Thun bewilligt 50 Millionen Franken: Stadt kann Immobilien flexibler kaufen
Veröffentlicht am: 27.09.2026 um 17:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Stimmberechtigten der Stadt Thun haben einen Rahmenkredit in Höhe von 50 Mio. Franken für flexiblere Immobilienkäufe über einen Zeitraum von zehn Jahren bewilligt.
Bei dem Urnengang sprachen sich nach Medienberichten vom 27. September 2026 insgesamt 7.929 Stimmberechtigte für die Vorlage aus, während 4.347 mit Nein stimmten. Damit erzielte das Vorhaben eine deutliche Mehrheit von 64,6 Prozent Ja-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 42 Prozent.
Mit dem bewilligten Kreditrahmen stärkt die Schweizer Kommune ihren Handlungsspielraum auf dem lokalen Grundstücks- und Liegenschaftsmarkt. Die Stadtverwaltung kann künftig auf Verkaufsangebote reagieren, ohne vor jedem Erwerb ein zeitaufwendiges Bewilligungsverfahren abzuwarten. Das Instrument zielt darauf ab, strategisch wichtige Flächen für die Stadtentwicklung und kommunale Aufgaben langfristig zu sichern.
Breiter Rückhalt für städtische Investitionsvorhaben
Neben dem Rahmenkredit für Liegenschaften stand an der Urne ein weiteres größeres Investitionsprojekt zur Abstimmung. Wie Berichte vom selben Tag dokumentieren, bewilligten die Thuner Stimmberechtigten mit noch deutlicherer Mehrheit Mittel für die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Lerchenfeld.
Die Stadt Thun hat einen Rahmenkredit von 50 Mio. Franken bewilligt, um Immobilien flexibler erwerben zu können — ohne vor jedem Kauf ein zeitaufwendiges Bewilligungsverfahren abzuwarten. Was das für die Haushaltssteuerung und den Handlungsspielraum anderer Kommunen bedeutet, zeigt unser kostenloser Leitfaden. Leitfaden zu kommunalen Rahmenkrediten jetzt anfordern
Die Vorlage mit einem Gesamtbetrag von 35 Mio. Franken beziehungsweise exakt 34’989’500 Franken passierte die Abstimmung mit einer Zustimmung von 82,3 Prozent (in Berichten auch mit gut 82 Prozent beziffert). Die Thuner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stellten damit die Weichen für die bauliche Modernisierung und den Ausbau der lokalen Bildungsinfrastruktur.
