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Android 17: Motorola und Samsung starten Update-Rollout ab September

08.06.2026 - 22:18:57 | boerse-global.de

Samsung, Motorola und OnePlus veröffentlichen erste Gerätelisten für Android 17. Google liefert Beta-Updates mit Fokus auf Datenschutz und Design.

Android 17: Samsung, Motorola und OnePlus nennen Update-Pläne
Android - A glowing Android robot icon superimposed over a futuristic smartphone screen displaying code, surrounded by digital lines. 08.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Während Google die Beta-Phase von Android 17 vorantreibt, haben Samsung, Motorola und OnePlus erste Listen mit unterstützten Geräten veröffentlicht. Für deutsche Nutzer zeichnet sich ab, welche Smartphones das Update erhalten werden.

Motorola und Samsung geben Startschuss

Motorola hat am heutigen Montag eine Liste der Geräte veröffentlicht, die voraussichtlich Android 17 erhalten werden. Dazu gehören die Razer-50-, 60- und 70-Serien, die Edge-50-, 60- und 70-Modelle sowie ausgewählte Moto-G-Geräte aus den Jahren 2025 und 2026. Auch das ThinkPhone 25 und die Moto-Pad-Serie sind mit an Bord. Branchenbeobachter rechnen mit einem Rollout ab September 2026.

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Samsung treibt die Entwicklung von One UI 9, der hauseigenen Android-17-Oberfläche, ebenfalls voran. Interne Tests laufen bereits auf Hochtouren. Ein erster Hinweis: Auf europäischen Servern wurde eine Firmware für das Galaxy A17 5G entdeckt – ein klares Signal, dass auch die Mittelklasse bedacht wird.

Die Update-Liste umfasst die Galaxy-S23- bis S26-Serien, die Z-Fold- und Z-Flip-Modelle der fünften bis achten Generation sowie zahlreiche A-, M- und F-Serien. Besonders bemerkenswert: Das Galaxy S26 soll sieben Jahre lang Updates erhalten – bis ins Jahr 2033. Während die Flaggschiffe voraussichtlich ab Sommer 2026 mit Android 17 versorgt werden, dürfte die A-Serie gegen Jahresende folgen.

Google verfeinert Beta und Datenschutz

Google hat die Entwicklung von Android 17 mit zwei wichtigen Updates vorangetrieben. Am Sonntag erschien Beta 4.1 als gezielter Bugfix für Pixel-Geräte. Nur einen Tag später folgte Beta 1, die den Fokus auf Privatsphäre, Sicherheit und Leistung legt. Zu den Neuerungen gehören verbesserte WLAN-Verwaltung und Profile für Begleitgeräte.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Datenschutz: Android 17 führt einen blauen Punkt in der Statusleiste ein. Er erscheint, sobald eine App den Standort des Nutzers aktiv verfolgt – eine Ergänzung zu den bekannten grünen und orangefarbenen Indikatoren für Kamera- und Mikrofonzugriff.

Zudem hat Google mit dem QPR1 Beta 3 visuelle Änderungen unter dem Namen Material 3 Expressive eingeführt. Die Systemmenüs erhalten verstärkte Unschärfeeffekte und transluzente Hintergründe – ein frischer Look, der an die Designsprache moderner Apps erinnert.

Zwischen den Versionen: Feature-Drops und Sicherheit

Während die Branche auf Android 17 schielt, bleibt die aktuelle Version nicht außen vor. Google hat am Montag ein großes Feature-Drop-Update für Android 16 veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung: Quick Share wird plattformübergreifend. Samsung-, Google-, Xiaomi- und OnePlus-Geräte können künftig Dateien mit Apples AirDrop austauschen. Ein echter Fortschritt für alle, die zwischen Android und iOS wechseln.

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Weitere Funktionen sind eine „Fake Call Detection“ – ein Tool, das vor betrügerischen Anrufen warnt – und eine spezielle Personal-Safety-App für Kinder unter 13 Jahren.

Auch die Sicherheit kommt nicht zu kurz. Samsung hat am Samstag sein monatliches Sicherheitsupdate veröffentlicht. Es schließt 45 Sicherheitslücken, darunter 33 von der CVE-Datenbank erfasste Schwachstellen und 12 Samsung-spezifische Fehler. Betroffen sind die Galaxy-S- und Z-Serien sowie ausgewählte XCover- und Tablet-Modelle.

In Indonesien hat Xiaomi unterdessen mit der Auslieferung von HyperOS 3 auf Basis von Android 16 für das Xiaomi 13T begonnen. Das 6,5 Gigabyte große Update bringt neue KI-Funktionen und Integrationen mit sich – nach Verzögerungen, die auf Tests eines bestimmten Android-16-Kernels zurückzuführen waren.

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