Villingen-Schwenningen, Gemeinderat

Villingen-Schwenningen: Gemeinderat beschließt 140 barrierefreie Wohnungen

Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 11:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Gemeinderat genehmigt den Abriss des Heilig-Geist-Spitals; sechs Neubauten mit 140 Wohnungen sind vorgesehen.
Eine freigeräumte Baufläche in einer innerstädtischen Wohngegend mit Bauzäunen und Baumaterialien bei natürlichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

Der Gemeinderat von Villingen-Schwenningen hat am 29. Oktober 2026 einstimmig den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Betreutes Wohnen Schertlestraße“ beschlossen. Mit dieser Entscheidung stellt das Kommunalparlament die Weichen für die Errichtung von 140 barrierefreien Wohnungen an der Schertlestraße. Das Vorhaben zielt darauf ab, modernen Wohnraum im Bestand zu schaffen und die soziale Infrastruktur vor Ort auszubauen.

Träger des Bauvorhabens ist der Spitalfonds Villingen. Durch den Ratsbeschluss erhält die Stiftung die Genehmigung, das bestehende Heilig-Geist-Spital, im Volksmund als „Spittel“ bekannt, im Gebiet Erbsenlachen abzureißen und das Areal neu zu strukturieren.

Anstelle des bisherigen Gebäudekomplexes sollen sechs Neubauten entstehen. Vorgesehen sind darin insgesamt 140 barrierefreie Wohnungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkungen zugeschnitten sind.

Nachverdichtung auf innerstädtischen Konversionsflächen

Der Beschluss fügt sich in die Bestrebungen ein, Flächen im Stadtgebiet durch Umwidmung und Neubau effizienter zu nutzen. Neben dem Großprojekt an der Schertlestraße stehen in Villingen weitere Wohnbauinitiativen vor der Umsetzung, die auf die Reaktivierung bereits bebauter Areale setzen.

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So plant der Bauträger Top-Bau an der Ecke von Rietheimer Straße und Roggenbachstraße die Errichtung eines Mehrfamilienhauses. Auf dem Grundstück, das vormals gewerblich genutzt wurde, sollen nach dem Abriss der bestehenden Immobilie 30 Eigentumswohnungen entstehen. Der Neubau firmiert unter dem Projektnamen „Freiherr von Roggenbach“.

Für dieses Vorhaben veranschlagt Top-Bau ein Investitionsvolumen von 14,5 Millionen Euro. Die Verkaufspreise für die Wohneinheiten reichen dabei bis zu 960.000 Euro. Nach dem Rückbau der Altbebauung soll der Bau im ersten Halbjahr 2027 anlaufen. Die Fertigstellung der Einheiten ist für das Jahr 2029 vorgesehen.

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Neben dem kommunalen Vorhaben entstehen in Villingen 30 Eigentumswohnungen auf einer ehemaligen Gewerbefläche — mit Verkaufspreisen bis 960.000 Euro je Einheit. Wer solche Nachverdichtungsflächen früh bewerten will, braucht einen klaren Prüfrahmen für Bebauungsplan-Verfahren und Preisfindung. Leitfaden Nachverdichtung jetzt sichern

Mit den genehmigten Neubauprojekten treibt die Stadt die Nachverdichtung voran. Während an der Schertlestraße durch den Spitalfonds betreuter und barrierefreier Wohnraum im Fokus steht, zielt das Vorhaben an der Roggenbachstraße auf den privaten Wohnungsmarkt. Beide Projekte verdeutlichen den Trend, bestehende Gewerbe- und Bestandsflächen abzureißen und durch dichtere Wohnbebauung zu ersetzen.

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