AMD, HIP-RT

AMD HIP-RT 3.2.0: Update bringt Unterstützung für drei Medusa-Grafikchips

Veröffentlicht am: 22.10.2026 um 18:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das Update ergänzt drei Grafikkennungen für kommende Medusa-APUs und verbessert Leistung, CUDA-13-Kompatibilität sowie Stabilität.
Ein technisches Foto eines Silizium-Wafers mit sichtbaren mikroelektronischen Schaltkreisstrukturen auf einer dunklen Oberfläche. Illustration mit AI erstellt.

Der Halbleiterhersteller AMD hat seine Raytracing-Bibliothek HIP-RT auf die Version 3.2.0 aktualisiert. Mit diesem Schritt führt das Unternehmen offizielle Unterstützung für drei neue Kennungen integrierter Grafikeinheiten ein, die zur kommenden Medusa-APU-Generation aus der Zen-6-Client-Familie gehören: GFX1171 und GFX1170 auf Basis von RDNA 4m sowie GFX115E auf Basis von RDNA 3.5.

Neuerungen und technische Optimierungen in Version 3.2.0

Bei HIP-RT 3.2 handelt es sich um die erste Aktualisierung der HIP-Raytracing-Bibliothek seit Anfang 2026. Neben der Unterstützung der neuen Grafik-IDs für die Medusa-Prozessoren bringt das Update mehrere architektonische Verbesserungen und Fehlerbehebungen mit sich.

Zu den technischen Neuerungen gehören Leistungsoptimierungen wie das Unrolling von Transform-Funktionen sowie die Unterstützung von Shear auf SRT-Frames. Darüber hinaus enthält die Software Verbesserungen für die Kompatibilität mit CUDA 13, eine modernisierte Codebasis sowie verschiedene Bugfixes zur Steigerung der Stabilität bei rechenintensiven Raytracing-Aufgaben.

Einordnung der RDNA-4m-Architektur und Medusa-Modelle

Die in den Kennungen GFX1170 und GFX1171 genutzte RDNA-4m-Architektur gilt als Mischform aus RDNA 3.5 und RDNA 4.0. Nach vorliegenden Branchenberichten plant AMD eine Segmentierung innerhalb der künftigen APU-Generation: Während Medusa Point für das Einstiegs- und Mainstream-Segment auf RDNA 3.5 setzt, sollen die höher positionierten Varianten Medusa Premium und Medusa Halo mit RDNA 5 ausgestattet werden, intern bezeichnet als AT4 GMD beziehungsweise AT3 GMD.

Anzeige

Das Update auf HIP-RT 3.2.0 bringt drei neue Grafik-IDs für kommende Medusa-APUs mit — und wer seine Pipeline darauf vorbereiten will, braucht die Kennungen und die Änderungen im Blick. Der Leitfaden führt in drei Schritten durch das Upgrade: von den neuen GFX-Versionen über die CUDA-13-Kompatibilität bis zum ersten stabilen Testlauf. Kostenlosen Upgrade-Leitfaden anfordern

Damit baut AMD die Leistungsfähigkeit seiner integrierten Grafiklösungen gegenüber den bereits etablierten APUs weiter aus. Zum bisherigen Portfolio zählen:

  • Ryzen AI Max 300 (Strix Halo) mit 40 CUs und 14,85 TFLOPs
  • Ryzen AI Max 400 (Gorgon Halo) mit 40 CUs und rund 15,00 TFLOPs
  • Ryzen AI 300 (Strix Point) mit 16 CUs und 5,93 TFLOPs
  • Ryzen AI 400 (Gorgon Point) mit 16 CUs und rund 8,50 TFLOPs

Maschinelles Lernen für künftige Prozessoren

Flankierend zu den Bibliotheksanpassungen optimiert AMD auch seine Machine-Learning-Lösungen für integrierte Grafiklösungen. Für APUs entwickelte das Unternehmen ein separates Modell für maschinelles Lernen, dessen Speicherbedarf nur halb so groß ausfällt wie jener des ursprünglichen M8-Modells.

Anzeige

Wenn rechenintensive Raytracing-Aufgaben Ihre Pipeline ausbremsen, lohnt der Blick auf die Fehlerbehebungen und Stabilitätsverbesserungen in HIP-RT 3.2.0 — inklusive Optimierungen an Transform-Funktionen und Shear auf SRT-Frames. Der Leitfaden zeigt, welche Änderungen zuerst greifen und wie Sie Ihr Setup Schritt für Schritt stabiler bekommen. Stabilitäts-Checkliste jetzt abrufen

Dieser Schritt soll es ermöglichen, moderne Upscaling- und Render-Technologien künftig auf einer breiteren Palette mobiler und kompakter Prozessoren bereitzustellen. Genaue Zeitpläne für die Veröffentlichung weiterer kompatibler Prozessormodelle hat das Unternehmen bisher noch nicht mitgeteilt.

Disclaimer...
de | wissenschaft | 70394838 |