AirPods-Konkurrenz, OPPO

AirPods-Konkurrenz: OPPO startet Enco Air 5s für 80 Euro

30.06.2026 - 15:33:57 | boerse-global.de

Apple AirPods 4 verlieren deutlich an Wert. Asiatische Rivalen und Rabattaktionen setzen den Markt für In-Ear-Kopfhörer unter Druck.

Apple AirPods 4: Preisverfall und harte Konkurrenz aus Asien
AirPods-Konkurrenz - Weißes kabelloses In-Ear-Headset im Ladecase, dezent beleuchtet auf sauberer Oberfläche. 30.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Große Online-Händler bieten das Basismodell der vierten Generation aktuell für umgerechnet rund 99 Euro an – ein satter Rabatt von etwa 23 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Preis von knapp 130 Euro. Der Grund: Der Markt ist reif, die Konkurrenz schläft nicht.

Rabattschlacht zum Sommerstart

Der Preisverfall ist kein Zufall. Nach dem Release der AirPods 4, die es auch in einer Variante mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) für rund 180 Euro gibt, setzen die Händler nun auf aggressive Rabattaktionen. Amazon führte die Preissenkung bereits Ende Juni durch, andere Anbieter wie Best Buy zogen nach. In Europa lockt Vodafone mit einem besonderen Angebot: Wer einen langfristigen Vertrag abschließt, spart umgerechnet 80 Euro auf die AirPods Pro 3.

Doch das ist erst der Anfang. Mit dem Start der jährlichen „Back to School“-Aktion im Juli wird weiterer Druck auf die Preise erwartet. Branchenkreisen zufolge will Apple Studenten und Schülern beim Kauf eines neuen Mac oder iPad einen Bonus von umgerechnet bis zu 199 Euro für Zubehör gewähren – genug für ein Paar AirPods 4. Eine Entwicklung, die vor allem für preisbewusste Käufer interessant ist.

Technisch auf Augenhöhe

Die AirPods 4 sind technisch solide, aber nicht revolutionär. Beide Modelle nutzen Apples H2-Chip, bieten eine IP54-Zertifizierung gegen Staub und Spritzwasser und kommen mit einer Akkulaufzeit von bis zu 30 Stunden inklusive USB-C-Ladecase. Das sind gute Werte – doch die Konkurrenz schläft nicht.

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Asiatische Rivalen drängen in den Markt

Besonders spannend: Die Konkurrenz aus Asien wird immer stärker. Am 29. Juni startete OPPO den globalen Verkauf seiner Enco Air 5s. Die Kopfhörer bieten ANC, 12-Millimeter-Treiber und Bluetooth 6.0 – und das zu einem Preis von umgerechnet rund 80 Euro. Mit deaktiviertem ANC sollen sie sogar bis zu 48 Stunden durchhalten. Ein klares Signal an Apple: Der Markt für offene In-Ear-Kopfhörer wird härter umkämpft.

Weitere Herausforderer sind die Xiaomi Buds 6, die mit einem niedrigeren Preis und Unterstützung für verlustfreie Audio-Codecs locken, sowie die Samsung Galaxy Buds 4, die preislich direkt mit der ANC-Variante der AirPods 4 konkurrieren. Analysten sehen Apples größten Vorteil weiterhin in der tiefen Integration ins eigene Ökosystem – ein Trumpf, den Konkurrenten so schnell nicht werden stechen können.

Android-Nutzer knacken Apples Mauer

Ein spannendes Projekt zeigt, dass Apples geschlossenes System Risse bekommt. Ein indischer Student hat Ende Juni eine Open-Source-Software namens LibrePods veröffentlicht, die Apples proprietäres AirPods-Protokoll umgeht. Damit sollen Android-Nutzer endlich volle Funktionen wie ANC und Ohrerkennung nutzen können. Die App CAPod, die ähnliche Funktionen bietet, wurde bereits über 500.000 Mal heruntergeladen.

Apple selbst hält dagegen: Mit der Firmware-Version 8B41 für die AirPods Pro 2 und 3 sowie die Beats Studio Buds zeigt der Konzern, dass er seine Geräte weiterhin unterstützt. Mit dem kommenden iOS 27 sollen zudem erweiterte Siri-Funktionen und neue Gesundheitsfunktionen Einzug halten.

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Blick in die Zukunft: Kameras im Ohr?

Die Gerüchteküche brodelt bereits für die nächste Generation. Schon im September 2026 könnte Apple die AirPods Pro 4 vorstellen – möglicherweise sogar eine High-End-„Ultra“-Variante für umgerechnet rund 249 Euro. Diese Modelle sollen mit einem H3-Chip und Umweltsensoren für verbesserten räumlichen Klang und Gestensteuerung ausgestattet sein.

Noch futuristischer: Für 2027 plant Apple angeblich den Einbau von Mini-Kameras in die AirPods. Diese wären nicht für Fotos gedacht, sondern als visuelle Sensoren für Siri und die Umgebungserkennung der Vision Pro. Ein Schritt, der die Grenzen zwischen Kopfhörern und KI-Assistenten endgültig verschwimmen lassen könnte.

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