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AirPods Max 2: Testsieg mit Note 1,4, aber 386 Gramm schwer

Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 14:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die AirPods Max 2 überzeugen in mehreren Tests, bleiben aber schwer, wenig reparaturfreundlich und anfällig für Kondenswasserberichte.
Ein minimalistisches Tonstudio mit akustischen Wandpaneelen und einem leeren Mischpult in gedimmtem Licht. Illustration mit AI erstellt.

Die AirPods Max 2 von Apple verzeichnen bedeutende Erfolge in der Fachpresse und bei Verbrauchern. Beim Fachportal TechRadar kürte Audio-Redakteurin Becky Scarrott den Over-Ear-Kopfhörer zum Kopfhörer des Jahres 2026, während die Leserschaft das Modell zeitgleich mit dem Publikumspreis Readers’ Choice auszeichnete.

Positiv hervorgehoben wurden dabei insbesondere die klanglichen Eigenschaften, die aktive Geräuschunterdrückung, das Mesh-Kopfband sowie das raumbezogene 3D-Audio mit dynamischer Kopferfassung.

Stärken bei Klang und Geräuschunterdrückung im Testfeld

In weiteren aktuellen Vergleichstests behauptet sich das Modell an der Spitze. Bei netzwelt.de erzielten die AirPods Max 2 den Testsieg mit der Gesamtnote 1,4. Damit setzte sich der Kopfhörer gegen die Konkurrenz durch: Auf Platz zwei landete der Technics EAH-A1000, gefolgt vom Sony WH-1000XM6 mit der Note 1,5 auf Rang drei und Bose auf dem vierten Platz.

Während der Sony-Kopfhörer mit 347 Euro als Preistipp hervorgehoben wurde, liegt die unverbindliche Preisempfehlung für die AirPods Max 2 bei 579,00 Euro, bei einem Straßenpreis von rund 470 Euro. Im Test von netzwelt.de erzielte das Apple-Gerät eine Teilnote von 1,3 für die Soundqualität sowie eine 1,5 für die Bedienung.

Laut Herstellerangaben arbeitet die aktive Geräuschunterdrückung nach dem Prüfstandard IEC 60268-24 bis zu 1,5-mal effektiver als beim Vorgängermodell. Nach Messungen von hifi.de bewegt sich der Transparenzmodus auf einem herausragenden Niveau, wenngleich die Leistung der Geräuschunterdrückung stark von der Passform abhänge.

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Neu hinzugekommen sind durch den verbauten H2-Chip, der den früheren H1 ablöst, Modi wie Adaptives Audio, personalisierte Lautstärke und eine Konversationserkennung. Bestimmte H2-Funktionen wie Live-Übersetzung, Gestensteuerung per Kopf oder die Kamerasteuerung setzen jedoch mindestens ein iPhone 15 Pro voraus.

Hohes Gewicht und begrenzte Akkulaufzeit

Trotz der Spitzenplatzierungen offenbaren Tests auch Schwachstellen. Mit einem Gewicht von 386 Gramm sind die AirPods Max 2 spürbar schwerer als der Wettbewerb; der Sony WH-1000XM6 wiegt mit 254 Gramm exakt 132 Gramm weniger.

Die Akkulaufzeit beträgt laut Herstellerangaben bei 50 Prozent Lautstärke und fixem 3D-Audio bis zu 20 Stunden mit aktiver Geräuschunterdrückung. Im Vergleich dazu erreicht der Technics EAH-A1000 bis zu 45 Stunden mit aktiver Dämpfung und bot im netzwelt.de-Test zudem die beste Klangqualität. Zudem müssen Nutzer unter Android funktionale Einbußen in Kauf nehmen.

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Geringe Reparierbarkeit und wiederkehrende Gehäuseprobleme

Kritik gibt es zudem an der Nachhaltigkeit und Konstruktion. Im neu eingeführten Reparierbarkeits-Score für Kopfhörer von iFixit erhielten sowohl die erste Generation als auch die AirPods Max 2 lediglich 4 von 10 Punkten.

Positiv vermerkten die Experten zwar magnetisch haftende Ohrpolster und das per SIM-Werkzeug lösbare Kopfband, bemängelten jedoch Klebstoffe, proprietäre Schrauben und einen schwer zugänglichen Akku. Andere Modelle wie die Fairphone Fairbuds XL erzielten 10 von 10 Punkten, während der Sony WH-1000XM6 auf 6 von 10 Punkte kam.

Hinsichtlich des Materials setzt Apple weiterhin auf Aluminium-Ohrmuscheln. Zu dieser Bauweise gab es in den USA bereits juristische Auseinandersetzungen: US-Bezirksrichterin Orelia E. Merchant wies eine Klage wegen Feuchtigkeits- und Kondenswasserbildung beim 549 US-Dollar teuren Vorgängermodell ab, da die gesetzliche Mindestqualität nach New Yorker Recht erfüllt sei. Dennoch berichten erste Käufer auch bei den AirPods Max 2 erneut über auftretendes Kondenswasser im Gehäuse.

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