Andrea Kiewel startet schlank in den ZDF-Fernsehgarten
10.05.2026 - 18:35:02 | boerse-global.deModeratorin Andrea Kiewel präsentierte sich zum Saisonauftakt des ZDF-Fernsehgartens am Sonntag mit 15 Kilo weniger Gewicht.
Die 59-Jährige führte die Veränderung auf eine bewusste Umstellung ihrer Lebensgewohnheiten zurück. Auslöser waren laut Kiewel die belastenden Ereignisse rund um die Angriffe vom Oktober 2023, die zu emotional bedingtem Essverhalten führten. Ihre aktuelle Strategie: Verzicht auf Abendessen und Zucker, halbierte Portionen und tägliches Sportprogramm.
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Guido Maria Kretschmer analysiert 26 Jahre Modegeschichte
Designer Guido Maria Kretschmer übernahm in der Sendung die Rolle des Modekritikers. Er bewertete Outfits aus über zwei Jahrzehnten Fernsehgeschichte – und sparte nicht mit spitzen Kommentaren. Ein pinkfarbener Hosenanzug erinnerte ihn an den Stil von Ex-Kanzlerin Angela Merkel.
Kiewel selbst zeigte Humor: Ihre Kleidergrößen schwankten über die Jahre zwischen 38 und 58. Der Rückblick auf die eigenen modischen Entscheidungen wurde zur unterhaltsamen Zeitreise.
Traditionsunternehmen Marc Aurel meldet Insolvenz an
Während im Fernsehen Nostalgie gefeiert wurde, sieht die Realität der Modebranche anders aus. Am Samstag leitete das Gütersloher Unternehmen Marc Aurel ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung ein.
Das 1972 gegründete Modehaus erwirtschaftete 2024 noch 25 Millionen Euro Umsatz, kämpfte zuletzt aber mit sinkenden Erlösen. Geschäftsführer Jan Brandt und Sachwalter Frank Kebekus sollen nun die etwa 100 Mitarbeiter stabilisieren.
Luxussegment trotzt der Krise mit Exklusivität
Der Abschwung im mittleren Segment passt zum allgemeinen Nachfragerückgang in Europa. Im ersten Quartal sank der Gewinn pro Aktie im MSCI-Index um über 12 Prozent. Konzerne wie LVMH, Kering und Hermes leiden unter Inflation, globalen Konflikten und Wettbewerb in China.
Ganz anders die Luxusnische: Die Swatch Group plant für den 16. Mai den Launch der „Royal Pop“ – einer Kooperation mit Audemars Piguet. Der Verkaufspreis von etwa 400 Franken soll einen ähnlichen Hype auslösen wie frühere Partnerschaften. Künstliche Verknappung bleibt offenbar das Erfolgsrezept.
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Design-Nachwuchs im Fokus
Parallel zu den wirtschaftlichen Turbulenzen bleibt die Talentförderung ein Branchenanker. Am Samstag wurde zum zwölften Mal der Apolda European Design Award vergeben. Das Gesamtpreisgeld beträgt 25.000 Euro.
Den ersten Platz sicherte sich Natalia Anna Dabrowska von der University of the Arts Arnhem. Ihre Arbeit zum Thema Materialschrumpfung überzeugte die Jury durch Alltagstauglichkeit. Auch die weiteren Preisträgerinnen Magdaléna Seppová und Lea Scheckenbach setzten auf tragbare, handwerklich anspruchsvolle Mode.
Soziale Medien entzaubern Luxusmode
Designer wie Lukas Krob (Label Krobos) erzielen seit einem Jahr virale Erfolge. Sie dekonstruieren die Konstruktionsgeheimnisse der Luxusmode und machen sie einem breiten Publikum zugänglich. Das Interesse verschiebt sich vom reinen Konsum hin zu Fertigungstechnik und Nachhaltigkeit.
Die kommenden Termine
Am 12. Mai präsentiert Bettina Tietjen in Kiel ihr neues Buch. Die Uhrenbranche blickt gespannt auf die Generalversammlung der Swatch Group – aktivistische Investoren fordern dort strukturelle Veränderungen.
Am 16. Mai findet der Eurovision Song Contest in Wien statt. Sarah Engels vertritt Deutschland – traditionell auch eine Bühne für aufwendige Kostüminszenierungen.
Bleibt die Frage: Schafft Marc Aurel die Sanierung im schwierigen Einzelhandelsumfeld? Die Luxusmarken setzen unterdessen weiter auf exklusive Partnerschaften. Die Mischung aus Fernsehunterhaltung und wirtschaftlicher Realität bleibt das prägende Merkmal der Branche im Frühjahr 2026.
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