Android 17: Google erweitert iPhone-Migration um Passwörter und eSIM
Veröffentlicht am: 30.07.2026 um 18:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Google hat die Funktionen für den Wechsel vom iPhone zu Android-Geräten umfassend aktualisiert. Mit der Einführung von Android 17 wird das bisherige Migrationstool tiefer in das Betriebssystem integriert und um signifikante Datentypen erweitert. Ziel der Neuerungen ist es, den Umstieg für iOS-Nutzer durch eine nahtlose Übertragung sensibler Informationen wie Passwörter und Mobilfunkprofile zu vereinfachen.
Nahtlose Integration in die Geräteeinrichtung
Eine wesentliche Neuerung unter Android 17 ist die native Einbindung des Migrationstools direkt in den Prozess der Geräteeinrichtung. Damit entfällt für Nutzer die Notwendigkeit, eine separate Anwendung für den Datentransfer zu starten. Der Verbindungsprozess zwischen den beiden unterschiedlichen Betriebssystemwelten wurde dabei technologisch angepasst.
Um die Geräte miteinander zu koppeln, scannen Nutzer einen QR-Code auf ihrem iPhone. Die Verbindung erfolgt anschließend kabellos. Diese Methode soll den Migrationsprozess beschleunigen und die Abhängigkeit von physischen Kabelverbindungen während der Ersteinrichtung verringern.
Erweiterung der übertragbaren Datentypen
Die Aktualisierung fokussiert sich insbesondere auf die Vollständigkeit der übertragenen Nutzerdaten. Bisherige Hürden beim Plattformwechsel, wie die manuelle Neueinrichtung von Sicherheitsmerkmalen, sollen durch das Update minimiert werden. Zu den neu unterstützten Datentypen gehören:
- Sicherheitsrelevante Daten: Das Tool überträgt nun Passwörter und WLAN-Anmeldedaten direkt auf das neue Gerät. Auch Daten aus dem Google Authenticator können im Rahmen des Prozesses migriert werden.
- Kommunikation und Profile: Neben dem Anrufverlauf und dem Nachrichtenverlauf ermöglicht Android 17 erstmals die Übertragung von eSIM-Informationen. Zudem werden WhatsApp-Chats sowie Kontakte in die Migration einbezogen.
- Medieninhalte: Fotos und Videos bleiben weiterhin Bestandteil des Transferpakets.
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Durch die Einbindung des Google-Kontos in den Migrationspfad werden zudem persönliche Einstellungen und Cloud-Verknüpfungen bereits während der ersten Konfiguration des neuen Smartphones übernommen.
Rollout und technische Voraussetzungen
Die Verteilung der erweiterten Migrationsfunktionen hat bereits begonnen. Zu den ersten Geräten, die von dem aktualisierten Tool profitieren, gehören Googles hauseigene Pixel-Smartphones der Generationen 8, 9 und 10. Darüber hinaus wird die Funktion auf den neuesten faltbaren Modellen von Samsung, dem Galaxy Z Fold 8 und dem Galaxy Z Flip 8, bereitgestellt.
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Für eine erfolgreiche Durchführung der kabellosen Datenübertragung bestehen spezifische Anforderungen an das Quellgerät. Laut technischen Spezifikationen ist für den erweiterten Transfer mindestens die Betriebssystemversion iOS 26.3 auf dem iPhone erforderlich. Branchenbeobachter werten diesen Schritt als Teil einer langfristigen Strategie Googles, die Wechselhürden für Nutzer des Konkurrenzsystems iOS systematisch abzubauen und die Interoperabilität bei der Hardware-Einrichtung zu erhöhen.
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