Deutschland, Internet

Speicherplatz, Rechenleistung, Softwareanwendungen: Cloud-Dienste sind bei großen Firmen Standard.

24.11.2025 - 09:13:29

Cloud-Dienste bei kleinen Firmen noch eher wenig verbreitet. Bei kleinen Unternehmen und in manchen Branchen werden sie aber noch eher wenig verwendet.

54 Prozent der Unternehmen in Deutschland mit mindestens 10 Beschäftigten nutzen kostenpflichtige Cloud-Services über das Internet. Dabei verwendeten Großunternehmen ab 250 Beschäftigten deutlich häufiger solche Dienste als mittlere und kleine Firmen, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Im laufenden Jahr nutzen demnach 86 Prozent der Großunternehmen Cloud-Services, aber nur 65 Prozent der mittleren Firmen mit 50 bis 249 Beschäftigten. Bei den kleinen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten waren es erst 51 Prozent.

Cloud-Dienste sind IT-Ressourcen wie Speicherplatz, Rechenleistung oder Softwareanwendungen, die online von einem Anbieter bereitgestellt werden. Anstatt eigene physische Server zu betreiben, greifen Nutzer über das Internet darauf zu.

Gastgewerbe und Lagerei bei Nutzung hinten

Besonders oft eingesetzt werden Cloud-Dienste laut der Statistiker im Bereich Information und Kommunikation, wo 88 Prozent der Unternehmen diese nutzen. Vergleichsweise selten kommen Cloud-Services im Gastgewerbe (45 Prozent) sowie in Verkehr und Lagerei (43 Prozent) zum Einsatz.

Unternehmen, die Cloud-Services verwenden, nutzen diese meist für E-Mails (76 Prozent), zur Datenspeicherung (71 Prozent) und für Office-Anwendungen wie Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation (68 Prozent). Eher selten werden Softwareanwendungen wie ERP (Enterprise Resource Planning) zur ganzheitlichen Ressourcenplanung und CRM (Customer Relationship Management)-Systeme genutzt, die Firmen helfen, ihre Kundenbeziehungen zu optimieren (je 23 Prozent).

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Rohöl schießt meterhoch aus Pipeline in Brandenburg. Die Bergung dauert. Ein kleines Leck mit großen Folgen: Nach Schätzungen der Feuerwehr sind in der Uckermark mehr als 200.000 Liter Öl aus einer Pipeline ausgetreten. (Unterhaltung, 10.12.2025 - 20:27) weiterlesen...

Feuerwehr: Über 200.000 Liter Öl aus Pipeline ausgetreten. Die Bergung dauert an. Ein kleines Leck mit großen Folgen: Nach Schätzungen der Feuerwehr sind bei Gramzow mehr als 200.000 Liter Öl aus einer Pipeline ausgetreten. (Unterhaltung, 10.12.2025 - 20:05) weiterlesen...

Rüstungsfirmen planen bis 2029 Satelliten-Netz im All. Es geht um Aufklärung, Überwachung und die Erfassung militärischer Ziele. 75 bis 100 Satelliten sollen Europas Sicherheit stärken. (Wirtschaft, 10.12.2025 - 14:56) weiterlesen...

Umstrittene Glyphosat-Studie nach 25 Jahren zurückgezogen. Das Fachjournal wirft den Autoren Verbindungen zum Glyphosat-Hersteller Monsanto vor. Eine zentrale Studie zur Sicherheit von Glyphosat ist wegen schwerer ethischer Mängel zurückgezogen worden. (Wissenschaft, 10.12.2025 - 10:33) weiterlesen...

Mehr Börsengänge in Deutschland und Europa 2026 erwartet. Doch viele Unternehmen machten einen Rückzieher. Was Experten für 2026 erwarten. Mit Ottobock, TKMS und Aumovio zählen drei deutsche Börsendebüts zu den gewichtigsten in Europa im laufenden Jahr. (Wirtschaft, 10.12.2025 - 10:00) weiterlesen...

Bundeswehr-General: Firmen wünschen eigene Drohnenabwehr Viele Unternehmen in Deutschland würden sich nach Angaben eines Bundeswehr-Generals gern mit einer eigenen Drohnenabwehr durch den Werksschutz vor Sabotage schützen. (Boerse, 09.12.2025 - 17:49) weiterlesen...