Adipositas, DAK

Adipositas: DAK startet kostenlose Experten-Hotline zur Ernährung

13.06.2026 - 16:30:25 | boerse-global.de

DAK bietet kostenlose Hotline zur antientzündlichen Ernährung. Experten diskutieren GLP-1-Risiken, steigende Proteinpreise und soziale Rezepte.

DAK-Start: Kostenlose Hotline gegen Adipositas und Entzündungen
Adipositas - Eine Gruppe von Menschen, die frisches Obst und Gemüse halten, während sie einem Gesundheitsexperten zuhören, der über antientzündliche Ernährung spricht. 13.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Versicherte aller Kassen können kostenlos anrufen. Hintergrund: Die Adipositas-Zahlen in Deutschland steigen rasant. Laut Statistischem Bundesamt waren 2025 bereits 28 Prozent der Frauen und 43 Prozent der Männer stark übergewichtig.

Warum der Darm im Fokus steht

Ein aktueller Gesundheitsbericht aus dem Kreis Unna zeigt: Adipositas nimmt auf Landesniveau zu. Die Lösung? Fachleute setzen auf Darmmikrobiom, mediterrane Kost und Herz-Kreislauf-Prävention. Besonders innovativ: Mobile Gesundheitskioske sollen vulnerable Gruppen erreichen.

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Zucker killt den Knorpel

Die Wissenschaft ist klar: Zucker und gesättigte Fettsäuren schädigen den Gelenkknorpel. Bei Arthrose-Patienten empfehlen Experten Omega-3-Fettsäuren. Tierische Produkte mit Arachidonsäure? Besser meiden. Auch Alkohol und Nikotin stehen auf der roten Liste.

Das Problem mit den Wundermitteln

GLP-1-Analoga helfen beim Abnehmen – aber mit Nebenwirkungen. Bis zu 40 Prozent des Gewichtsverlusts gehen auf Kosten der Muskulatur. Ein neuer Antikörper namens Apitegromab könnte das verhindern. Die Zulassung? Noch Jahre entfernt. Endokrinologe Haiko Schlögl bleibt klar: „Sport und Ernährungstherapie bleiben die Basis jeder Behandlung."

Über 12.000 Patienten wurden in einer Studie beobachtet. Ergebnis: GLP-1-Medikamente könnten das Metastasenrisiko bei Krebs senken. Das Sterberisiko sank um ein Drittel. Experten fordern weitere Studien.

Kein Geld vom Staat für Nahrungsergänzung

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (Az.: L 16 KR 113/21) entschied: Krankenkassen müssen keine Nahrungsergänzungsmittel zahlen. Auch bei medizinischer Notwendigkeit wie Histaminintoleranz nicht. Die Präparate gelten nicht als Arzneimittel.

Soziale Rezepte für warme Mahlzeiten

In Karlsruhe läuft ein Pilotprojekt: Ärzte verschreiben sozial Benachteiligten warme Mahlzeiten und Ernährungsberatung. Die Stadt zahlt. Ziel: Mangelernährung im Alter bekämpfen. Ergebnisse? Erst 2027.

Proteinpulver wird zum Luxusgut

Seit Jahresbeginn 2026 stiegen die Preise für Proteinpulver um 40 bis 60 Prozent. Der Grund: Die Nachfrage explodiert. 4,6 Millionen Haushalte in Deutschland kaufen die Produkte – ein Plus von über 60 Prozent innerhalb eines Jahres.

Der Löffel, der Salz spart

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Ein elektronischer Löffel soll helfen: Schwache Stromwellen verstärken den Salzgeschmack. Kostenpunkt: rund 108 Euro. Ziel: weniger Salz konsumieren, ohne auf Geschmack zu verzichten.

Atmen gegen Bluthochdruck

Und noch eine Überraschung: Gezielte Atemarbeit schützt das Herz-Kreislauf-System. Aktuelle Metaanalysen zeigen Effekte auf Blutdruck und Ruhepuls – vergleichbar mit moderatem Ausdauersport.

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