VW-Preise, Verbrenner

VW-Preise: Verbrenner kosten ab Juli bis zu 1,2% mehr

13.06.2026 - 19:42:38 | boerse-global.de

Volkswagen verteuert seine Verbrenner-Modelle in Deutschland ab Juli um bis zu 1,2 Prozent. Grund sind die strengeren Euro-7-Vorschriften.

VW erhöht Verbrenner-Preise wegen neuer Euro-7-Abgasnorm
VW-Preise - Nahaufnahme eines Auspuffrohrs eines modernen Autos mit einem Hauch von Emissionen vor einem verschwommenen Hintergrund einer Fabrik. 13.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Ab dem 2. Juli 2026 steigen die Preise in Deutschland um durchschnittlich 1,0 bis 1,2 Prozent. Das entspricht bei vielen Modellen einem Aufschlag von mehreren Hundert Euro.

Konkret begründet der Autobauer die Anpassung mit den Anforderungen der neuen Euro-7-Abgasnorm. Sie tritt Ende des Jahres in Kraft.

Anzeige

Der technologische Wandel in der Automobilindustrie erfasst längst auch die Antriebe der Zukunft. Dieser Gratis-Report analysiert die vielversprechendsten Aktien im Bereich der Brennstoffzellentechnologie und bietet konkrete Kaufempfehlungen. Gratis-Report: Die Revolution der Brennstoffzelle jetzt kostenlos herunterladen

Neue Preise für Multivan und California

Parallel zu den allgemeinen Erhöhungen starten überarbeitete Modellvarianten mit neuen Konditionen. Der Vorverkauf für das Facelift des VW Multivan und des VW California beginnt im Juni 2026.

Der Multivan kostet künftig ab 57.465 Euro – ein Plus von 1.400 Euro. Der California startet bei 66.087 Euro, das sind 3.300 Euro mehr als bisher.

Während der deutsche Markt bereits einen konkreten Termin hat, steht eine Entscheidung der Schweizer Importeure wie Amag oder Emil Frey noch aus.

Euro 7: Strengere Regeln ab November

Die Euro-7-Norm gilt ab dem 29. November 2026 verbindlich für neue Pkw-Typen. Erstmals regelt sie nicht nur den Schadstoffausstoß am Auspuff, sondern auch Grenzwerte für Brems- und Reifenabrieb.

Bereits seit Januar 2026 ist die Norm Euro 6e in Kraft. Zudem wurde das „Next-Generation-eCall“-System zur Pflicht. Ab dem 7. Juli 2026 müssen Neuwagen über weitere gesetzlich vorgeschriebene Assistenzsysteme verfügen.

Hinzu kommen externe Faktoren: Der Konflikt im Iran stört die Lieferketten und treibt die Rohstoff- und Energiekosten in die Höhe.

Wettbewerb durch chinesische Hersteller

Während Verbrenner teurer werden, wächst der Druck aus China. Der Hersteller GAC startet seine Europa-Expansion und bietet Elektromodelle wie den Aion UT deutlich unter dem Preisniveau etablierter Konkurrenz an.

In Italien kostet das Modell 27.990 Euro – trotz hoher EU-Zölle liegt es preislich signifikant unter einem vergleichbaren VW ID.3.

Staatliche Förderung für E-Autos läuft gut

Seit dem Start der neuen E-Auto-Prämie am 19. Mai 2026 sind bereits 51.128 Anträge eingegangen. Davon entfallen 46.157 auf rein batterieelektrische Fahrzeuge oder Brennstoffzellenautos.

Anzeige

Während staatliche Prämien den Umstieg auf neue Antriebe fördern, suchen Anleger nach den Profiteuren dieses globalen Megatrends. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Sonderreport, welche drei Wasserstoff-Aktien laut Experten jetzt das größte Potenzial für Rekordrenditen haben. Drei Wasserstoff-Favoriten im kostenlosen Report entdecken

Bundesumweltminister Carsten Schneider zeigt sich zufrieden: Die soziale Staffelung der Förderung wirke. Vor allem Haushalte mit einem Einkommen unter 45.000 Euro nutzten die Prämie.

Audi bringt neuen Q7

Auch im Premiumsegment tut sich was. Audi bereitet den Marktstart der dritten Q7-Generation für September 2026 vor. Bestellungen sind bereits ab Juni möglich. Das SUV mit V6-Dieselmotor und Mildhybrid-Technologie startet bei 87.900 Euro.

de | wirtschaft | 69535421 |