Umfrage: Viele Gastronomen wollen Preise erhöhen
18.02.2026 - 13:24:53"Die Gastronomie steht weiterhin unter erheblichem Druck. Sinkende Umsätze treffen auf steigende Kosten vor allem beim Personal - nicht zuletzt durch den Mindestlohn", sagte Dehoga-Präsident Guido Zöllick der Zeitung. Dass die Mehrwertsteuer auf Speisen vor Ort auf sieben Prozent gesenkt wurde, sei ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Branche. Weil der gesetzliche Mindestlohn zeitgleich um 1,08 Euro auf 13,90 Euro stieg, sehen sich aber mehr als 22 Prozent der Betriebe zu Stellenabbau gezwungen. Ebenso viele Wirte gaben in der Dehoga-Umfrage an: "Wir erhöhen unsere Preise."
"Viele Restaurants arbeiten am Limit", sagte Zöllick. Mehr als jeder dritte Gastronom (34,8 Prozent) bezeichnet seine geschäftliche Lage als schlecht oder sehr schlecht. Jeder zweite Betrieb leidet unter sinkenden Gästezahlen, Nettoumsätzen und Gewinnen.
Die Zahl der Insolvenzen stieg 2025 erneut - um knapp 32 Prozent auf 1.819 Fälle, ermittelte die Wirtschaftsauskunftei Crif für das "Handelsblatt". 14.400 Gastro-Unternehmen stuft Crif aktuell als insolvenzgefährdet ein. "Besonders betroffen sind kleine, familiengeführte Lokale", sagte Crif-Deutschlandchef Frank Schlein der Zeitung. Ihnen fehle meist die finanzielle Stabilität, um die Kostensteigerungen aufzufangen. @ dts-nachrichtenagentur.de
Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.


