Brasilien, Sprung

WEG in Brasilien: Sprung von Platz 33 auf Rang 18 im Gesundheitsranking

Veröffentlicht am: 20.10.2026 um 19:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Betriebe in Deutschland, Österreich, Spanien, Brasilien und der Schweiz wurden für Prävention, Gesundheit, Inklusion und Vereinbarkeit geehrt.
Heller, moderner Industriebereich mit geordneten Maschinen in einer Produktionshalle bei natürlichem Lichteinfall. Illustration mit AI erstellt.

Zahlreiche Unternehmen und Organisationen sind für ihre Initiativen in den Bereichen Arbeitsschutz, Mitarbeitergesundheit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie offiziell ausgezeichnet oder rezertifiziert worden. Die aktuellen Anerkennungen und Brancheninitiativen verdeutlichen, wie stark betriebliche Gesundheitsförderung und mitarbeiterorientierte Arbeitsbedingungen mittlerweile in europäischen Unternehmensstrategien verankert sind.

Industrielle Prävention und nachhaltiges Engagement im Fokus

Am 7. Oktober 2026 erhielt die TD Deutsche Klimakompressor GmbH (TDDK) von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) den Preis „Kultur der Prävention“. Gewürdigt wurde damit das langjährige Engagement des Betriebs bei Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Unfallvermeidung.

Geschäftsführer Atsuyuki Morishita erklärte anlässlich der Übergabe durch BGHM-Vertreter, die Auszeichnung sei keine Ziellinie, sondern der Auftakt für künftige Verbesserungen.

Ebenfalls auf Unternehmensebene erfolgreich war die Werner Schmid GmbH aus Fulda. Das Unternehmen sicherte sich in Berlin den ersten Platz beim sechsten Sustainable Impact Award in der Kategorie „Generali SME EnterPrize“ for kleine und mittlere Betriebe.

Der Preis wird jährlich von der WirtschaftsWoche, der Generali Deutschland AG und Lavazza in vier Kategorien an insgesamt vier Betriebe vergeben. Eine zwölfköpfige Jury prüfte die Einreichungen und verwies die followfood GmbH sowie die KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH auf die weiteren Ränge.

Dr. Janosch Günzel und Matthias Hauß nahmen den Preis entgegen, mit dem die Jury unter anderem das Umwelt- und Energiemanagement, die Initiative Perspektiva sowie das betriebliche Gesundheitsmanagement mit dem Prädikat „Gesund Arbeiten in FD“ würdigte.

In Österreich ging der nationale BGF-Preis 2026 für Betriebliche Gesundheitsförderung in der Kategorie Mittelbetriebe an den novum Verlag aus Neckenmarkt, der die Anerkennung bei seiner ersten Teilnahme erhielt.

Auszeichnungen auf regionaler und internationaler Ebene

Auf regionaler Ebene vergaben der Kreis Viersen und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) erstmals das Qualitätssiegel „Ausgezeichnet Arbeiten – Kreis Viersen“. Die Auszeichnung erhielten fünf Unternehmen: ALDERS electronic GmbH aus Kempen, HEMPEL Industrial Maintenance aus Willich, die Steuerberatung Clemens Rütten aus Nettetal, die Volksbank Viersen eG sowie die W.K.K. GmbH aus Nettetal.

Der Zertifizierungsprozess umfasste ein Audit sowie eine Jury-Entscheidung; eine Re-Zertifizierung ist nach drei Jahren vorgesehen. Die nächste Bewerbungsrunde, unterstützt von Competentia NRW, läuft bis Ende Januar 2027.

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International vermeldete der spanische Versicherungskonzern Mapfre die Erneuerung seines efr-Zertifikats für Ausgewogenheit, Flexibilität und Verantwortung mit der Einstufung Excelencia A durch die Fundación Másfamilia. Diese Stufe erreichen lediglich 36 von mehr als 1.200 zertifizierten Einrichtungen in über zehn Ländern.

Zu den berücksichtigten Maßnahmen zählen flexible Arbeitszeiten, ortsunabhängiges Arbeiten, Teilzeitmodelle und Freistellungen für familiäre Verpflichtungen. Álvaro Guitart, Director de Desarrollo de Personas bei Mapfre España, nahm das Zertifikat in Madrid entgegen.

In Brasilien belegte das Industrieunternehmen WEG den dritten Platz im Industriesektor des „Anuário Saúde Mental nas Empresas 2026“, herausgegeben vom Instituto Philos Org.

Im Gesamtranking von 81 analysierten Unternehmen kletterte WEG von Platz 33 im Vorjahr auf Platz 18. Die Bewertung stützt sich unter anderem auf Berichte nach der Global Reporting Initiative, ISO 45003, das Copenhagen-Protokoll und HSE-IT. Allein im Jahr 2025 verzeichnete das betriebseigene Programm Viver Bem, das seit über 20 Jahren besteht, mehr als 3.800 Einzelberatungen in den Werken.

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Familienfreundlichkeit, Pflege und Inklusion

Im Oktober 2026 wurde dm drogerie markt in Wien zum sechsten Mal in Folge mit dem staatlichen Gütezeichen „berufundfamilie“ rezertifiziert, das das Unternehmen seit 13 Jahren trägt. Karin Reisinger, Vorsitzende der Geschäftsleitung von dm Österreich, hob die Bedeutung familienfreundlicher Maßnahmen hervor. Bis 2028 stehen flexible Arbeitsmodelle für verschiedene Lebensphasen, eine gebündelte Kommunikation sowie familienbewusste Führung im Fokus.

Im Gesundheitswesen bestand das Sana-Klinikum Remscheid das zweite Überwachungsaudit des Siegels „pflegeattraktiv“, das gemeinsam mit dem Bundesverband Pflegemanagement entwickelt wurde. Pflegedirektor Andreas Fischer würdigte den Einsatz des Personals bei Handlungsfeldern wie verlässlichen Dienstplänen, Einarbeitungskonzepten und lebensphasenorientiertem Arbeiten.

In der Schweiz zeichnete die Swiss Diversity Night 2026 gleich zwei durch den Schweizerischen Arbeitgeberverband unterstützte Organisationen aus: compasso erhielt für sein Programm reWork Profil, das rund 80 standardisierte Berufsprofile zur Wiedereingliederung bei gesundheitlichen Einschränkungen umfasst, den Swisscom Entrepreneurship Award 2026. Die Initiative focus50plus gewann den Swiss Diversity Award 2026 in der Kategorie für generationenübergreifende Vielfalt.

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