STIPP-Förderung, Millionen

STIPP-Förderung: 3 Millionen Euro für KMU-Innovationen ab August

Veröffentlicht am: 03.09.2026 um 23:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der vierte STIPP-Aufruf in der Euregio Maas-Rhein stellt 3,0 Millionen Euro für technologische Projekte von KMU und Scale-ups bereit.

STIPP-Förderung: 3 Millionen Euro für Innovationen
Eine moderne Brücke über einen Fluss im Morgengrauen als Symbol für grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Illustration mit AI erstellt.

In der Euregio Maas-Rhein hat die vierte Phase der STIPP-Förderinitiative begonnen. Das Programm, das gezielt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Scale-ups bei technologischen Innovationen unterstützt, stellt für den aktuellen Förderaufruf ein Volumen von 3,0 Millionen Euro bereit.

Wie aus Berichten der Wirtschaftsförderungsagentur AGIT hervorgeht, startete dieser vierte Call am 1. August 2026. Die Initiative ist insgesamt mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 10 Millionen Euro ausgestattet und soll bis Ende 2029 fortgeführt werden.

Rahmenbedingungen und finanzielle Ausstattung

Die Förderinitiative STIPP wurde am 10. Oktober 2024 offiziell gestartet. Hinter dem Programm steht ein Konsortium bestehend aus der AGIT, Partnern aus Belgien und den Niederlanden sowie dem Cluster NMWP.NRW. Das Ziel ist es, die Innovationskraft in der grenzüberschreitenden Region zu stärken. Pro Vorhaben können Fördermittel in Höhe von bis zu 500.000 Euro vergeben werden, wobei die maximale Laufzeit eines Projekts auf 24 Monate begrenzt ist.

Ein zentrales Kriterium für den Erhalt der Mittel ist die Eigenbeteiligung der teilnehmenden Unternehmen. Die Förderquote liegt bei maximal 50 Prozent, sodass die restlichen 50 Prozent als Eigenmittel durch die Betriebe eingebracht werden müssen. Diese Struktur soll sicherstellen, dass die geförderten Projekte eine solide finanzielle Basis haben und die Unternehmen ein direktes wirtschaftliches Interesse am Erfolg der Innovationen verfolgen.

Bilanz der vorangegangenen Förderaufrufe

Seit dem Programmstart wurden bereits mehrere Runden erfolgreich abgeschlossen. Am 2. Dezember 2025 wurde die Bilanz des zweiten Förderaufrufs veröffentlicht. In dieser Phase erhielten neun Projekte den Zuschlag, an denen insgesamt 26 KMU beteiligt waren.

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Das Gesamtbudget für diese Vorhaben belief sich auf 4,93 Millionen Euro, wovon 2,46 Millionen Euro direkt aus EFRE-Mitteln finanziert wurden. Unter den begünstigten Firmen befanden sich sieben deutsche Unternehmen, von denen sechs ihren Sitz in der Region Aachen haben.

Ein dritter Call schloss sich mit einer Bewerbungsfrist vom 1. Dezember 2025 bis zum 31. März 2026 an. Im Rahmen dieser Runde wurden zehn weitere Projekte bewilligt, an denen erneut 26 KMU aus Nordrhein-Westfalen, Belgien und den Niederlanden mitwirkten.

Das Fördervolumen durch den EFRE betrug hierbei 2,23 Millionen Euro. Auch in dieser Phase war die Beteiligung aus der Region Aachen signifikant: Sieben der beteiligten Unternehmen stammten von dort, zwei von ihnen übernahmen zudem die Rolle des Leadpartners in ihren jeweiligen Konsortien.

Ausrichtung auf KMU und Scale-ups

Die Initiative richtet sich explizit an Unternehmen, die in der Euregio Maas-Rhein ansässig sind und innovative Lösungen entwickeln wollen, die über nationale Grenzen hinweg Relevanz haben. Durch die Einbindung von Partnern aus drei Ländern wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Technologiesektor intensiviert.

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Die Zuweisung der Mittel erfolgt nach wettbewerblichen Kriterien, wobei die technologische Relevanz und die Umsetzbarkeit im Fokus stehen. Mit dem Start des vierten Aufrufs am 1. August 2026 steht nun ein signifikantes Budget zur Verfügung, um die nächste Welle von Innovationsprojekten zu initiieren.

Da das Gesamtprogramm bis Ende 2029 befristet ist, bietet die aktuelle Phase eine wesentliche Säule für die regionale Wirtschaftsentwicklung in den kommenden Jahren. Die kontinuierliche Beteiligung deutscher Unternehmen, insbesondere aus dem Aachener Raum, unterstreicht die Bedeutung des Programms für den Standort Nordrhein-Westfalen innerhalb des europäischen Verbunds.

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