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Android 17: Google und Samsung machen Smartphones einfacher

28.05.2026 - 11:40:19 | boerse-global.de

Google und Samsung führen einen vereinfachten Bildschirmmodus für Android ein, der Senioren und Einsteigern die Bedienung erleichtern soll.

Android 17: Google und Samsung machen Smartphones einfacher - Foto: über boerse-global.de
Android 17: Google und Samsung machen Smartphones einfacher - Foto: über boerse-global.de

Google und Samsung setzen auf Barrierefreiheit und minimalistische Oberflächen – ein neuer Modus soll vor allem älteren und ungeübten Nutzern helfen.

Die Smartphone-Welt wird übersichtlicher. Technische Berichte vom heutigen Donnerstag bestätigen die Einführung eines „Simple View“-Modus („Einfache Ansicht“) im Android-Ökosystem. Die Funktion vergrößert Texte und Symbole und ersetzt den gewohnten Startbildschirm durch ein festes 4x4-Raster. Das reduziert visuelle Ablenkung und macht die Bedienung per Fingerdruck deutlich leichter.

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Klare Navigation statt Gesten-Wirrwarr

Ein zentrales Element der neuen Ansicht: die klassische Drei-Tasten-Navigation. Sie kehrt als Standard zurück und bietet eine Alternative zur Gestensteuerung, die vielen Nutzern schwerfällt. Die „Einfache Ansicht“ findet sich in den Barrierefreiheitseinstellungen unter dem Schnellzugriffsmenü. Der Wechsel ist jederzeit umkehrbar – wer will, schaltet einfach zurück zur gewohnten Oberfläche.

Minimalismus als neues Design-Prinzip

Die Neuerung ist Teil eines größeren Trends. Bereits gestern wurden Details zur One UI 9.0 Beta bekannt, die auf dem kommenden Android 17 basiert. Samsung reduziert dort überflüssige Bildschirmbeschreibungen massiv. Die Galaxy-AI-Oberfläche zeigt künftig nur noch essenzielle Symbole und Namen. Auch die Symbole in der Statusleiste werden größer und kräftiger.

Hintergrund ist eine neue Designsprache namens „Neural Expressive“, die in frühen Android-17-Builden Ende Mai entdeckt wurde. Sie setzt auf Blur-, Wellen- und Partikeleffekte – modern und klar zugleich.

Neue Werkzeuge für mehr Barrierefreiheit

Die Hersteller erweitern auch das Angebot an speziellen Hilfsfunktionen. Ende Mai zeigten Software-Vorschauen mehrere Neuerungen:

  • Text Spotlight: Markiert Textbereiche für bessere Lesbarkeit
  • Select to Speak: Verbesserte Sprachausgabe für Bildschirminhalte
  • Samsung Notes „Tape“: Temporäres Abdecken von Notizen-Abschnitten
  • Erweiterte Eingabesteuerung: Bessere Unterstützung für Tastaturkürzel und Mauskonfigurationen

Samsung bringt diese Funktionen nun auch in günstigere Geräte. Am Dienstag rollte das Unternehmen One UI 8.5 für das Galaxy M56 in Indien aus – erstmals erhalten Mittelklasse-Smartphones diese Oberflächen-Verfeinerungen. Das Update bringt optimierte Akku-Menüs und neue Kamera-Filter mit. Der Camera Assistant unterstützt jetzt auch die Galaxy-A-Serie und verschiedene Tab-S-Modelle – inklusive manueller Verschlusssteuerung und automatischem Objektivwechsel.

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KI im Hintergrund wird anspruchsvoller

Während die Oberfläche einfacher wird, steigen die Anforderungen an die Hardware. Google kündigte Ende Mai „Gemini Intelligence“ für Android an – ein System, das künftig mindestens 12 GB RAM voraussetzt.

Parallel dazu testet der Google Play Store eine neue Benachrichtigungsfunktion für veraltete Apps, die keine Sicherheitsupdates mehr erhalten. Die Google-Play-Dienste erhalten zudem Updates für bessere Gerätevernetzung und Ortungsdienste.

Die Strategie ist klar: Das Frontend wird zugänglicher, das Backend intelligenter und sicherer. Android wird einfacher – aber nur an der Oberfläche.

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