Adidas-Ära, Nike

Adidas-Ära endet 2027: Nike wird neuer Ausrüster der DFB-Elf

Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 17:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Adidas erzielt dank der Fußball-WM 2026 einen Rekordumsatz. Fanartikel boomen, während der DFB-Ausrüsterwechsel zu Nike und KI-Innovationen die Branche prägen.

Adidas profitiert von WM-Boom: 1,5 Milliarden Euro Umsatz
Hochwertige Sportbekleidung und Sneaker in einem modernen Studio-Setting mit Fokus auf Retro-Designelemente. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Sportartikelriese setzte während des Turniers rund 1,5 Milliarden Euro um – das obere Ende der Prognosen. Besonders Fanartikel liefen heiß: Trikotabsätze vervierfachten sich im Vergleich zum vorherigen Turnier, Fußballverkäufe verdoppelten sich.

Überraschung: Das meistverkaufte Trikot stammt nicht von Deutschland, sondern von Mexiko. Doch die Ära der Adidas-Trikots für die DFB-Elf endet bald. Ab 2027 läuft der Deutsche Fußball-Bund mit Nike auf – ein Einschnitt nach Jahrzehnten der Partnerschaft.

Retro-Designs und exotische Kooperationen

Die Industrie setzt zunehmend auf Nostalgie. Eintracht Frankfurt plant ein neues Auswärtstrikot mit Retro-Logo – jenem, das der Verein zwischen 1977 und 1998 trug. Dazu kommt das klassische Trefoil-Logo des Ausrüsters. Präsentationstermin: der 23. Juli.

Auch Nike geht ungewöhnliche Wege. Zusammen mit dem Label Kith brachte der Konzern die „Linen Collection“ auf den Markt: Neuinterpretationen klassischer Sneaker. Besonders knapp: Kinderschuh-Editionen, limitiert auf exakt 1.982 Paare – eine Referenz an das Geburtsjahr des Kith-Gründers.

Sporting CP wählte einen noch unkonventionelleren Weg. Der portugiesische Klub präsentierte sein Trikot in Kooperation mit dem Speiseeis-Hersteller Santini. Ergebnis: eine vereinseigene Eissorte aus Joghurt, Melone und Minze.

Sommerschlussverkauf mit Technik-Rabatten

Der Einzelhandel lockt mit massiven Preisnachlässen. SportSpar bietet 50 verschiedene Artikel zum Fixpreis von 10 Euro – darunter Ellesse-Kleidung, Boxhandschuhe und Fußballschuhe.

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Media Markt und Saturn starteten einen Juli-Sale mit bis zu 70 Prozent Rabatt. Im Fokus: Wearables für die Gesundheitsüberwachung. Das Xiaomi Smartband 10 gibt es für 33 Euro, auch Fitbit-Produkte sind stark reduziert. Selbst medizinische Hardware wird günstiger: Varon senkte die Preise für tragbare Sauerstoffkonzentratoren um bis zu 35 Prozent.

KI revolutioniert die Produktfotografie

Die Digitalisierung verändert die Branche von innen heraus. Die About You Group startete ein KI-basiertes Fotostudio. Die Kosten pro Produktbild fielen von 70 bis 80 Euro auf rund 1 Euro. Die Time-to-Market sank um über 95 Prozent – jährliche Einsparungen von mehr als 8 Millionen Euro. Erste Tests zeigen zudem einen Umsatzanstieg von 9,2 Prozent durch die optimierte Bilddarstellung.

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BGH zieht Grenzen bei Kündigungsfallen

Ein Urteil des Bundesgerichtshofs schränkt die Fitnessbranche ein. Der Kette FitX wurde untersagt, Kunden nach einem Kündigungsklick auf der Bestätigungsseite eine Vertragspause anzubieten. Das Gericht stellte klar: Die Bestätigungsseite dient ausschließlich der Dokumentation – nicht der Kundenrückgewinnung durch alternative Vertragsmodelle.

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