AirPods, Herzsensor

AirPods Pro 3 mit Herzsensor: Apple setzt auf Gesundheitstechnik

18.05.2026 - 17:12:16 | boerse-global.de

Apples neue AirPods Pro 3 messen den Puls 256 Mal pro Sekunde. Für September sind AirPods Ultra mit Infrarot-Kameras geplant.

AirPods Pro 3 mit Herzsensor: Apple setzt auf Gesundheitstechnik - Foto: über boerse-global.de
AirPods Pro 3 mit Herzsensor: Apple setzt auf Gesundheitstechnik - Foto: über boerse-global.de

Die neueste Generation der Premium-Kopfhörer misst den Puls 256 Mal pro Sekunde und bereitet den Weg für KI-gestützte Umgebungsanalyse.

Die Premium-Wireless-Audio-Branche erlebt einen grundlegenden Hardware-Wandel. Im Zentrum steht die Integration von biometrischen Sensoren und leistungsstärkeren Chips. Tests der AirPods Pro 3, die Anfang der Woche veröffentlicht wurden, zeigen ein ausgeklügeltes Herzfrequenz-Messsystem. Der Sensor nimmt 256 Messungen pro Sekunde vor. Möglich wird dies durch eine Neugestaltung der Passform: Die Ohrhörer sitzen tiefer im Gehörgang als ihre Vorgänger. Spezielle Hybrid-Aufsätze aus Silikon und Schaumstoff sollen sowohl die Abdichtung als auch den Tragekomfort verbessern.

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Klangqualität überzeugt, Akku bleibt hinter Erwartungen

Die Testergebnisse für Klangqualität und aktive Geräuschunterdrückung (ANC) fallen mit neun von zehn Punkten hervorragend aus. Der Transparenzmodus erzielte sogar die Höchstnote. Allerdings zeigt sich im Praxistest eine Diskrepanz bei der Akkulaufzeit: Statt der beworbenen acht Stunden erreichten die Tester nur fünf bis sechs Stunden.

Hinter den Kulissen steckt aufwändige Entwicklungsarbeit. Der ehemalige Apple-Designer Eugene Whang, der 22 Jahre für den Konzern tätig war, berichtete kürzlich, dass die Entwicklung von Produkten wie den AirPods Max fünf Jahre dauerte. Die Designphilosophie behandelte Komponenten wie Bügel, Gehäuse und Ohrpolster als drei eigenständige Produkte. Diese minimalistische Herangehensweise führte dazu, dass das Firmenlogo auf den Ohrmuscheln fehlt – eine bewusste Entscheidung, um Form und Material in den Vordergrund zu stellen.

Preissenkungen bei den Standard-Modellen

Während die Spitzenmodelle in Richtung Gesundheitsüberwachung drängen, werden die Einstiegsmodelle erschwinglicher. Am 15. Mai 2026 senkten große Einzelhändler den Preis der AirPods 4 (Modell 2024) auf 109,95 Euro – ein Rabatt von 15 Prozent. Dieses Modell bleibt der günstigste Einstieg in den H2-Chip, der personalisiertes räumliches Audio ermöglicht. Mit IP54-Zertifizierung sind sie schweiß- und wasserresistent. Die Gesamtakkulaufzeit inklusive USB-C-Ladecase beträgt 30 Stunden.

Auch der Over-Ear-Bereich steht vor neuen Vergleichen. Die AirPods Max 2 kosten aktuell 549 Euro, nutzen ebenfalls den H2-Chip und bieten 20 Stunden Laufzeit. Branchenanalysten ziehen nun Vergleiche zu Spezialkonkurrenten wie den Heavys H1H. Apples Hardware punktet mit hochwertiger Aluminium-Konstruktion und tiefer Ökosystem-Integration. Die Konkurrenz bietet für 299 Euro jedoch mehr als doppelt so lange Akkulaufzeiten (bis zu 50 Stunden) und eine spezielle Abstimmung für Musikgenres.

