Tag des Einbruchschutzes am 25. Oktober: Polizei gibt kostenlose Tipps
Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 20:01 Uhr | Redaktion boerse-global.dePolizeiliche Beratungsstellen und Kommunen bereiten sich auf den diesjährigen Tag des Einbruchschutzes am 25. Oktober 2026 vor. Mit dem Beginn der dunklen Jahreszeit rückt das Thema Prävention wieder verstärkt in den Fokus der Sicherheitsbehörden.
Bundesweit nutzen Polizeidienststellen den Aktionstag im Rahmen der Initiative „K-Einbruch“, um Bürgerinnen und Bürger kostenlos über bauliche Schwachstellen an Wohngebäuden aufzuklären und praxisnahe Verhaltensregeln zur Vermeidung von Einbrüchen zu vermitteln.
Beratungsangebote im Rahmen der Kampagne „K-Einbruch“
Rund um den 25. Oktober setzen viele Dienststellen auf direkte Bürgergespräche und mobile Präsenz. So kündigte die Polizei Bonn für den Aktionstag eine Ausstellung sowie Informationsgespräche zum technischen Einbruchschutz im Foyer des Polizeipräsidiums an, ergänzt durch Fachvorträge.
Zudem ist im Vorfeld des Aktionstags das mobile Beratungsfahrzeug der Bonner Behörde an verschiedenen öffentlichen Plätzen in der Region im Einsatz, um Interessierte wohnortnah zu erreichen.
Auch in anderen Regionen Nordrhein-Westfalens werden gezielte Informationsformate vorbereitet. Die Polizei Mönchengladbach richtet im Rahmen der Kampagne telefonische Beratungszeiten sowie thematische Gruppenberatungen aus, die sich speziell der Absicherung von Fenstern, Haus- und Nebentüren widmen. Interessierte erhalten dabei Einblicke in geprüfte Schutztechniken und können konkrete Fragestellungen zur eigenen Immobilie einbringen.
Mechanische Sicherung und präventives Alltagsverhalten
Im Zentrum der polizeilichen Ratschläge steht die Kombination aus technischer Nachrüstung und aufmerksamem Verhalten. Die Polizeidirektion Lübeck verweist anlässlich des Aktionstags auf grundlegende Sicherheitsregeln: Gekippte Fenster stellen für Einbrecher leicht zu überwindende Zugänge dar und sollten beim Verlassen der Räume stets fest verschlossen werden.
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Neben dem sorgfältigen Abschließen aller Türen raten Sicherheitsberater dazu, Anwesenheit durch Beleuchtung zu simulieren. Eine aufmerksame Nachbarschaft sowie der Einsatz geprüfter mechanischer Sicherungseinrichtungen erschweren potenziellen Tätern das unbemerkte Eindringen erheblich. Die Lübecker Behörde begleitet den Aktionstag mit einer Reihe von Vorträgen und Vor-Ort-Terminen.
Schnittstellen zur allgemeinen Notfall- und Krisenvorsorge
Über den Einbruchschutz hinaus verweisen kommunale Stellen im Zuge der allgemeinen Gefahrenabwehr auf umfassendere Vorsorgemaßnahmen. So hebt etwa die Gemeinde Niedernberg die Bedeutung digitaler Warnsysteme wie der kostenfreien amtlichen Warn-App NINA hervor, über die wichtige Gefahrenmeldungen direkt auf mobilen Endgeräten empfangen werden können.
Effektive Prävention umfasst weit mehr als nur technische Sicherungssysteme – auch die richtige Dokumentation von Notfallabläufen spielt eine zentrale Rolle. Diese bewährte Mustervorlage hilft Verantwortlichen dabei, alle vorgeschriebenen Telefonnummern und Verhaltensregeln rechtssicher bereitzustellen. Kostenlose Word-Vorlage für Ihren Alarmplan sichern
Ergänzend dazu empfehlen Behörden die Leitfäden des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die konkrete Hinweise zur Bevorratung von Lebensmitteln, zur Notfallkommunikation und zur Zusammenstellung von Notgepäck für unvorhergesehene Krisenlagen bereithalten.
