AMD-Chipsatztreiber, Update

AMD-Chipsatztreiber 8.09.28.1124: Update behebt Fehler in Windows

Veröffentlicht am: 22.10.2026 um 21:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das Paket verbessert die Stabilität und korrigiert Treiberfehler; AMD beschreibt zudem den Weg zurück zu älteren Versionen.
Nahaufnahme einer hochmodernen Hauptplatine mit komplexen Leiterbahnen und elektronischen Komponenten in einem PC-Gehäuse. Illustration mit AI erstellt.

Der Halbleiterhersteller AMD hat ein neues Chipsatztreiber-Paket für die Betriebssysteme Windows 11 und Windows 10 bereitgestellt. Die Softwareaktualisierung richtet sich an eine breite Palette von Desktop- und Workstation-Plattformen, darunter Prozessoren der Serien Ryzen 9000, 7000, 5000 und 3000 sowie weitere Prozessorgenerationen des Unternehmens.

Das Treiberpaket trägt die Versionsnummer 8.09.28.1124. Wie aus den Veröffentlichungshinweisen hervorgeht, widmet sich das Update vorrangig der Stabilität und behebt einige Fehler, zu denen der Hersteller in den begleitenden Dokumenten allerdings keine detaillierten technischen Einzelheiten auflistet.

Aktualisierte Treiberkomponenten im Überblick

Im Rahmen des Pakets aktualisiert AMD zwei zentrale Systemtreiber. Zum einen enthält die Software den AMD-I2C-Treiber in der Version 1.2.0.133, der sowohl unter Windows 10 als auch unter Windows 11 diverse Fehlerkorrekturen mitbringt. Die I2C-Schnittstelle steuert auf modernen Mainboards die Kommunikation zwischen dem Prozessor und verschiedenen Systemkomponenten.

Anzeige

Während neue Treiber die Systemstabilität verbessern, können ungelöste Software-Konflikte Windows 11 weiterhin ausbremsen oder zu Fehlermeldungen führen. In diesem kostenlosen Report erfahren Sie, wie Sie typische Probleme einfach selbst beheben und IT-Kosten sparen. Erste Hilfe für Windows 11 kostenlos herunterladen

Zum anderen hat das Unternehmen den AMD AMS Mailbox Driver auf den neuesten Stand gebracht. Dieser wird für Windows 10 in der Version 5.0.0.1075 und für Windows 11 in der Version 6.0.0.13 ausliefert und enthält ebenfalls mehrere Fehlerbehebungen.

Der aktualisierte AMS-Mailbox-Treiber beseitigt laut früheren Versionshinweisen unter anderem ein Problem unter Windows 10: Dort war es im Geräte-Manager von Systemen mit Prozessoren der Reihe AMD Ryzen Threadripper 9000 auf Mainboards mit dem Chipsatz AMD WRX90 zu einer gelben Warnmeldung gekommen.

Bekanntes Problem und empfohlener Lösungsweg

Neben den Verbesserungen weist die Treiberdokumentation auf ein bestehendes Problem im Installationsprozess hin. Wenn auf einem Rechner zuvor eine Chipsatz-Installationssoftware aus dem Versionszweig 7.xx.xx.xx eingerichtet wurde, lässt sich anschließend Version 6.xx.xx.xx oder eine noch ältere Ausgabe nicht ohne Weiteres installieren.

Anzeige

Wer sich mit der Optimierung seines Systems befasst, sollte auch für den Ernstfall gewappnet sein, falls Windows einmal nicht mehr wie gewohnt startet. Dieser Gratis-Ratgeber zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie einen universellen USB-Stick zur Installation und Reparatur erstellen. Gratis-Anleitung: Windows 11 Boot-Stick erstellen

Für Anwenderinnen und Anwender, die dennoch ein Downgrade auf eine ältere Softwareversion vornehmen müssen, nennt AMD einen konkreten Lösungsweg: Zunächst muss die aktuell installierte Software vollständig über das Betriebssystem deinstalliert werden.

Anschließend ist im Dateisystem der Ordner mit dem Namen Qt_Dependencies unter dem Pfad C:Program Files (x86)AMDChipset_Software manuell zu löschen. Nach diesem Zwischenschritt lässt sich eine ältere Treiberversion wieder wie gewohnt auf dem Computer einrichten.

Disclaimer...
de | wissenschaft | 70395384 |