AirPods Ultra: Kameras in den Stielen

Die spannendsten Gerüchte ranken sich um eine neue Produktkategorie: die AirPods Ultra. Brancheninsider erwarten eine Vorstellung im September 2026, zeitgleich mit dem Start von iOS 27. Die entscheidende Neuerung: Infrarot-Kameras in den Stielen. Diese sollen eine Funktion namens „Siri Visual Intelligence" ermöglichen – der Sprachassistent kann dann die Umgebung des Nutzers „sehen" und interpretieren, ohne dass ein iPhone-Bildschirm nötig ist.

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Angetrieben werden soll das Ultra-Modell von einem noch nicht angekündigten H3-Chip, der die Rechenleistung für Echtzeit-Bildanalyse bereitstellt. Die Preisschätzungen für das neue Flaggschiff liegen zwischen 299 und 349 Euro. Gestensteuerung wird für die erste Version dieses Modells wohl nicht an Bord sein.

Software-Updates und neue Partnerschaften

Die Hardware-Entwicklung wird von tiefgreifenden Software-Veränderungen begleitet. Apple bereitet eine eigenständige Siri-App für iOS 27 vor. Diese soll eine automatische Löschfunktion für Chat-Verläufe enthalten – nach 30 Tagen oder einem Jahr. In einer bemerkenswerten strategischen Wende wird die neue Siri-Version offenbar von Google Gemini angetrieben. Die App soll zunächst im Beta-Status bleiben. Dieser Schritt folgt auf eine 250-Millionen-Euro-Einigung Anfang des Jahres im Zusammenhang mit Verzögerungen bei versprochenen Siri-Funktionen.

Sicherheitsupdates und Unternehmenskontext

Anfang Mai veröffentlichte Apple mehrere Sicherheits-Updates, darunter macOS Tahoe 26.5 und iOS 26.5. Diese Updates brachten Fehlerbehebungen und Unterstützung für RCS-Nachrichten. Ältere Betriebssysteme erhielten ebenfalls Sicherheitspatches.

Im Unternehmenssektor bleibt Sicherheit ein kritisches Thema. Analysten von Gartner schätzen, dass bis zu 80 Prozent der Unternehmensdaten unstrukturiert sind. Compliance-Verstöße können Organisationen mehr als 14 Millionen Euro jährlich kosten. Am 12. Mai warnte Microsoft vor einer kritischen Sicherheitslücke in Exchange (CVE-2026-42897).

Ein neues Open-Source-Bündnis, gegründet am 7. Mai von Adobe, IBM, SAP und der Linux Foundation, will Standards für KI-Agenten etablieren. Diese Entwicklung könnte künftig beeinflussen, wie AirPods und andere Wearables mit Produktivitäts-Tools und Dokumenten-Management-Systemen interagieren.

Ausblick: Vom Zubehör zur Hauptschnittstelle

Die bevorstehende WWDC am 8. Juni wird voraussichtlich Klarheit darüber bringen, wie die H-Serie-Chips mit der neuen Google-Gemini-gestützten Siri-App und dem macOS-Ökosystem zusammenarbeiten.

Marktbeobachter erwarten, dass die aktuellen AirPods 4 und Pro 3 für den Rest des Jahres die Volumenträger bleiben. Die für September erwarteten AirPods Ultra könnten jedoch eine neue Richtung für die Produktlinie vorgeben. Indem Apple über einfache Audiowiedergabe hinausgeht und visuelle Intelligenz sowie hochfrequente Gesundheitsüberwachung integriert, positioniert sich die AirPods-Serie neu: vom Smartphone-Zubehör zur primären Schnittstelle für Ambient Computing. Während Lieferketten-Engpässe bei NAND-Chips und RAM einige Desktop-Mac-Modelle verzögern, scheinen die Produktionspläne für mobile und Wearable-Segmente im traditionellen Herbst-Rhythmus zu bleiben.

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