Android, WhatsApp-Backups

Android Juni: WhatsApp-Backups ziehen in Systemeinstellungen um

16.06.2026 - 20:34:48 | boerse-global.de

Google integriert WhatsApp-Backup-Verwaltung in Android-Systemeinstellungen. Update bringt zudem KI-Suche im Play Store und verbesserte Datensicherheit.

WhatsApp-Backups: Neue Android-Funktion zentral verwalten
Android - Ein Smartphone zeigt einen WhatsApp-Chat, mit einer Überlagerung von Daten, die Backup und Systemeinstellungen andeutet. 16.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Mit den aktuellen System-Updates Mitte Juni 2026 hat Google eine lang ersehnte Funktion ausgerollt. Die WhatsApp-Backup-Verwaltung ist nun direkt in die Android-Systemeinstellungen integriert. Bislang war dieser Vorgang nur innerhalb der WhatsApp-App selbst möglich.

Zentrale Steuerung und Cloud-Wechsel

Anzeige: Die neue WhatsApp-Backup-Funktion in den Android-Systemeinstellungen macht die Verwaltung Ihrer Chat-Daten endlich zentral und einfach. Unser kostenloser Guide zeigt Ihnen in drei Schritten, wie Sie die Funktion aktivieren – auch wenn sie bei Ihnen noch nicht sichtbar ist. Jetzt kostenlosen Guide anfordern

Die neue Funktion findet sich im Bereich „Backups und Wiederherstellungen" der Android-Einstellungen. Dort lassen sich WhatsApp-Daten künftig konfigurieren und verwalten. Die Backups werden standardmäßig verschlüsselt in Google Drive gespeichert.

Offiziell wurde das Update am 15. Juni ausgerollt – doch nicht alle Nutzer sehen die Neuerung bereits. Selbst auf aktuellen Modellen wie dem Pixel 8 oder Pixel 10 Pro ist die Funktion noch nicht durchgängig sichtbar.

Interessant: Branchenberichten zufolge plant WhatsApp langfristig eine eigene, unabhängige Cloud-Backup-Lösung. Ziel ist es, die Abhängigkeit von Google Drive zu reduzieren. Eine im Februar angekündigte Funktion zum automatischen Speichern von Downloads in Google Drive steht ebenfalls noch aus.

„Ask Play": KI-Suche im Play Store

Die Juni-Updates brachten auch dem Google Play Store umfassende Neuerungen. Bereits am 8. Juni führte Google die Version 51.8 mit „Ask Play" ein – einem KI-gestützten Suchtool. Nutzer können Apps künftig mit natürlichen Sprachbefehlen finden. Ein echter Fortschritt für die App-Suche.

Am 15. Juni folgte Version 51.9 mit dem Trusted Contributor Program. Bewerter, die mehr als 50 Rezensionen verfasst haben – davon mindestens 90 Prozent positiv und ohne Verstöße im letzten Jahr – erhalten ein „Trusted"-Abzeichen. Das soll die Qualität der Bewertungen steigern.

Gleichzeitig führte Google Play Labs für experimentelle Funktionen ein. Und: Für die Kindersicherung ist jetzt eine PIN-Pflicht vorgeschrieben – ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit.

Sicherheit und Datenportabilität

Google hat auch die Datenübertragbarkeit und Gerätesicherheit verbessert. Seit dem 1. Juni ermöglicht der Credential Exchange Standard (Google Play Services Version 26.21) den reibungslosen Export und Import von Passwörtern und Passkeys zwischen dem Google Password Manager und Drittanbietern wie 1Password oder Bitwarden.

Anzeige: Noch nicht alle Android-Nutzer sehen die neue Backup-Verwaltung – selbst auf Pixel 8 und Pixel 10 Pro. Unser Guide verrät, wie Sie die Funktion trotzdem sofort nutzen und was Sie zum geplanten WhatsApp-Cloud-Backup wissen müssen. Guide zur Backup-Aktivierung jetzt sichern

Weitere Verbesserungen im Überblick:

  • Google Play Protect: Seit dem 8. Juni gibt es Echtzeit-Sicherheitschecks speziell für Apps von nicht verifizierten Entwicklern.
  • Quick Share: Verbesserte Kontaktkarten mit Social-Links, Kalendereinträgen und Vorschau-Informationen.
  • Find Hub: Die Geräteortung ist nun direkt im Ersteinrichtungsmenü neuer Geräte integriert.
  • Kontaktsynchronisation: Google meldet eine 40-prozentige Reduzierung von Dubletten in Tests durch verbesserte Sync-Schnittstellen.

Wer die neuen Funktionen sofort nutzen möchte, kann die Updates manuell anstoßen: In den Systemeinstellungen unter dem Google-Menü nach Systemdienst-Updates suchen.

de | wissenschaft | 69556136 |