Tag, Einbruchschutzes

Tag des Einbruchschutzes: Polizei Duisburg berät am 25. Oktober kostenlos

Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 20:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Besucher können in Ruhrort Sicherheitstechnik testen; für den Beratungstag ist keine Anmeldung nötig.
Ein Wohnhaus bei Dämmerung mit Fokus auf eine sichere Eingangstür und Fenster als Symbol für Einbruchschutz. Illustration mit AI erstellt.

Die Polizei Duisburg lädt Bürgerinnen und Bürger zu einer kostenlosen Kriminalpräventions-Beratung zum Thema Einbruchschutz ein. Am Sonntag, 25. Oktober 2026, öffnet die Polizeiwache Ruhrort in der Alten Duisburger Straße 15 von 10 bis 17 Uhr ihre Türen für Interessierte.

Eine vorherige Terminbuchung ist für diesen Aktionstag nicht erforderlich. Vor Ort steht den Besucherinnen und Besuchern unter anderem ein Ausstellungsraum zur Verfügung, in dem Sicherheitstechnik direkt ausprobiert werden kann.

Umfassende Beratungsangebote in Duisburg

Neben der Sonderaktion bietet die Polizei Duisburg auch regelmäßige Termine zur technischen Beratung an. Diese finden jeden Mittwoch um 13 Uhr und um 15 Uhr in Form von Gruppenberatungen ebenfalls in der Polizeiwache Ruhrort statt. Für diese Mittwochstermine ist eine telefonische Anmeldung erforderlich. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, individuelle Beratungstermine nach vorheriger Absprache zu vereinbaren.

Bundesweiter Aktionstag bündelt Präventionsmaßnahmen

Der Termin in Duisburg reiht sich in den bundesweiten Tag des Einbruchschutzes ein, der seit 2012 jährlich zeitgleich mit der Umstellung auf die Winterzeit begangen wird und im Jahr 2026 auf den 25. Oktober fällt. In diesem Zeitraum verstärken Polizeibehörden im gesamten Bundesgebiet sowie im angrenzenden Ausland ihre präventiven Angebote, da mit Beginn der dunkleren Jahreszeit das Risiko von Einbrüchen steigt.

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Mit der Umstellung auf die Winterzeit beginnt die dunkle Jahreszeit — und damit die Hochphase der Einbrüche. Rund um den Aktionstag am 25. Oktober bieten Polizeibehörden in ganz NRW kostenlose Beratungen an, bei denen Sie Sicherungstechnik sogar direkt ausprobieren können. Unser Leitfaden fasst zusammen, welche mechanischen und organisatorischen Maßnahmen Haus- und Wohnungseigentümer jetzt umsetzen sollten. Kostenlosen Einbruchschutz-Leitfaden anfordern

Auch andere Dienststellen in Nordrhein-Westfalen und weiteren Bundesländern nutzen den Anlass für Informationsformate:

  • Die Polizei Wuppertal setzt am Sonntag, 25. Oktober 2026, von 10 bis 14 Uhr einen Beratungswagen an der Kreuzung Hubertusallee und Kaiser-Wilhelm-Allee im Zooviertel ein, um kostenfreie Tipps zu Schwachstellen an Fenstern und Türen zu geben. Weitere Beratungstage folgen am 10. November 2026 im Polizeipräsidium Wuppertal, am 11. November in der Polizeiwache Remscheid sowie am 12. November in der Wache Solingen, jeweils von 9 bis 15 Uhr und nach telefonischer Terminvereinbarung.
  • Die Kreispolizeibehörde Mettmann veranstaltet am Sonntag, 25. Oktober 2026, von 10 bis 17 Uhr einen Aktionstag in ihrer Beratungsstelle in der Kirchhofstraße 31 in Hilden. Dort können Musterstücke mechanischer Sicherungen begutachtet werden. Hintergrund sind unter anderem die lokalen Fallzahlen: Im Kreis Mettmann wurden im Jahr 2025 insgesamt 1.002 Wohnungseinbrüche registriert, 223 mehr als im Vorjahr, darunter 433 Versuche.
  • Die Polizei Mönchengladbach beteiligt sich im Rahmen der Kampagne „K-Einbruch“ erstmals an dem Aktionstag und bietet am 24. Oktober 2026 eine Experten-Hotline sowie am 25. Oktober 2026 um 16 Uhr eine Gruppenberatung im Polizeipräsidium an. Nach Angaben der Behörde wies die Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts für Nordrhein-Westfalen für 2022 insgesamt 23.528 Einbruchsfälle aus (3.385 Aufklärungen, 2.789 Verdächtige), während die Zahl im Jahr 2023 auf 27.061 Fälle stieg (3.616 Aufklärungen, 3.069 Verdächtige).
  • Die Polizei Bonn informiert mit einem Mobil am 20., 22. und 24. Oktober 2026 an verschiedenen Standorten und veranstaltet am 25. Oktober eine Ausstellung technischer Schutzmaßnahmen mit Fachvorträgen im Polizeipräsidium.

Weitere Aktionen im Vorfeld und Umfeld des Aktionstags umfassen Infostände und Telefon-Sprechstunden der Hagener Kriminalpolizei, Vor-Ort-Termine der Polizeidirektion Lübeck, eine offene Sprechstunde der Potsdamer Polizei sowie das Beratungsangebot der Zuger Polizei, deren Beamte Schwachstellen direkt vor Ort überprüfen.

Grundregeln für den Schutz der eigenen vier Wände

Polizeibehörden heben hervor, dass neben geprüfter mechanischer Sicherungstechnik auch organisatorische Maßnahmen entscheidend zur Vorbeugung beitragen. Dazu zählt, Haus- und Wohnungstüren stets abzuschließen und Fenster beim Verlassen der Räume vollständig zu schließen, statt sie gekippt zu lassen.

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Die Zahl der Wohnungseinbrüche in NRW ist zuletzt deutlich gestiegen — allein im Kreis Mettmann wurden 2025 über 1.000 Fälle registriert, viele davon blieben Versuche. Wer sein Zuhause schützen will, findet in unserem Leitfaden die wichtigsten Schwachstellen an Fenstern und Türen sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Absicherung. Schritt-für-Schritt-Anleitung jetzt sichern

Zudem wird geraten, Aufstiegshilfen wie Leitern, Mülltonnen oder Gartenmöbel wegzuräumen, keine Ersatzschlüssel im Außenbereich zu deponieren und Hinweise auf längere Abwesenheiten – etwa in sozialen Netzwerken – zu vermeiden. Verdächtige Beobachtungen sollten umgehend über den Notruf 110 gemeldet werden.

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