Trotz Klimadebatte: Zahl der Fluggäste auf Allzeithoch

18.02.2020 - 08:31:26

Ungeachtet der CO2-Debatte, steigt die Zahl der Fluggäste in Deutschland im Jahr 2019 auf neuen Höchststand.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, konnten die 24 größten Verkehrsflughäfen eine Steigerung der Passagierzahlen um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Mit 124,4 Millionen Passagieren, nutzten so viele Menschen das Flugzeug als Verkehrsmittel wie nie zuvor. Allerdings zeichnet sich eine Abschwächung der Wachstumsraten gegenüber den Vorjahren ab. Im Jahr 2018 war das Passagieraufkommen noch um 4,2 Prozent gestiegen. Damit konnten die deutschen Verkehrsflughäfen seit dem Jahr 2009 ein Plus von 37 Prozent verzeichnen. In absoluten Zahlen bedeutet dies ein Zuwachs von 33,6 Millionen Fluggästen in zehn Jahren. Das konstante Wachstum des Verkehrsaufkommens ist vor allem auf die Auslandsflüge zurückzuführen. Diese konnten um 50,8 Prozent gegenüber den Zahlen von 2009 zulegen. Bei den Inlandflügen macht sich die Konkurrenz durch den Ausbau der Hochgeschwindigkeitsstrecken der Bahn bemerkbar, die offensichtlich zu einer Abwanderung der Passagiere auf die Schiene geführt hat. Gegenüber dem Jahr 2009 verzeichnen die Inlandsflüge ein Minus von 2,1 Prozent. Der negative Gesamttrend im Inlandsgeschäft bestätigte sich im Jahr 2019. Im letzten Jahr nutzten noch 23,1 Millionen Fluggäste die Inlandsangebote, was einem Rückgang von 1,8 Millionen entspricht. Bei den Auslandszielen, die von insgesamt 101,3 Millionen Passagieren angesteuert wurden, legten bei den außereuropäischen Flügen vor allem Destinationen in den USA und Kanada zu (5 Prozent), gefolgt von Afrika (2,8 Prozent) und Asien (1 Prozent). Im europäischen Kontext konnte die Türkei mit 10,4 Prozent die höchste Wachstumsrate aufweisen. Insgesamt nutzten 8,2 Millionen Fluggäste die Verbindungen in die Türkei. Im Gegensatz zum Passagieraufkommen, sank das Gesamtvolumen an Luftfracht an deutschen Verkehrsflughäfen deutlich. Im Jahr 2019 wurden 4,7 Millionen Tonnen transportiert, ein Minus von 3,3 Prozent.
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