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AMD Ryzen 9000: Sicherheitsfeature TSME kommt im Juli zurück

23.06.2026 - 06:57:07 | boerse-global.de

AMD veröffentlicht FSR 4.1 mit KI-Modell für Radeon RX 7000 und kündigt Rückkehr des TSME-Sicherheitsfeatures für Ryzen 9000 an.

AMD: Neue FSR 4.1 Technologie und TSME-Comeback für Ryzen 9000
AMD - Close-up of an AMD Ryzen CPU and Radeon RX graphics card on a circuit board, glowing with blue and red light. 23.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der Chiphersteller AMD liefert gleich zwei wichtige Neuigkeiten: Die neue Upscaling-Technologie FSR 4.1 ist da – und ein umstrittenes Sicherheitsfeature kehrt in die Ryzen-9000-Serie zurück.

FSR 4.1: Mehr Leistung für Radeon RX 7000

Einen Monat früher als erwartet hat AMD seine FidelityFX Super Resolution 4.1 veröffentlicht. Das Update kommt über die Adrenalin-26.6.2-Software und bringt ein INT8-basiertes KI-Modell mit, das in über 300 Spielen zum Einsatz kommt. Die Technologie richtet sich zunächst an Desktop-Grafikkarten der Radeon-RX-7000-Serie (RDNA 3).

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Die Leistungsdaten können sich sehen lassen: Eine RX 7900 XTX steigerte ihre Bildrate um rund 49 Prozent – von 43 auf 64 Bilder pro Sekunde. Ein Sprung, der in der Praxis spürbar flüssigere Gameplay verspricht.

Doch AMD denkt bereits weiter. Das Unternehmen arbeitet an schlanken KI-Modellen für integrierte Grafikeinheiten. Diese sollen die RDNA-3- und RDNA-3.5-Architekturen in den Ryzen-AI-300-, 400- und MAX-Serien unterstützen. Besitzer älterer RDNA-2-Karten wie der RX-6000-Serie müssen sich hingegen gedulden: Der Support ist für Anfang 2027 geplant.

Interessant: Bereits am Veröffentlichungstag tauchten signierte FSR-4.1-Dateien im Proton-Experimental-Update von Valves Steam-Plattform auf. Tester konnten die Technologie so auf RDNA-3- und RDNA-3.5-Hardware aktivieren – inklusive der integrierten Radeon-890M-GPU.

TSME: Sicherheitsfeature kehrt zurück

Parallel zur Grafik-Neuigkeit machte AMD eine überraschende Kehrtwende bei seinen Prozessoren. Der Konzern bestätigte, die Transparent Secure Memory Encryption (TSME) – auch als Memory Guard bekannt – wieder für die Ryzen-9000-Serie freizugeben.

Das Sicherheitsfeature war zuvor über AGESA-Firmware-Updates still und heimlich aus den Consumer-Chips entfernt worden. Der Linux-Entwickler Ben Kilpatrick entdeckte die Lücke und spekulierte, AMD wolle damit die günstigeren Modelle von den teureren PRO-Varianten abgrenzen.

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TSME verschlüsselt den Arbeitsspeicher und schützt so vor physischen Angriffen wie Cold-Boot-Attacken – ein wichtiges Sicherheitsmerkmal für datenschutzbewusste Nutzer.

„Wir haben das Feedback der Community gehört", teilte AMD mit. Das Unternehmen kündigte an, die TSME-Option im BIOS über ein UEFI-Firmware-Update im Juli 2026 wiederherzustellen. Die Hardware-Fähigkeit war in den Ryzen-9000-Chips ohnehin stets vorhanden – lediglich die Firmware hatte sie deaktiviert.

Mit diesem Schritt holt AMD bei der Sicherheit seiner Consumer-Prozessoren zum Branchenstandard auf.

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