Bas bezeichnet neue Grundsicherung als sozial gerecht
05.03.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deAuch CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann begrüßte die Reformen. "Mit der neuen Grundsicherung schaffen wir neue Gerechtigkeit im Sozialsystem und damit auch größere Akzeptanz", sagte Linnemann der "Rheinischen Post". Wer Hilfe brauche, bekomme diese auch, so Linnemann. "Aber wer arbeiten kann, Termine jedoch wiederholt verstreichen lässt oder zumutbare Arbeit nicht annimmt, der erhält zukünftig auch keine Leistungen mehr. Dadurch stärken wir Eigenverantwortung und Selbstständigkeit und schützen unser System gleichzeitig vor Missbrauch", führte der CDU-Generalsekretär aus.
Die Vorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Michaela Engelmeier, übte an den geplanten Änderungen hingegen Kritik. "Mit der neuen Grundsicherung werden Kontrolle und Sanktionen dominieren, während die Förderung der Betroffenen an Bedeutung verliert - insbesondere für ältere Arbeitssuchende", sagte Engelmeier der "Rheinischen Post".
"Wer sagt, es dürfe nicht die Falschen treffen, übersieht die 1,8 Millionen Kinder und Jugendlichen, die jede Kürzung bei ihren Eltern sofort im Alltag spüren." Die SoVD-Chefin ergänzte: "Eigentlich hatte die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, das soziale Schutzniveau zu wahren." Doch dieses Ziel werde mit der Bürgergeld-Reform "nicht erreicht".
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