KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 23.12.2024 - 17.00 Uhr

23.12.2024 - 17:05:02 | dpa.de

USA: Verbrauchervertrauen trübt unerwartet einWASHINGTON - Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im Dezember unerwartet eingetrübt.

USA: Verbrauchervertrauen trübt unerwartet ein

WASHINGTON - Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im Dezember unerwartet eingetrübt. Der Konsumindikator sei um 8,1 Punkte auf 104,7 Punkte gefallen, teilte das Marktforschungsinstitut Conference Board am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem erneuten Anstieg auf 113,5 Punkte gerechnet. Der Wert für den Monat November wurde von 111,7 auf 112,8 Punkte nach oben revidiert.

USA: Aufträge für langlebige Güter fallen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Aufträge für langlebige Güter im November stärker als erwartet gefallen. Die Bestellungen sanken im Monatsvergleich um 1,1 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Montag in Washington nach einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit einem Rückgang um 0,3 Prozent gerechnet.

Spanien: Wirtschaft wächst weiter deutlich

MADRID - Spaniens Wirtschaft hat in den Sommermonaten das vergleichsweise hohe Wachstumstempo gehalten. Im dritten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt im Quartalsvergleich um 0,8 Prozent zu, wie das Statistikamt INE am Montag in Madrid nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Damit wurde eine erste Schätzung wie von Volkswirten erwartet bestätigt.

Deutschland: Einfuhrpreise legen stärker zu als gedacht

WIESBADEN - Die Preise für nach Deutschland importierte Güter sind im November deutlicher gestiegen als erwartet. Die Einfuhrpreise stiegen im Jahresvergleich um 0,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten im Schnitt ein Plus von 0,3 Prozent erwartet, nachdem die Importpreise im Vormonat um 0,8 Prozent gefallen waren. Im Monatsvergleich legten die Importpreise im November um 0,9 Prozent zu.

Eurostaaten wollen weniger neue Münzen herstellen

FRANKFURT - Die Euroländer wollen 2025 nochmals weniger Münzen herstellen als im laufenden Jahr: Die Währungshüter der Europäischen Zentralbank (EZB) genehmigten den 20 Staaten, die die Gemeinschaftswährung nutzen, die Produktion von Geldstücken im Gesamtvolumen von rund 2,17 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr waren es knapp 2,35 Milliarden Euro.

Ukraine bekommt weitere Finanzhilfe

KIEW - Die durch den russischen Angriffskrieg finanziell angeschlagene Ukraine hat eine weitere Finanzspritze in Höhe von 1,1 Milliarden US-Dollar vom Internationalen Währungsfonds (IWF) erhalten. Die Mittel seien bereits auf ukrainische Konten überwiesen worden und würden für wichtige Haushaltsausgaben verwendet, schrieb Ministerpräsident Denys Schmyhal bei Telegram. Es sei die sechste Tranche eines gemeinsamen Programms, aus dem das Land bereits 9,8 Milliarden US-Dollar erhalten habe.

Techniker Krankenkasse: Krankenstand steigt auf Rekordhoch

HAMBURG - Deutschlands größte Krankenkasse verzeichnet einen rekordhohen Krankenstand bei ihren versicherten Erwerbstätigen. Von Januar bis November waren diese im Schnitt 17,7 Tage krankgeschrieben, teilte die Techniker Krankenkasse (TK) in Hamburg mit. Das sei ein neuer Höchststand, hieß es. In den Vorjahreszeiträumen 2023 sowie 2022 lag der Krankenstand mit 17,4 Fehltagen etwas niedriger, 2021 waren es erst 13,2 Fehltage.

Finanzminister Kukies will Reform der Schuldenbremse

BERLIN - Der neue SPD-Finanzminister Jörg Kukies hält eine Reform der Schuldenbremse für unausweichlich. In der Corona-Krise habe sie zwar positive Auswirkungen gehabt, sagte Kukies der "Rheinischen Post". "Wir haben aber inzwischen einen großen Investitionsstau aufgebaut, den jeder sieht: Brücken, Kindergärten und Schulen haben jahrzehntelang unter zu geringen Investitionen gelitten. Das beheben wir jetzt, aber wir brauchen auch eine gezielte Reform der Schuldenbremse."

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