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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 08.01.2025 - 17.00 Uhr

08.01.2025 - 17:04:59 | dpa.de

Schwache Großaufträge belasten Auftragseingang in IndustrieWIESBADEN - Industriebetriebe in Deutschland haben durch einen starken Rückgang bei Großaufträgen einen weiteren Rückschlag bei den Bestellungen verzeichnet.

ROUNDUP/Deutschland: Schwache Großaufträge belasten Auftragseingang in Industrie

WIESBADEN - Industriebetriebe in Deutschland haben durch einen starken Rückgang bei Großaufträgen einen weiteren Rückschlag bei den Bestellungen verzeichnet. Im November gingen die Aufträge im Verarbeitenden Gewerbe im Monatsvergleich um 5,4 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten zwar einen Rückgang erwartet, waren im Schnitt aber nur von einem leichten Dämpfer um 0,2 Prozent ausgegangen.

Eurozone: Wirtschaftsstimmung trübt sich unerwartet ein

BRÜSSEL - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Dezember unerwartet eingetrübt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) fiel zum Vormonat um 1,9 Punkte auf 93,7 Punkte, wie die Europäische Kommission am Mittwoch in Brüssel bekannt gab. Bankvolkswirte hatten im Schnitt 95,6 Punkte erwartet.

Experten präsentieren Ideen für Wirtschaftsaufschwung

DÜSSELDORF - Gedeckelter Strompreis, Investitionsoffensive und mehr: Mit gezielten politischen Maßnahmen könnte nach einer Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung die deutsche Wirtschaft wieder auf Touren gebracht werden.

USA: Privatwirtschaft schafft weniger Stellen als erwartet - ADP

WASHINGTON - Die Privatwirtschaft in den USA hat im Dezember weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Beschäftigten um 122.000, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen Anstieg um 140.000 erwartet worden. Im November hatte der Stellenaufbau bei 146.000 gelegen.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit fast einem Jahr

WASHINGTON - In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend weiter gesunken und haben den tiefsten Stand seit fast einem Jahr erreicht. Ihre Anzahl fiel in der vergangenen Woche um 10.000 auf 201.000, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt mit einem Anstieg auf 215.000 Anträgen gerechnet.

IG BCE fordert Konjunkturprogramm mit 'Doppel-Wumms'

HANNOVER - Ein umfangreiches Konjunkturprogramm, staatliche Investitionsanreize und gedeckelte Strompreise: Damit sollte nach Ansicht der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) die nächste Bundesregierung die schwache Wirtschaft wieder auf Touren bringen.

ROUNDUP: Scholz erinnert Trump an Unverletzlichkeit von Grenzen

BERLIN - Angesichts der jüngsten Äußerungen des künftigen US-Präsidenten Donald Trump hat Bundeskanzler Olaf Scholz Trump öffentlich an das internationale Prinzip der Unverletzlichkeit der Grenzen erinnert. "Grenzen dürfen nicht mit Gewalt verschoben werden", sagte Scholz in Berlin. "Dieses Prinzip gilt, und es ist eine Grundlage unserer Friedensordnung."

Gasverbrauch leicht gestiegen - Hauptlieferant bleibt Norwegen

BONN - Der Erdgasverbrauch in Deutschland ist im vergangenen Jahr leicht angestiegen. Insgesamt wurden mit 844 Terawattstunden rund 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr verbraucht, wie die Bundesnetzagentur in Bonn mitteilte. Rund 61 Prozent entfielen auf Industriekunden, die übrigen 39 Prozent auf Haushalte und Gewerbe.

WAHL 2025: Merz betont Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik

SEEON - Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz hat sich erneut für eine Korrektur der Wirtschaftspolitik der Ampel-Koalition nach der Bundestagswahl ausgesprochen. "Mein innerer Abstand zu denjenigen, die das zu verantworten haben, ist noch einmal ein gehöriges Stück größer geworden", sagte der CDU-Chef zum Abschluss der Klausur der CSU-Landesgruppe im Kloster Seeon mit Blick insbesondere auf Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne).

Eurozone: Rückgang der Erzeugerpreise verlangsamt sich erneut

LUXEMBURG - In der Eurozone hat sich der Rückgang der Erzeugerpreise im November erneut verlangsamt. Die Preise sanken gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,2 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang um 1,4 Prozent erwartet. Im Oktober waren die Preise noch um 3,3 Prozent gesunken.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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