Android, Barrierefreiheit

Android 17: Barrierefreiheit wandert beim Gerätewechsel mit

02.07.2026 - 14:07:57 | boerse-global.de

Google und Apple senken Hürden beim Smartphone-Wechsel mit neuen Tools für Barrierefreiheit und Datentransfer.

Android 17 & iOS 27: Neue Funktionen für einfacheren Gerätewechsel
Android - Nahaufnahme einer Hand, die ein Smartphone mit Barrierefreiheitseinstellungen hält, im Hintergrund ein weiteres Telefon. 02.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Sowohl Google als auch Apple arbeiten daran, die Hürden beim Gerätewechsel zu senken – besonders für Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

Android 17: Datenumzug per Knopfdruck

Mit der neuen Version des Switch-Tools für Android 17 lassen sich ab sofort nicht nur Passwörter, WLAN-Zugangsdaten und der komplette Startbildschirm kabellos übertragen. Auch Barrierefreiheitseinstellungen wandern nun automatisch mit – ein Bereich, der bislang manuelle Neukonfiguration erforderte.

Der Umstieg vom iPhone auf Android wird damit umfassender denn je. Neben Apple-Notes-Anhängen, Labels und Anrufhistorien unterstützt das Tool auch eSIM-Profile. Einzige Einschränkung: Für Daten aus Drittanbieter-Apps müssen die Entwickler selbst die Übertragungsfunktion freischalten.

Samsung und Apple: Ende der Datei-Blockade?

Historisch war der Dateiaustausch zwischen den Lagern ein Ärgernis. Das könnte sich nun ändern. Samsungs Galaxy S26 Ultra nutzt eine aktualisierte Version von Quick Share, die direkt mit Apples AirDrop kommuniziert. Fotos und Dokumente wandern ohne zusätzliche Apps zwischen den Geräten.

Parallel dazu öffnet Apple seine iCloud-Geteilte-Alben für Android-Nutzer. Über die iCloud-Weboberfläche können sie künftig Alben beitreten und Medien in voller Auflösung hochladen – ein Novum für das sonst so geschlossene Apple-Ökosystem.

KI-gestützte Barrierefreiheit im Fokus

Apple setzt verstärkt auf maschinelles Lernen in seinem Accessibility-Paket. Zu den Neuerungen zählen verbesserte VoiceOver- und Vergrößerungsfunktionen, optimierte Sprachsteuerung sowie ein barrierefreier Vorlesemodus. Besonders hervorzuheben: Echtzeit-Untertitel für Videos und die Integration von Rollstuhlsteuerung für die Apple Vision Pro.

Anzeige

Der Wechsel zum iPhone oder die Nutzung neuer Funktionen scheitert oft an komplizierten Fachbegriffen wie AirDrop oder iCloud. Dieses kostenlose Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Apple-Begriffe in einfachen Worten – inklusive praktischer Aussprachehilfen. Apple-Fachchinesisch endlich verstehen

Um die praktische Anwendung zu zeigen, veröffentlichte Apple einen Kurzfilm unter der Regie von Kim Gehrig. Er begleitet Studierende mit Behinderungen, die AssistiveTouch, Braille-Zugriff und andere Werkzeuge im Uni-Alltag nutzen. Das Unternehmen pflegt diesen Schwerpunkt bereits seit Mitte der 1980er-Jahre.

iOS 27: Neues Layout fürs Benachrichtigungscenter

Die Beta von iOS 27 bringt tiefgreifende Änderungen an der Benutzeroberfläche. Das Benachrichtigungscenter wird umgestellt: Ein Wisch von der oberen linken Ecke zeigt künftig die Meldungen an, während ein Wisch von der Mitte den KI-Assistenten Siri aufruft. Grund ist die stärkere Priorisierung von Siri-Funktionen.

Weitere technische Neuerungen umfassen eine „Schreiben mit Siri"-Taste auf der Tastatur, ein verbessertes Einfügen-Kürzel für Texte, Fotos und Links sowie detaillierte Ausgabenanalysen in der Wallet-App. Die iPhone-17-Pro-Serie erhält exklusiv eine „Clean HDMI Out"-Funktion für ungestörte Videoausgaben an externen Monitoren.

Anzeige

Damit Sie nach dem nächsten großen Update keine bösen Überraschungen bei Ihren Privatsphäre-Einstellungen erleben, hat ein Apple-Experte diesen Leitfaden erstellt. Erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Ihr System sicher aktualisieren und Ihre persönlichen Daten optimal schützen. Kostenlosen Update-Ratgeber hier herunterladen

Bei der Familienverwaltung werden die Regeln für Account-Übertragungen zwischen Familiengruppen präzisiert – mit unterschiedlichen Genehmigungsanforderungen für Kinder unter 13 und Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren.

Einige KI-gesteuerte Funktionen bleiben vorerst dem europäischen Markt vorenthalten. Grund sind laufende regulatorische Gespräche mit der EU.

de | wissenschaft | 69672810 |