Android, Herbst

Android 17 im Herbst: Schnelleinstellungen brauchen PIN und Biometrie

25.06.2026 - 19:20:53 | boerse-global.de

WhatsApp führt Warnhinweise für Nachrichten unbekannter Absender ein. Parallel warnen Experten vor neuer Malware-Welle und Sicherheitslücken.

WhatsApp Warnsystem: Neue Sicherheitsfunktion für unbekannte Chats
Android - Nahaufnahme eines Smartphones, das Sicherheitseinstellungen und ein Vorhängeschloss-Symbol auf dem Bildschirm anzeigt, mit unscharfen Händen im Hintergrund. 25.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die Funktion zeigt bei Nachrichten von Absendern, die nicht im Telefonbuch gespeichert sind, eine Warnmeldung mit Informationen über das Herkunftsland, den Kontaktstatus und gemeinsame Gruppen an.

Nutzer können den Chat dann direkt abbrechen oder annehmen. Der Absender erfährt nicht, ob die Nachricht gelesen wurde. Die Funktion kommt für Android und iOS.

Malware-Kampagne auf WhatsApp

Parallel dazu warnen Sicherheitsexperten von Kaspersky vor einer aktuellen Malware-Welle. Kriminelle verschicken schädliche Skripte als vermeintliche Rechnungen oder Kontoauszüge. Bei Windows-Nutzern kann das Fernwartungssoftware installieren.

Android 17 sperrt Schnelleinstellungen

Google plant für die kommende Android-Version eine wichtige Änderung am Sperrbildschirm. Für sensible Schnelleinstellungen wie WLAN oder Bluetooth soll künftig eine Entsperrung per PIN, Muster oder Biometrie nötig sein.

Bisher lassen sich diese Funktionen oft ohne Entsperrung deaktivieren. Das ermöglicht Dieben, gestohlene Geräte sofort vom Internet zu trennen und die Ortung zu verhindern. Nur die Taschenlampe bleibt ohne Sicherheitsabfrage nutzbar. Die Neuerung wird im Herbst erwartet.

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Gleichzeitig erleichtert Google den Umzug vom iPhone zu Android. Passwörter, WLAN-Daten und iMessage-Verläufe lassen sich künftig drahtlos übertragen – sofern auf dem Apple-Gerät eine aktuelle Software läuft.

Bitdefender entlarvt Deepfakes

Angesichts KI-generierter Fälschungen hat Bitdefender das Analyse-Tool „Realcheck“ veröffentlicht. Die App für Android und iOS untersucht Bild- und Tonspuren auf typische Betrugsmuster. Nutzer können Links von YouTube, TikTok oder Instagram teilen oder Dateien direkt hochladen.

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Sicherheitslücke bei Apple

Für iPhone-Nutzer gibt es versteckte Funktionen, die sensible Apps auslagern, verstecken oder zusätzlich schützen. Die Organisation „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN) warnt jedoch vor einer neu entdeckten Sicherheitslücke bei Apple-Geräten und empfiehlt die sofortige Installation von Notfall-Updates.

Vorsicht vor der „Ja-Masche“

Verbraucherschützer mahnen zur Vorsicht bei Telefonaten. Bei der sogenannten Ja-Masche schneiden Betrüger Bestätigungen in fingierte Vertragsgespräche. Experten raten: Bei unbekannten Anrufen mit einem neutralen Gruß melden und bei verdächtigen Fragen das Gespräch sofort beenden.

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