US-Regierung gibt im Streit um Wähler in Kalifornien auf
Veröffentlicht am: 07.11.2026 um 07:36 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDas US-Justizministerium zog seine Klage zurück, wie aus einem Antrag vor Gericht hervorgeht.
Der Vorstoß sollte erreichen, dass Briefwahlstimmzettel gesondert aufbewahrt werden, die von aus Sicht der Behörde mutmaßlich nicht wahlberechtigten Menschen eingeschickt wurden. Die Stimmzettel sollten nach Willen des Ministeriums nicht in Auszählungen einfließen, bis die Identitäten geklärt würden. Gerichte wiesen die Forderung vor der Wahl diese Woche zurück.
In Kalifornien wurde neben den Sitzen im Repräsentantenhaus unter anderem auch über die Neubesetzung des Gouverneurspostens entschieden. Der Demokrat Xavier Becerra setzte sich mit großem Vorsprung vor Steve Hilton durch, der für die Republikaner von Trump antrat.
Das US-Justizministerium hatte Kalifornien nach eigenen Angaben verdächtigt, rund 20.000 Menschen zu den Parlamentswahlen zugelassen zu haben, die keine Staatsbürger seien.
