Zahnbehandlung, Herzinfarkt-Schutz

Zahnbehandlung: 90.000-Personen-Studie belegt Herzinfarkt-Schutz

27.06.2026 - 15:34:35 | boerse-global.de

Aktuelle Studien belegen: Mundatmung begünstigt schwere Zahnfehlstellungen. Experten fordern mehr Zusammenarbeit der Fachrichtungen.

Mundatmung und Zahnfehler: Neue Studien warnen
Zahnbehandlung - Nahaufnahme des Profils eines Kindes, das Kiefer und Zähne hervorhebt und die Verbindung zwischen Mundgesundheit und Körperhaltung symbolisiert. 27.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die Kieferorthopädin Dr. Julia Steinmaier erklärte Ende Juni 2026: Eine dauerhafte Mundatmung verursacht Kreuzbiss, Engstände, offenen Biss und vorstehende Frontzähne. Besonders auffällig sei zudem eine Rücklage des Unterkiefers.

Die Ursachen liegen oft im HNO-Bereich oder in logopädischen Defiziten. Deshalb fordert die Expertin eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen.

Gelbes Heft: Neue Pflicht für Kinder

Seit dem 1. Januar 2026 müssen Zahnärzte die Früherkennungsuntersuchungen Z1 bis Z6 im Gelben Heft dokumentieren. Die verbindliche Vorschrift soll Fehlentwicklungen im Kleinkindalter systematisch erfassen.

Parallel dazu zeigen Daten aus Ho-Chi-Minh-Stadt: Die Skoliose-Rate bei Schulkindern ist rückläufig. Lag sie 2023 noch bei 3,5 Prozent, sank sie im Schuljahr 2025–2026 auf 1,18 Prozent. Die meisten Fälle waren idiopathisch – schwere Schultaschen oder schlechte Sitzhaltung sind demnach nicht die Hauptursache.

Digitaler Windkanal für Sportler

Die Fachhochschule Graubünden testet seit Ende Mai 2026 einen KI-Simulator am Sport-Gymnasium Davos. Ein „digitaler Windkanal“ analysiert die Körperhaltung von Athleten in Echtzeit vor einem Green-Screen.

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Die aktuelle US-Studie mit über 90.000 Teilnehmern zeigt: Wer aus Kostengründen auf Zahnbehandlungen verzichtet, erkrankt häufiger an Herzinfarkt und Schlaganfall. Erfahren Sie in unserem kostenlosen Report, wie Sie mit einfachen Vorsorge-Checks Ihr Risiko senken. Jetzt kostenlosen Report anfordern

Das Projekt läuft mit der Universität Bern und Swiss-Ski. Ziel: Optimierung der Aerodynamik durch präzises Haltungsfeedback. Die Studie mit 17 Athleten soll bis Oktober 2026 abgeschlossen sein.

Wenn Zahnarztbesuche zu teuer sind

Eine US-Studie von Velez et al. (2026) zeigt drastische Folgen: Wer aus Kostengründen auf Zahnbehandlungen verzichtet, erkrankt häufiger an Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Demenz. Die Forscher analysierten Daten von über 90.000 Teilnehmern ab 55 Jahren.

Ihre Schätzung: Zwei bis vier Prozent dieser Krankheitsfälle wären durch uneingeschränkten Zugang zur Zahnmedizin vermeidbar.

Zahnpasta gegen Parodontitis

Das Fraunhofer-Spin-off PerioTrap hat eine Mikrobiom-Zahnpasta entwickelt. Sie blockiert gezielt den Parodontitis-Erreger Porphyromonas gingivalis – ohne die gesunde Mundflora anzugreifen. Die Forschung dazu läuft seit 2018.

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Parodontitis betrifft auch Menschen mit guter Mundhygiene – und erhöht das Herzinfarkt-Risiko. Unser Report zeigt die 3 Frühwarnzeichen und welche kostenlosen Vorsorge-Leistungen Ihnen zustehen. Frühwarnzeichen-Checkliste sichern

IT-Sicherheit: Frist für Zahnarztpraxen

Für Praxen gilt seit dem 2. Januar 2026 eine verbindliche IT-Sicherheitsrichtlinie nach §390 SGB V. Zudem läuft eine wichtige Frist: Elektronische Heilberufsausweise (eHBA) mit RSA-Zertifikaten sind nur noch bis zum 30. Juni 2026 gültig. Ab dem 1. Juli müssen Praxen auf ECC-Zertifikate umstellen.

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