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Android 16: Google und Apple aktivieren AirDrop-Kompatibilität

08.06.2026 - 15:55:26 | boerse-global.de

Google und Apple ermöglichen Dateiaustausch zwischen Android und iPhone. KI-Features dominieren die neuen Betriebssystem-Updates.

Android 16 und iOS 27: Neue Ära der Interoperabilität
Android - A modern smartphone screen showing multiple overlapping application windows, symbolizing advanced multitasking and cross-platform compatibility. 08.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Mit den aktuellen Updates Android 16 und iOS 27 rücken die beiden Tech-Giganten näher zusammen – und eröffnen Nutzern völlig neue Möglichkeiten.

Android 16: Endlich AirDrop-Kompatibilität

Seit Juni 2026 ist das Update verfügbar, und es bringt eine echte Sensation: Googles Quick Share funktioniert jetzt mit Apples AirDrop. Allerdings nur auf ausgewählter High-End-Hardware – darunter die Samsung Galaxy S24- bis S26-Serie, die Google Pixel 8a bis Pixel 10, das Xiaomi 17T Pro und das OnePlus 15.

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Doch damit nicht genug. Die neue Fake Call Detection in der Telefon-App soll lästige Spam-Anrufe eindämmen. Die Personal Safety App wurde zudem auf Kinder unter 13 Jahren ausgeweitet. Google Photos erhält eine „Wardrobe"-Funktion – zunächst in den USA, Indien und Brasilien. Und Google Play Books bietet künftig eine „Book Insights"-Funktion für tiefere Einblicke in die Lektüre.

iOS 27: Apples KI-Offensive

Einen Tag zuvor, am 7. Juni, hatte Apple auf der WWDC 2026 iOS 27 vorgestellt. Der Fokus liegt klar auf künstlicher Intelligenz. Eine eigenständige Siri-App hält Einzug, ergänzt durch KI-generierte Untertitel, eine verbesserte Autokorrektur und KI-generierte Hintergrundbilder.

Praktische Neuerungen: Apple Cash ermöglicht jetzt das Teilen von Rechnungen, und Apple Maps funktioniert per Satellit – ein Segen für Gegenden ohne Mobilfunknetz. Die Entwickler-Beta ist sofort verfügbar, eine öffentliche Beta folgt im Juli. Der finale Release ist für September 2026 geplant.

Parallel dazu hat WhatsApp mit Version 26.22.76 ein lang erwartetes Feature ausgerollt: die Multi-Account-Funktion. Zwei separate Konten auf einem Gerät, mit getrennten Chats und Einstellungen – das dürfte besonders für Nutzer mit privaten und geschäftlichen Profilen interessant sein.

Samsung und Vivo: Multitasking der nächsten Generation

Samsung treibt die Entwicklung seiner Benutzeroberfläche voran. Die zweite Beta von One UI 9 für die Galaxy S26-Serie ist da, basierend auf Android 17. Erste Tests zeigen halbtransparente Symbolleisten im Samsung Browser. Ein großes Unpacked-Event ist für den 22. Juli 2026 in London geplant – parallel arbeitet Samsung an stabilen Versionen für das Galaxy S25 und internen Builds für kommende Foldables.

Auch Vivo macht von sich reden. Das X Fold 6 soll Ende Juni 2026 in China erscheinen. Die Gerüchteküche spricht von einem Dimensity 9500 Prozessor, einem 6.900 mAh Akku und einer ZEISS-Kamera. Das Besondere: Das Gerät startet mit OriginOS 6 Fold, das einen „Atomic Workbench" und ein Dual-Device-System für produktiveres Arbeiten bietet.

KI verändert die App-Entwicklung grundlegend

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Künstliche Intelligenz revolutioniert nicht nur die Nutzung, sondern auch die Entwicklung von Apps. Google zahlt Play-Store-Entwicklern für den Zugriff auf privaten App-Code – zur Schulung seiner Gemini-Coding-Tools. Ein bemerkenswerter Schritt, der zeigt, wie ernst es dem Konzern ist. Bereits im April 2026 waren 75 Prozent von Googles neuem internem Code KI-generiert.

Für Einsteiger-Geräte hat Google Gemini Go eingeführt, das Assistant Go ablöst. Voraussetzung: mindestens 2 GB RAM. Das betrifft vor allem Hersteller wie itel, Tecno und Infinix.

Und dann ist da noch Kineto – ein Spin-off von JetBrains. Das Unternehmen hat ein browserbasiertes Tool vorgestellt, das App-Entwicklung per natürlicher Sprache ermöglicht. Die Vision: funktionale Apps in rund 30 Minuten erstellen, ohne Installation, ohne Programmierkenntnisse. Die Zukunft der Softwareentwicklung könnte radikal einfacher werden.

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