AMDs, FSR

AMDs FSR 4.1: Cyberpunk 2077 wird 154 Prozent schneller

27.06.2026 - 13:55:08 | boerse-global.de

Aktuelle Software-Updates erweitern Support für künftige Prozessoren und KI-Workloads. Neue Tools optimieren GPU-Auslastung und System-Performance.

HWMonitor 1.64 & Co.: Neue Tools für KI und Hardware-Überwachung
AMDs - Nahaufnahme einer CPU und GPU auf einem Mainboard, die in blauem und grünem Licht leuchten und fortschrittliche Leistungsüberwachung darstellen. 27.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die Entwickler reagieren damit auf den wachsenden Bedarf an präziser Systemüberwachung – besonders bei lokalen KI-Anwendungen.

HWMonitor erweitert Hardware-Support

CPUID hat heute die Versionen HWMonitor 1.64 und HWMonitor PRO 1.58 veröffentlicht. Die Updates bringen Kompatibilität für Intels kommende Arc G3 und G3 Extreme (Panther Lake) sowie mehrere Prozessoren der Arrow-Lake-Refresh-Reihe, darunter den Intel Core Ultra 5 250KF Plus.

Auch AMD-Fans kommen auf ihre Kosten: Die neue Version unterstützt den Ryzen 7 7700X3D und die Ryzen AI Max+ Serie (Gorgon Halo). Die PRO-Version bietet zudem vorläufige Unterstützung für Intels Zukunftsarchitekturen Nova Lake und Wildcat Lake. Neu sind außerdem Echtzeit-Diagramme und aktualisierte visuelle Designs für die Temperatur- und Spannungsüberwachung.

Tools für mobile Geräte und KI-Nutzung

Bereits am 25. Juni aktualisierte Mevronix die PerfStats-App für Android. Das Tool bietet ein Hardware-Dashboard für CPU, GPU und RAM sowie einen FPS-Zähler, der Schwankungen und Laufruhe misst – ganz ohne Root-Zugriff.

Am selben Tag veröffentlichte Hummingbird Labs GpuLLM für Windows. Die Software ist speziell für lokale KI-Modelle konzipiert und zeigt GPU-Metriken in Echtzeit an, während Nutzer große Sprachmodelle über llama.cpp ausführen.

Linux-Kernel und BIOS-Updates

Anzeige

Mit FSR 4.1 steigt die Bildrate in Cyberpunk 2077 auf über 60 fps – ein Plus von 154 Prozent. Wie Sie diese Performance auch auf Ihrem System erreichen, zeigt der kostenlose Guide mit Schritt-für-Schritt-Anleitung. Jetzt FSR-4.1-Guide anfordern

Der Linux-Kernel 7.2 hat am 26. Juni wichtige Änderungen für die x86-Plattform übernommen. Dazu gehören Unterstützung für AMDs Zen-6-Ranglisten und Power-Management-Controller für Zen-6-SoCs. Auch Intels Nova Lake profitiert von neuen Treibern. Spezifische Verbesserungen gibt es für Laptops von ASUS, HP und Lenovo.

System76 steuerte am selben Tag den COSMIC System Monitor bei. Die auf Rust basierende Anwendung bündelt Daten zu Anwendungen, Prozessen und Hardwarekomponenten in einer einzigen Übersicht.

ASUS veröffentlichte am 25. Juni Beta-BIOS-Updates für AM5-Mainboards. Die Version AGESA 1.3.0.1b Patch A stellt die TSME-Unterstützung für Ryzen-9000-Prozessoren wieder her. Das ermöglicht TPM-Funktionen wie Secure Boot und Festplattenverschlüsselung auf Mainboards mit X870-, B850- und X670-Chipsätzen.

Leistungsoptimierung im Fokus

Aktuelle Analysen zeigen, dass selbst KI-Cluster oft unter ineffizienter GPU-Auslastung leiden. Engpässe bei Datenladeprozessen, Speicherzugriffen und Netzwerkgeschwindigkeiten begrenzen die Auslastung mitunter auf nur 35 Prozent. Durch optimierte Datenlokalität und mehr Datenlader-Prozesse ließe sich die Auslastung auf über 90 Prozent steigern.

Anzeige

Ihre GPU läuft unter 35 % Auslastung? Dann liegt ein Engpass vor – oft durch ineffiziente Datenladeprozesse. Mit dem HowManyFPS-Tool analysieren Sie, ob CPU oder GPU bremst, und optimieren gezielt. Engpass-Analyse-Tool jetzt sichern

Für einzelne Nutzer hat sich Undervolting als beliebte Methode etabliert. Die Spannungsreduzierung kann die CPU-Leistungsaufnahme um rund 50 Watt senken – und ermöglicht längere Boost-Phasen ohne thermische Drosselung.

Mit der heute veröffentlichten Anwendung HowManyFPS können Gamer analysieren, ob ihr System CPU- oder GPU-limitiert ist. Die Software wertet System-Benchmarks aus und zeigt Engpässe auf. Passend dazu zeigen Tests von AMDs FSR 4.1 beeindruckende Ergebnisse: In Cyberpunk 2077 mit einer Radeon RX 7900 XTX in 4K und Raytracing steigt die Bildrate von mageren 24 fps auf über 60 fps – ein Plus von 154 Prozent.

de | wissenschaft | 69640220 |