Immobilien, Wirtschaftskrise

Seeheimer Kreis setzt Bundesbauministerin unter Druck

22.09.2023 - 14:23:32 | dts-nachrichtenagentur.de

Teile der SPD machen Druck auf Bauministerin Klara Geywitz (SPD).

Seeheimer Kreis - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Seeheimer Kreis - Foto: über dts Nachrichtenagentur

Der konservative "Seeheimer Kreis" warnt angesichts der Baukrise, bezahlbares Wohnen sei "für unseren sozialen Wohlstand eine unerlässliche Notwendigkeit", wie der "Spiegel" berichtet. In einem Strategiepapier fordert die Gruppierung, der nach eigenen Angaben 95 der 206 SPD-Bundestagsabgeordneten angehören, eine "Trendwende und mehr Tempo in der Bau- und Wohnpolitik".

Das Ziel der Bundesregierung, pro Jahr 400.000 neue Wohnungen zu bauen, stehe vor "immensen Herausforderungen", heißt es in dem Papier. Geywitz musste Anfang des Jahres eingestehen, das Ziel nicht zu erreichen. Die Seeheimer fordern eine Entbürokratisierung von Bauvorhaben, Genehmigungsverfahren müssten beschleunigt, "überbordende Vorschriften" von Ländern und Kommunen reduziert werden. Gefordert wird eine "proaktivere Ausrichtung" staatlicher Förderinstitutionen. Der Bund solle sich stärker engagieren, etwa beim Bau strategisch wichtiger Gebäude für die Bundeswehr oder bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, so die Seeheimer.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | wirtschaft | 64023375 |

Weitere Meldungen

GdW für einkommensabhängige Beteiligung von Mietern an Sanierungen Der Bundesverband der deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) spricht sich dafür aus, die Beteiligung von Mietern an Mieterhöhungen aufgrund von Sanierungsmaßnahmen künftig nach Einkommen zu staffeln."Künftig muss das Einkommen eine stärkere Rolle spielen und nicht mehr die Kaltmiete", sagte Verbandspräsident Axel Gedaschko der "Bild" (Samstagausgabe). (Wirtschaft, 02.05.2026 - 00:00) weiterlesen...

Mietenpaket: Vermieter erwägen Verkauf von Wohnraum Angesichts der geplanten Verschärfungen im Mietrecht erwägen laut der laufenden Vermieterbefragung des Eigentümerverbands Haus und Grund 60,5 Prozent der privaten Vermieter, ihre Vermietungstätigkeit ganz oder teilweise aufzugeben und Wohnraum zu verkaufen. (Wirtschaft, 30.04.2026 - 19:53) weiterlesen...

Koalition will Vermieter an Heizungskosten beteiligen Die Koalition will mit der Reform des "Heizungsgesetzes" auch eine sogenannte "Kostenbremse" für Mieter einführen - Vermieter müssen demnach unter bestimmten Umständen einen Teil der Heizkosten übernehmen.Wie Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) am Donnerstag sagte, werde es für Vermieter zwar weiter eine Wahlfreiheit geben, wenn es um den Einbau einer neuen Heizung gehe, bei neuen Heizungen mit Energie aus fossilen Quellen müsse er sich dann aber an den laufenden Heizkosten beteiligen.Vermieter sollen demnach in einem solchen Fall die Hälfte der Netzentgelte, des CO2-Preises und der Kosten für biogene Kraftstoffe tragen. (Politik, 30.04.2026 - 09:29) weiterlesen...