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Android 17: Google startet Rollout mit neuer App-Sperre

21.06.2026 - 07:07:01 | boerse-global.de

Google startet Android-17-Rollout mit integrierter App-Sperre und abgeschotteten Datenbereichen. Ab September wird App-Verifikation Pflicht.

Android 17: Neue Sicherheitsfeatures und App-Sperre für Pixel und Samsung
Android - A hand holds a smartphone displaying a secure lock screen, symbolizing data protection and privacy features like Android Private Space. 21.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Google hat mit dem Rollout von Android 17 begonnen und bringt zugleich eine Reihe neuer Sicherheitsfeatures auf die Smartphones. Die Aktualisierung betrifft zunächst Pixel-Geräte, doch auch Samsung-Nutzer profitieren von wichtigen Neuerungen.

Abgeschottete Bereiche für sensible Daten

Bereits mit Android 15 führte Google sogenannte isolierte Digitalbereiche ein – versteckte Zonen auf dem Gerät, in denen Apps und Dateien getrennt vom Hauptsystem laufen. Googles „Private Space" und Samsungs „Secure Folder" funktionieren wie kleine Festungen: Sie besitzen eigene Sperrbildschirme und lassen sich im App-Drawer unsichtbar schalten.

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Der Clou: Daten aus diesen Bereichen lassen sich nicht mit dem Hauptprofil teilen. Experten sehen darin einen wirksamen Schutz gegen übermäßige App-Berechtigungen. Allerdings gilt eine Einschränkung: Die Funktion steht nur auf privaten Geräten zur Verfügung – nicht auf verwalteten Firmen-Smartphones.

Samsung-Nutzer erhalten zusätzliche Optionen. Dazu gehören die getrennte App-Tonausgabe („Separate App Sound"), mit der sich Audio aus bestimmten Apps auf verschiedene Ausgabegeräte leiten lässt. Auch die Seitentaste kann nun mit eigenen Shortcuts belegt werden. Der „Dual Messenger" erlaubt zudem den Betrieb zweier separater Instanzen derselben Kommunikations-App.

Android 17: Startschuss für Pixel-Nutzer

Seit dem 16. Juni 2026 rollt Google Android 17 (Codename „Cinnamon Bun") auf die Pixel-Modelle 6 bis 10 aus. Die neue Version bringt native Sicherheits- und Multitasking-Features mit.

Besonders hervorzuheben ist die integrierte App-Sperre: Nutzer können künftig jede einzelne App mit PIN, Passwort oder biometrischer Authentifizierung schützen – ohne Drittanbieter-Software. Hinzu kommen universelle App-Bubbles für Multitasking und ein Echtzeit-Standortindikator in der Statusleiste.

Bereits auf der Google I/O vorgestellte Funktionen wie Magic Cue (kontextrelevante Informationen) und Continue On (nahtloser Wechsel zwischen Smartphone und Tablet) sind ebenfalls an Bord. Während Pixel-Besitzer die Neuerungen zuerst erhalten, sollen Samsung und OnePlus im Laufe des Jahres 2026 nachziehen.

Pflicht zur App-Verifikation ab September

Google hat zudem den Zeitplan für sein neues Verified App Attestation (VAA)-System bestätigt. Der Rollout begann im Juni 2026 für Geräte mit Android 14 und höher. Ab dem 1. September 2026 wird die Verifikation für alle Apps verpflichtend, die auf SDK 35 (Android 15) abzielen.

Konkret bedeutet das: Apps müssen künftig über unterstützte Plattformen wie den Google Play Store, den Samsung Galaxy Store oder den Amazon Appstore verifiziert sein. Nicht verifizierte Anwendungen – häufig durch Sideloading installiert – drohen mit erheblichen Einschränkungen: Sie verlieren den Zugriff auf Benachrichtigungen, Installationsberechtigungen und Vordergrunddienste.

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Stille Updates für Samsung-Geräte

Parallel zu den großen Ankündigungen erhielten Samsung-Smartphones im Juni 2026 eine Reihe von Hintergrundaktualisierungen. Darunter: Android System SafetyCore Version 1.0.925574157 und WebView Version 149.0.7827. Die Updates schlossen drei Zero-Day-Sicherheitslücken in WebView und verbesserten die Bedrohungserkennung auf dem Gerät.

Auch Google Play Services wurde aktualisiert – mit Verbesserungen bei der hardwaregestützten Schlüsselattestierung und höheren Übertragungsgeschwindigkeiten für die Quick Share-Funktion.

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