Stimmrechtsänderungen, Morgan

Stimmrechtsänderungen: Morgan Stanley baut AUTO1 und Delivery Hero aus

13.06.2026 - 00:16:04 | boerse-global.de

US-Investmentbank baut Positionen bei AUTO1 und Delivery Hero aus, während Goldman Sachs und UBS sich bei Thyssenkrupp und LANXESS zurückziehen.

Morgan Stanley erhöht Anteile an AUTO1 und Delivery Hero deutlich
Stimmrechtsänderungen - Abstrakte Darstellung von Finanzdaten und Aktienkursen, die Verbindungen zwischen Investmentbanken und Unternehmen wie Morgan Stanley, Delivery Hero und AUTO1 zeigt. 13.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Morgan Stanley stockt bei Delivery Hero und AUTO1 kräftig auf, während Goldman Sachs und UBS ihre Positionen bei Thyssenkrupp und LANXESS reduzieren. Die Woche brachte eine Reihe von Stimmrechtsänderungen im Prime Standard.

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat ihre Beteiligungen an zwei deutschen Wachstumswerten deutlich erhöht. Bei der AUTO1 Group SE stieg der Anteil per 5. Juni von 20,65 auf 23,27 Prozent. Der Löwenanteil entfällt dabei auf direkte Stimmrechte (12,03 Prozent), der Rest auf Finanzinstrumente.

Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Essenslieferdienst Delivery Hero. Hier legte Morgan Stanley von 13,54 auf 15,59 Prozent zu. Zeitgleich meldete das Unternehmen eine Aktualisierung seiner Stimmrechte: Nach einer Kapitalmaßnahme, die heute wirksam wurde, liegt die Gesamtzahl nun bei 303.796.856.

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Nicht überall stockte die Bank auf. Bei der Kontron AG reduzierte Morgan Stanley den Anteil leicht von 8,18 auf 8,12 Prozent – der Großteil der Position bleibt mit 7,93 Prozent über Instrumente abgesichert.

flatexDEGIRO im Fokus

Der Online-Broker flatexDEGIRO erlebt derzeit gleich doppelte Aufmerksamkeit. Die DWS Investment GmbH erhöhte ihren Anteil per 8. Juni auf 3,39 Prozent – Grund ist der Erhalt von Aktiensicherheiten. Zuvor lag die Beteiligung bei 2,77 Prozent.

Flankiert wird die Meldung von einer positiven Analysteneinschätzung. Barclays nahm die Beobachtung von flatexDEGIRO mit „Overweight“ und einem Kursziel von 41 Euro auf. Analystin Grace Dargan sieht das Unternehmen für die künftige EU-Spar- und Investitionsunion am besten positioniert.

Goldman Sachs und UBS ziehen sich zurück

Während Morgan Stanley bei Tech-Werten zukauft, fahren andere Großbanken ihr Engagement bei Industrie- und Chemiewerten zurück. Die Goldman Sachs Group reduzierte ihren Anteil an der thyssenkrupp AG per 9. Juni von 5,18 auf 4,93 Prozent. Auch beim Halbleiterausrüster AIXTRON sank die Position von 9,21 auf 8,41 Prozent.

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Die UBS meldete einen Rückzug beim Spezialchemie-Konzern LANXESS. Per 9. Juni fiel der Anteil von 5,21 auf 4,95 Prozent. Ebenfalls leicht rückläufig: Amundi S.A. reduzierte seine Beteiligung an Siemens Energy von 3,05 auf 2,95 Prozent.

Bewegung bei kleineren Werten

Die Bank of America hält per 8. Juni 5,20 Prozent an der Hypoport SE. Bei der Brockhaus Technologies AG senkte die Axxion S.A. ihren Anteil dagegen deutlich von 4,63 auf 2,94 Prozent.

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