AirPods, Erstmals

AirPods 5 im iFixit-Teardown: Erstmals 2 von 10 Punkten für Reparierbarkeit

Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 01:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Wechselbare Ohrhörer-Akkus verbessern die Bewertung, doch das versiegelte Ladecase und fehlende Apple-Ersatzteile erschweren Reparaturen.
Präzisionswerkzeuge für Reparaturen auf einer grauen Unterlage in einer hellen Werkstattumgebung. Illustration mit AI erstellt.

Eine Demontage der Reparaturplattform iFixit vom 29. September 2026 zeigt eine Premiere bei den kabellosen Ohrhörern von Apple: Die AirPods 5 erreichen im Teardown erstmals einen Reparierbarkeitswert von 2/10, nachdem frühere Generationen der Reihe regelmäßig mit 0/10 bewertet wurden. Ausschlaggebend für die leichte Verbesserung ist die Bauweise der einzelnen Ohrhörer, deren Akkus sich unter bestimmten Bedingungen wechseln lassen.

Austauschbare Akkus im Ohrhörer über Federkontakte

Wie iFixit feststellte, lässt sich das Gehäuse der Ohrhörer an der Nahtstelle durch sanfte Hitze trennen. Für das Öffnen genügten im Test ein Haartrockner auf niedriger Stufe sowie eine Klemme. Im Inneren ist der Akku über Federkontakte angebunden, was den eigentlichen Komponententausch erleichtert.

Gleichzeitig wiesen die Reparaturexperten auf technische Einschränkungen hin. Die Akkus des linken und des rechten Ohrhörers weisen eine umgekehrte Polarität auf und sind daher nicht untereinander austauschbar. Zudem stellt Apple für die AirPods 5 weder offizielle Ersatzteile noch Reparaturanleitungen oder Self-Service-Optionen zur Verfügung.

Ladecase bleibt eine Hürde für Reparaturen

Während die Ohrhörer selbst zerlegbar sind, bleibt das zugehörige Ladecase laut iFixit weiterhin versiegelt. Ein Zugriff auf die dort verbauten Komponenten ist nach wie vor nur durch ein zerstörendes Öffnen des Gehäuses möglich. Dadurch bleibt das Gesamtsystem in puncto Wartung und Langlebigkeit stark eingeschränkt, was die vergebene Bewertung von zwei von zehn Punkten erklärt.

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Technische Ausstattung und Modellvarianten

Apple brachte die AirPods 5 am 18. September 2026 auf den Markt. Die Kopfhörer erscheinen in zwei Versionen: einer Standardvariante für 149 Euro mit USB-C-Ladecase sowie einer Ausführung für 169 Euro, die kabelloses Laden unterstützt. Auf dem chinesischen Markt starteten die Modelle zu Preisen von 999 Yuan beziehungsweise 1149 Yuan.

Beide Varianten verfügen erstmals serienmäßig über eine aktive Geräuschunterdrückung (ANC) sowie eine Zertifizierung nach IP57. Technisch setzt Apple auf den H2-Chip, adaptives Audio sowie Funktionen für Echtzeit-Übersetzungen in Kombination mit Apple-Intelligence-fähigen iPhones. Im Vergleich zu den AirPods 4 mit ANC verspricht Apple bis zu 50 Prozent mehr Geräuschreduktion, während Berichte von einer bis zu 1,5-fach stärkeren Dämpfung sprechen.

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Unterschiede zeigen sich bei der Akkulaufzeit und der Steuerung: Das Modell für 149 Euro bietet rund vier Stunden Laufzeit mit aktiver Geräuschunterdrückung und etwa 20 Stunden in Verbindung mit dem Case.

Die Version für 169 Euro erreicht etwa fünf Stunden Wiedergabe mit ANC sowie rund 22 Stunden Gesamtlaufzeit. Zudem bietet die höherpreisige Variante einen Lautstärkeregler per Wischgeste über einen Kraftsensor am Stiel sowie einen integrierten Lautsprecher im Case.

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