-Update: Google erkennt Vishing-Betrug jetzt in Echtzeit
03.06.2026 - 23:54:55 | boerse-global.deDas Update erkennt sogenanntes Vishing – Betrugsversuche per Telefon – in Echtzeit.
Neue Technik erkennt gefälschte Nummern
Millionen Deutsche nutzen täglich Online-Banking per Smartphone – ohne diesen Schutz ist das gefährlich. Experten warnen: Wer diese 5 Maßnahmen nicht kennt, riskiert Datenverlust und finanzielle Schäden. 5 sofort umsetzbare Schutzmaßnahmen entdecken
Die Sicherheitsfunktion arbeitet mit dem RCS-Standard. Dabei tauschen die Geräte verschlüsselte Daten aus. Das System prüft, ob ein Anruf wirklich vom angezeigten Gerät kommt. Fehlt die Bestätigung, warnt es den Nutzer. Bei neueren Modellen beendet es den Anruf sogar automatisch.
Die Technik zielt auf Rufnummern-Spoofing ab. Angreifer geben sich dabei als Bank oder Behörde aus. Das Juni-Update kommt zuerst für Pixel-Smartphones. Später sollen Geräte ab Android 12 folgen. Voraussetzung: die Google Telefon-App und aktivierte RCS-Nachrichten.
Mobile Angriffe nehmen zu
Der Mandiant M-Trends Report zeigt: Vishing ist mit 11 Prozent der zweithäufigste Einstiegsweg für Angreifer. Am häufigsten sind mit 32 Prozent weiter Sicherheitslücken in Systemen. Aber Social Engineering per KI nimmt rasant zu.
Die Technologiebranche hat den Finanzsektor als Hauptziel abgelöst. Angreifer bleiben im Schnitt 14 Tage in fremden Netzwerken. In Europa sind es sogar 20 Tage.
Hohe Schäden durch Messenger-Betrug
In Deutschland liegt der durchschnittliche Schaden pro Betrugsfall bei 1.180 Euro. Global sind es nur 630 Euro. Besonders kritisch: 44 Prozent der Opfer zahlen innerhalb von 30 Minuten nach Kontaktaufnahme.
Ein veraltetes Smartphone ist wie eine offene Haustür für Cyberkriminelle, die es auf Ihre Daten abgesehen haben. Dieser kostenlose Report zeigt Ihnen in 5 einfachen Schritten, wie Sie mit den richtigen Updates Datenverlust und Malware dauerhaft verhindern. Kostenlosen Android-Update-Ratgeber herunterladen
Die Schweiz startete Anfang Juni die Kampagne „LINDA“. Sie soll Nutzer für Phishing-Merkmale sensibilisieren. Der Hintergrund: 2025 stiegen Phishing-Delikte um fast 25 Prozent.
124 Sicherheitslücken geschlossen
Das aktuelle Update schließt 124 Lücken. Darunter die kritische Zero-Day-Lücke CVE-2025-48595. Sie betrifft Android 14 bis 16.
Experten raten zu weiterer Vorsicht: öffentliche WLANs sind riskant. Die französische Cybersicherheitsbehörde CERT-FR empfiehlt, Bluetooth und NFC bei Nichtgebrauch zu deaktivieren. Auch veraltete 2G-Netzwerke gelten als Sicherheitsrisiko.
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.
