Arbeitsmarkt, Jens

Jens Spahn fordert sofortige Abschaffung der Rente mit 63

28.05.2023 - 00:04:43 | dts-nachrichtenagentur.de

Unions-Fraktionsvize Jens Spahn (CDU) fordert das sofortige Ende der Rente mit 63.

Senioren in einer Fußgängerzone - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Senioren in einer Fußgängerzone - Foto: über dts Nachrichtenagentur

Die koste "Wohlstand, belastet künftige Generationen und setzt die falschen Anreize", sagte Spahn der "Bild am Sonntag". "Sie sollte sofort abgeschafft und durch eine bessere Erwerbsminderungsrente ersetzt werden." Die circa zwei Millionen Fachkräfte, die früher in Rente gingen, fehlten nun "bitterlich".

Einer Studie des Forschungsinstituts Prognos zufolge müssen Beitragszahler durch die abschlagsfreie Frühverrentung bis 2035 fast 140 Milliarden Euro zusätzlich zahlen. Außerdem wäre die Fachkräftelücke laut der Autoren ohne Rente mit 63 rund 10 bis 20 Prozent kleiner. In Auftrag gegeben hatte die Studie die neoliberale Lobbyorganisation "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" (INSM). Demnach würde bei einer Abschaffung der Rente mit 63 ab dem kommenden Jahr der Beitragssatz bis Ende des Jahrzehnts auf dem heutigen Niveau von 18,6 Prozent stabilisiert werden, statt auf 19,1 Prozent zu steigen. Dies hätte bereits 2025 eine Entlastung von rund acht Milliarden Euro für die Beitragszahler zur Folge.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | wirtschaft | 63734232 |

Weitere Meldungen

Union lehnt Umverteilung bei Einkommensteuerreform ab Die Debatte um die geplante Reform der Einkommensteuer von Union und SPD nimmt nach Äußerungen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) wieder Fahrt auf. (Politik, 04.05.2026 - 01:00) weiterlesen...

Bas: Viele sind genervt vom Koalitionsstreit SPD-Chefin Bärbel Bas fordert mehr Kompromissbereitschaft und Geschlossenheit in der Koalition mit der Union. (Politik, 03.05.2026 - 12:49) weiterlesen...

Index: KI setzt Bürojobs unter Druck Der Arbeitsmarkt verschiebt sich mit der Verbreitung sogenannter "Künstlicher Intelligenz" (KI) zulasten klassischer Büroberufe, während handwerkliche Tätigkeiten vergleichsweise stabil gefragt bleiben.Das zeigt eine Auswertung des Stellenmarktforschers Index, über die die "Welt am Sonntag" berichtet. (Wirtschaft, 02.05.2026 - 01:00) weiterlesen...

Krankenstand im ersten Quartal leicht gegenüber Vorjahr gesunken Trotz der Kältewelle zu Beginn des Jahres ist der Krankenstand der Beschäftigten im ersten Quartal leicht zurückgegangen.Das geht aus Zahlen der Techniker Krankenkasse (TK) hervor, über die das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgabe) berichten. (Politik, 02.05.2026 - 00:00) weiterlesen...

SPD macht Wochenarbeitszeit von digitaler Zeiterfassung abhängig SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf macht die Umsetzung der digitalen Arbeitszeiterfassung zur Bedingung für die Möglichkeit einer wöchentlichen statt täglichen Höchstarbeitszeit."Die SPD ist offen für Flexibilität, allerdings unter der Bedingung, dass keine Arbeitnehmerrechte abgebaut werden", sagte er dem "Stern". (Politik, 01.05.2026 - 00:01) weiterlesen...

DGB-Chefin kritisiert Wirtschaftspolitik der Regierung Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, hat sich gegen Vorschläge aus der Politik gewandt, den Feiertag am 1. (Politik, 30.04.2026 - 12:29) weiterlesen...