Akupressur bei Säuglingen: Shen Men und Yin Tang für Ruhe und Schlaf
16.06.2026 - 07:02:08 | boerse-global.de
Akupressur gewinnt als ergänzende Methode zur Linderung alltäglicher Beschwerden an Bedeutung. Besonders bei Säuglingen soll die Technik helfen. Ein aktueller Ratgeber vom 15. Juni zeigt, worauf Eltern achten müssen.
Die wichtigsten Punkte für die Kleinsten
Für Babys bis 18 Monate empfehlen Fachleute bestimmte Akupressur-Punkte. Der Druck sollte dabei sehr sanft sein – etwa 30 bis 60 Sekunden lang. Im Fokus steht der Punkt „Shen Men“ am Ohr. Er soll zur allgemeinen Beruhigung beitragen.
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Für besseren Schlaf ist „Yin Tang“ auf der Stirn zuständig. Der Solarplexus-Reflexpunkt am Fuß wiederum soll das Kind erden. Bei Blähungen kommt „Qi Hai“ im Bauchbereich zum Einsatz. Und während der Zahnungsphase hilft die Stimulation des Daumenballens.
Wichtig: Die Griffe erfordern lediglich sanften Druck. Die sensiblen Reizpunkte der Kinder dürfen nicht überlastet werden.
Auch Erwachsene profitieren
Akupressur hilft nicht nur Babys. Bei Erwachsenen wird die Methode zunehmend gegen chronische Beschwerden eingesetzt. Berichte vom 14. Juni zeigen: Gezielte Techniken können nächtlichen Harndrang reduzieren.
Das verbessert die Schlafqualität und entlastet den Organismus. Die Integration in den Alltag könnte die Abhängigkeit von Medikamenten bei leichten Funktionsstörungen verringern. Allerdings: Einen Arztbesuch ersetzt Akupressur nicht.
Erste Hilfe bleibt unverzichtbar
Trotz aller Vorteile – die klassische Erste Hilfe ist und bleibt das Fundament der Notfallversorgung. Das zeigte ein Vorfall am Wochenende des 13. und 14. Juni auf einem Flug von Zürich nach Ibiza. Nach der Landung musste ein Säugling reanimiert werden. Die Crew konnte das Kind erfolgreich wiederbeleben. Der Kapitän verschob den Rückflug aus Fürsorge für die beteiligten Mitarbeiter.
Kurse für den Ernstfall
Um die Bevölkerung zu stärken, finden in der zweiten Junihälfte mehrere Informationsveranstaltungen statt. Die Kolpingsfamilie Wiesloch bietet am 18. Juni eine Auffrischung der Erste-Hilfe-Maßnahmen an – unter der Leitung von Elmar Wagner.
Parallel dazu veranstaltet das Universitätsklinikum Freiburg in Bad Krozingen einen kostenfreien Kurs zur Laien-Reanimation. Ziel: Die Handlungsfähigkeit in Sekundenentscheidungen zu schulen.
Vorsorge für zu Hause
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt zudem eine umfassende Notfallvorsorge. Dazu gehören ein Lebensmittelvorrat für drei bis zehn Tage sowie zwei Liter Wasser pro Person und Tag. Auch eine gut ausgestattete Hausapotheke sowie Powerbanks und Radios sollten fester Bestandteil der häuslichen Sicherheit sein.
