Akupunktur: Drei Punkte mindern Entzündungen und steigern Beweglichkeit
06.06.2026 - 07:02:22 | boerse-global.de
Akupunktur, Akupressur und Bewegungstherapie ergänzen zunehmend die konventionelle Behandlung von chronischen Schmerzen und Gelenkerkrankungen. Aktuelle Studien und Fachbeiträge aus dem ersten Halbjahr 2026 zeigen, wie Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und moderne Medizin parallel neue Wege erschließen.
Akupunktur gegen Entzündungen
Die gezielte Stimulation spezifischer Akupunkturpunkte gewinnt in der therapeutischen Praxis an Bedeutung. Sinomedica Acupuncture legte Anfang Juni dar, dass drei Punkte innerhalb der TCM besonders dazu dienen, Entzündungsprozesse zu mindern und die Beweglichkeit der Gelenke zu fördern. Die Verfahren zielen darauf ab, nicht nur lokale Schmerzen zu behandeln, sondern auch systemische Effekte zu erzielen.
Anzeige: Wer unter chronischen Gelenkschmerzen leidet, kann mit drei gezielten Akupunkturpunkten Entzündungen mindern und die Beweglichkeit fördern – ganz ohne Medikamente. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt, wie Sie die Punkte zu Hause mit Akupressur stimulieren. Jetzt kostenlosen Ratgeber anfordern
Ein Überblick vom 4. Juni verdeutlicht das breite Anwendungsspektrum der Akupunktur. Neben der Linderung chronischer Schmerzzustände werden Stressreduktion, Immununterstützung und verbesserte Schlafqualität als zentrale Wirkungsweisen angeführt.
Ergänzend zur Nadeltherapie kommen Akupressurmethoden zum Einsatz. Ein Beispiel ist die Stimulation des Nei-Kuan-Punktes (P6) mit Akupressurbändern. Diese seit über 40 Jahren verfügbare, medikamentenfreie Lösung ist klinisch getestet und wird primär gegen Übelkeit bei Reisekrankheiten eingesetzt – sie illustriert das Prinzip der Punktstimulation in der TCM-Praxis.
Die Organuhr: Wenn die Nacht zur Qual wird
Die chinesische Organuhr bietet Erklärungsansätze für rhythmische Beschwerdemuster. Ein Fachbeitrag vom 5. Juni erklärte, dass nächtliches Aufwachen zu bestimmten Zeiten auf energetische Ungleichgewichte hinweisen könne. Der Zeitraum zwischen 1 und 3 Uhr korrespondiert mit der Leber, die Zeit von 3 bis 5 Uhr mit der Lunge.
Schlafmediziner Dr. Michael Feld bestätigt zwar die theoretischen Ansätze dieser Lehre, betont jedoch: In der klinischen Diagnose müssten auch Faktoren wie Stress oder physische Beschwerden wie Reflux berücksichtigt werden.
Fachkreise diskutieren zudem den Zusammenhang zwischen Zahnfleischentzündungen und chronischen Schmerzen, etwa im Schulterbereich. Ein Bericht vom 4. Juni verwies auf die Zahn-Organ-Tabellen nach Reinhold Voll und Fritz Kramer aus den 1950er- bis 1970er-Jahren. Diese Tabellen dienen in der komplementärmedizinischen Praxis als Ergänzung, gelten wissenschaftlich jedoch nicht als abschließend gesichert.
Bewegung als Therapie
Neben passiven Behandlungsformen spielt aktive Bewegung eine zentrale Rolle in der TCM. Seit Anfang Juni werden in Wolmirstedt regelmäßige Tai-Chi-Kurse in Salzgrotten angeboten. Die chinesische Bewegungslehre soll durch fließende Übungen das allgemeine Wohlbefinden steigern und die körperliche Balance fördern – besonders bei Gelenkproblemen gilt dies als unterstützend.
Für Patienten mit chronischen Schmerzen ohne eindeutige körperliche Ursache gibt es moderne digitale Anwendungen. Die HanseMerkur bietet Versicherten seit kurzem Zugang zu einer schmerztherapeutischen App. Diese basiert auf psychologischen Ansätzen wie der Pain Reprocessing Therapy (PRT) und umfasst 24 Module über 90 Tage.
Hightech-Forschung: Vom Hydrogel zum Roboter
Anzeige: Schmerzmittel auf Dauer belasten den Körper. Die Traditionelle Chinesische Medizin bietet sanfte Alternativen: Mit gezielter Akupressur und Tai-Chi-Übungen können Sie Ihre Gelenke entlasten und die Beweglichkeit verbessern. Der Ratgeber erklärt die wichtigsten Techniken. Ratgeber jetzt kostenlos sichern
Während TCM-Verfahren die funktionelle und energetische Ebene adressieren, liefert die klinische Forschung neue Ansätze für die strukturelle Behandlung von Gelenkschäden. Eine Studie der Yale University, veröffentlicht im Fachjournal Bioactive Materials (2026), untersuchte den Einsatz des Epilepsiemedikaments Lacosamid in einem speziellen Hydrogel. In präklinischen Tests konnte eine monatliche Injektion nicht nur Schmerzen lindern, sondern auch den Knorpel schützen und reparieren.
Parallel dazu schreitet die Automatisierung in der Chirurgie voran. Das St. Vinzenz-Krankenhaus in Düsseldorf gab im Juni bekannt, sein Angebot in der Endoprothetik massiv auszubauen. Mit Robotersystemen wie dem MAKO-Roboter werden für das laufende Jahr rund 2.300 Eingriffe erwartet – ein Zeichen für die hohe Nachfrage nach hochpräzisen operativen Lösungen bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß.
In der Bewertung neuer Therapieformen mahnen Institutionen wie die AOK zur Differenzierung. Während invasive Methoden wie die Vagusnervstimulation bei Epilepsie wissenschaftlich belegt sind, fehlen für nicht-invasive Methoden, die oft in sozialen Medien beworben werden, laut Prof. Dr. Thomas Schläpfer noch abschließende wissenschaftliche Belege.
So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.
